<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326</id><updated>2011-04-21T17:05:48.526-07:00</updated><category term='Strategie'/><category term='Herzkreislauferkrankungen'/><category term='Protein'/><category term='Krebsleiden'/><category term='Ressourcen'/><category term='Gentest'/><category term='Politik'/><category term='Medien'/><category term='Proconvertase'/><category term='Behandlung'/><category term='Epidemiologie'/><category term='Genetik'/><category term='Statistik'/><category term='Chirurgie'/><category term='Diverses'/><category term='Körperzusammensetzung'/><category term='Prävention'/><category term='Training'/><category term='Kinder'/><category term='Diät'/><category term='Diagnostik'/><category term='PCSK1'/><category term='Kosten'/><title type='text'>Professor Sharmas Adipositas Notizen</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>58</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-5534973033367710230</id><published>2008-09-24T10:19:00.000-07:00</published><updated>2008-09-25T10:24:44.581-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diät'/><title type='text'>Lässt reichlich Eiweiß mehr Fett schmelzen?</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-mealreplacements.jpg"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-559" title="sharma-obesity-mealreplacements" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-mealreplacements-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Regelmäßige Leser dieser Seiten wissen gut, wie wichtig ich eine &lt;a href="http://www.drsharma.ca/how-much-protein-is-enough.html" target="_blank"&gt;ausreichend hohe Proteinaufnahme&lt;/a&gt; finde, besonders unter einer kalorienreduzierten Diät. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie viel Protein ist genug Protein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Frage ging Leo Treyzon mit seinen Mitarbeitern der Universität von Kalifornien in Los Angeles nach. Sie berichteten über ihre kontrollierte Studie zur Proteinanreicherung von fertigen Diät-Mahlzeiten im &lt;a href="http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&amp;amp;pubmedid=18752682" target="_blank"&gt;Journal of Nutrition&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es handelte sich um eine einfachblinde plazebokontrollierte randomisierte Studie zum Gewichtsverlust bei 100 ambulant behandelten adipösen Männern und Frauen. Sie verglich zwei isokalorische Diätpläne und verwendete Standard-Ersatzmahlzeiten (meal replacement, MR), denen zusätzliches Protein- oder Kohlenhydratpulver zugesetzt war. MR wurde zweimal täglich verwendet (eine Mahlzeit, eine Zwischenmahlzeit). Eine zusätzliche Mahlzeit wurde in den Diätplan aufgenommen, um eine individualisierte Eiweißaufnahme zu erreichen, und zwar &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) 2,2 g Protein/kg/fettfreie Körpermasse (LBM, lean body mass)/Tag (Hochprotein-Diät, HP) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oder &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) 1,1 g Protein/kg LBM/Tag (Standardproteindiät, SP)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fettfreie Körpermasse wurde mit Hilfe der bioelektrischen Impedanz ermittelt. Das Gewicht, die Körperzusammensetzung und das Lipidprofil wurden zu Studienbeginn und nach 12 Wochen dokumentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;85 Personen schlossen die Studie ab. Die Gewichtsabnahme fiel in beiden Gruppen vergleichbar aus (-4,19 kg HP, -3,72 kg SP). Aber die Personen in der HP-Gruppe verloren signifikant mehr Fettgewicht (etwa 1 kg) als die in SP, geschätzt mit Impedanz. Die HP-Gruppe ließ außerdem eine signifikante Abnahme der Gesamt- und LDL-Cholesterinspiegel erkennen. &lt;br /&gt;Die Autoren schließen, dass Ersatzmahlzeiten mit höherem Eiweißgehalt zu einem signifikant höheren Fettverlust führen als die Standard-Proteinaufnahme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bedeutet das? Natürlich hat die Studie relevante Limitierungen. Eine 12-Wochen-Studie ist kaum lange genug, um den langfristigen Erfolg dieser eiweißreichen Strategie zu bestimmen. Wie mit jeder Abnehmstrategie ist es für den Erhalt des erreichten Körpergewichts notwendig, dem Regime treu zu bleiben – ob diese Methode umsetzbar oder akzetabel ist, war keine Frage, die  diese Studie beantworten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Quintessenz lautet, dass eine relativ eiweißreiche Diät zumindest der Gewichtsabnahme nicht entgegen steht. Andererseits ist mir nicht klar, warum das zu einem selektiv höheren Verlust an Fettmasse führen sollte. Aber wenn dem tatsächlich so sei, dann hätte wohl niemand etwas dagegen einzuwenden..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Toronto, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-5534973033367710230?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/5534973033367710230/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=5534973033367710230' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/5534973033367710230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/5534973033367710230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/lsst-reichlich-eiwei-mehr-fett.html' title='Lässt reichlich Eiweiß mehr Fett schmelzen?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-2682717193715050530</id><published>2008-09-23T06:43:00.000-07:00</published><updated>2008-09-25T06:50:57.174-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Epidemiologie'/><title type='text'>2,16 Milliarden übergewichtige Personen im Jahr 2030?</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity_global_obesity_map.gif"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-552" title="sharma-obesity_global_obesity_map" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity_global_obesity_map-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;“Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen" - Niels Bohr (dänischer Physiker )&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"&gt;Kürzlich tauchten ziemlich optimistische Ergebnisse auf (&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.drsharma.ca/end-of-us-childhood-obesity-epidemic.html" target="_blank"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"&gt;wie in meinem Blog diskutiert&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"&gt;), die andeuteten, dass zumindest in den USA die Adipositas-Epidemie ihren Höhepunkt erreicht hat. Aber selbst wenn das tatsächlich so wäre, gibt es kaum einen Grund, sich keine Sorgen mehr zu machen, denn die Adipositas-Epidemie greift anderswo unvermindert weiter um sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo werden wir im Jahr 2030 stehen, nur gute zwei Jahrzehnte von jetzt an, wenn der globale Trend weiterhin nicht abflaut?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war das Thema einer Analyse von Tanika Kelly und Kollegen, Tulane University in New Orleans. Sie erschien aktuell im &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18607383?dopt=Abstract" target="_blank"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"&gt;International Journal of Obesity&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kelly und Mitarbeiter identifizierten publizierte Berichte zur Prävalenz von Übergewicht und Adipositas in repräsentativen Populationsstichproben aus 106 Ländern, die etwa 88% der gesamten Weltbevölkerung ausmachen. Dann bezogen sie die geschlechts- und altersspezifische Prävalenz von Übergewicht und Adipositas auf die Bevölkerung im Jahr 2005, um die Zahlen für übergewichtige und adipöse Personen in jedem Land, jeder Weltregion und der gesamten Welt zu schätzen. Zusätzlich legten sie diese Prävalenzen mit und ohne Korrektur für Jahrhunderttrends zugrunde, um die Zahl an übergewichtigen und adipösen Menschen im Jahr 2030 vorauszusagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 2005 waren 937 Millionen oder 23,2% der Weltbevölkerung übergewichtig (24,0% der Männer und 22,4% der Frauen), und 396 Millionen oder 9,8% waren adipös (7,7% der Männer, 11,9% der Frauen). Für das Jahr 2030 wurde die Zahl der übergewichtigen und adipösen Erwachsenen mit 1,35 Milliarden und 573 Millionen Personen projiziert, ohne Korrektur für&lt;br /&gt;Jahrhunderttrends. Für den Fall, dass die jüngsten Jahrhunderttrends wie bisher weiter gehen, wurde die absolute Zahl mit 2,16 Milliarden übergewichtigem und 1,12 Milliarden adipösem Individuen prognostiziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum überraschend schlossen die Autoren, dass Übergewicht und Adipositas weltweit wichtige klinische und gesundheitspolitische Probleme sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte sich jemand fragen, was genau die globalen Epidemien an Diabetes, Herzkrankheiten, Arthrose und Krebs unterhält: Sie brauchen nicht weiter zu schauen. Die einfache Botschaft lautet: Wenn Politiker und Gesundheitssysteme die Adipositasprävention und -behandlung nicht baldmöglich in den Griff bekommen, dann sind vermutlich alle anderen&lt;br /&gt;Anstrengungen null und nichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Toronto, Ontario&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-2682717193715050530?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/2682717193715050530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=2682717193715050530' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/2682717193715050530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/2682717193715050530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/216-milliarden-bergewichtige-personen.html' title='2,16 Milliarden übergewichtige Personen im Jahr 2030?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-7892322446611393199</id><published>2008-09-22T06:38:00.000-07:00</published><updated>2008-09-23T20:41:54.004-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diverses'/><title type='text'>Zeitfressende Uhr und gesundheitsfressende Adipositas</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-chronophage.jpg"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-532" title="sharma-obesity-chronophage" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-chronophage-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Am Freitag war ich in Cambridge, UK, wo ich wegen ein paar Minuten Stephen Hawkins öffentliche Enthüllung einer bemerkenswerten, über eine &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/7625815.stm" target="_blank"&gt;Million Euro teure mechanischen Uhr&lt;/a&gt; verpasste.  Sie zeigt eine riesige zeitfressende Heuschrecke. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Uhr, deren Herstellung ihren Erfinder und Horologen John Taylor sieben Jahre kostete, hat keine Zeiger oder digitalen Zahlen, sondern verwendet statt dessen blitzende blaue LED-Lichter, um alle fünf Minuten die genaue Stunde, Minute und Sekunde anzuzeigen. (So lange sie die Zeit nicht anzeigt, schießen die blauen Blitze in anscheinend zufälligen Mustern herum). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oben auf der Uhr dreht ein glänzender, mit dem Hinterteil wippender Grashüpfer (oder Chronophage = Zeitfresser) unermüdlich den Rand einer 1,20 m messenden runden Drehscheibe,  wobei er in seinen mahlenden Kiefern die Minuten verschlingt und damit die Beobachter gemahnt, dass die Zeit vergeht. In Worten des Erfinders: “Ich wollte darstellen, dass die Zeit ein Zerstörer ist – sobald eine Minute verstrichen ist, kann man sie nie mehr zurück bekommen.” &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich über den zeitverschlingenden Grashüpfer nachlas und nachdachte, kam mir unwillkürlich die Analogie zum Übergewicht – jeden Tag, den man das Übergewicht mit sich schleppt, nimmt es einen Bissen von der Gesundheit, erhöht den Blutdruck, belastet das Herz, stört den Schlaf, knabbert am Knorpel der Hüften und Knie und steigert das Krebsrisiko. Aber ganz anders als bei der Zeit kann viel vom angerichteten Schaden nochmals rückgängig gemacht oder wenigstens gestoppt werden, indem man abnimmt und das Gewicht dann hält – wenn man früh genug eingreift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einfacher gesagt als getan. Und ist es nicht ein sonderbarer Zufall, dass die häufigste „Ausrede“ für ungesundes Essen und zu wenig Bewegung gerade der Zeitmangel ist – während der Chronophage die Zeit verschlingt, die Sie ins Gewichtsmanagement stecken müssen, verschlingt Ihr Gewicht Ihre Gesundheit  - wäre das nicht auch eine Idee für eine Uhr – oder lieber für eine Waage? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier finden Sie ein faszinierendes Video (englisch) und die Erklärung für &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=pHO1JTNPPOU"&gt;The Corpus Clock and Chronophage&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Toronto, Ontario&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-7892322446611393199?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/7892322446611393199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=7892322446611393199' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7892322446611393199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7892322446611393199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/zeitfressende-uhr-und.html' title='Zeitfressende Uhr und gesundheitsfressende Adipositas'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-1308087110973532799</id><published>2008-09-20T09:13:00.000-07:00</published><updated>2008-09-23T20:44:18.087-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prävention'/><title type='text'>Adipositas und Benzinpreise foerdern Fahrradverkauf</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-bikes.gif"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-525" title="sharma-obesity-bikes" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-bikes-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Die Stammleser dieses Blogs kennen meine Leidenschaft fuer das Radfahren - keiner wird mich je auf einem Fahrrad-Ergometer ertappen, aber ich fahre gern mit dem Rad, wenn ich irgendwohin kommen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber mit steigenden Adipositas-Raten und gestiegenen Oelpreisen sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Radwege weiter ganz fuer mich allein habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut einem Artikel im &lt;a href="http://www.economist.com/business/displaystory.cfm?story_id=12270958"&gt;ECONOMIST &lt;/a&gt;verkaufte Giant Manufacturing (Taiwan), der weltgroesste Fahrradhersteller, im letzten Monat  die Rekordzahl von 46,000 Raedern. Fuer viele Modelle leisten die Kauefer schon Monate, bevor ihr Kauf vom Band rollt,  eine Anzahlung (aehnlich wie bei Hybrid-Autos). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 2004 sind die Preise fuer Fahrraeder um 23% in Europa, 45% in Amerika und fast 50% in Asien gestiegen, und das, obwohl Tausende von Billigherstellern Schiffsladungen von billigen Fahrraedern auf den Markt werfen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie die Fahrradwirtschaft genauer interessiert: lesen Sie einfach den Beitrag im &lt;a href="http://www.economist.com/business/displaystory.cfm?story_id=12270958"&gt;ECONOMIST&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-1308087110973532799?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/1308087110973532799/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=1308087110973532799' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1308087110973532799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1308087110973532799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/adipositas-und-benzinpreise-foerdern.html' title='Adipositas und Benzinpreise foerdern Fahrradverkauf'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-1453634701111645032</id><published>2008-09-17T16:37:00.000-07:00</published><updated>2008-09-17T16:42:35.093-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diät'/><title type='text'>Wasser trinken, um abzunehmen?</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-tap-water.gif"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-510" title="sharma-obesity-tap-water" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-tap-water-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Genug zu trinken ist ein wichtiger Aspekt einer gesunden Ernährung. In früheren Arbeiten zeigten meine ehemaligen Kollegen Michael Boschmann und Jens Jordan in Berlin, dass es den Grundumsatz 60 Minuten lang um 25% steigert, wenn gesunde Männer 500 ml Wasser trinken – nicht jedoch, wenn sie die gleiche Menge einer isoosmotischen Salzlösung einnehmen (&lt;a href="http://jcem.endojournals.org/cgi/content/full/92/8/3334" target="_blank"&gt;JCEM 2007&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann Wassertrinken also beim Gewichtsmanagement helfen? Und ist ein solcher Effekt spezifisch für Wasser?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Frage wurde jetzt von Jodi Stookey und Mitarbeitern des Oakland Research Insitute in Oakland (Kalifornien) eingehender untersucht. Sie publizierten ihre Ergebnisse diesen Monat in &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787524?ordinalpos=36&amp;amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum" target="_blank"&gt;OBESITY&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die retrospektive Studie prüfte den Zusammenhang zwischen absolut und relativ vermehrtem Wassertrinken und der Gewichtsabnahme über 12 Monate bei 173 übergewichtigen Frauen vor der Menopause (zwischen 25 und 50 Jahren), die an der &lt;a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/297/9/969" target="_blank"&gt;Stanford A TO Z Weight Loss Study&lt;/a&gt; teilnahmen und zu Studienbeginn angaben, weniger als einen Liter Wasser pro Tag zu trinken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ernährung, körperliche Aktivität, Körpergewicht, Prozent Körperfett (gemessen per DEXA) und Taillenumfang wurden zu Studienbeginn sowie nach 2, 6 und 12 Monaten ermittelt. An jedem dieser Zeitpunkte wurden die durchschnittlichen täglich genossenen Mengen an Wasser, nichtkalorienhaltigen Getränken, ungesüßten kalorienhaltigen  Getränken (z.B. 100% Fruchtsaft, Milch) und gesüßten kalorienhaltigen Getränken dokumentiert. Nahrungsenergie und Nährstoffe wurden mithilfe von drei vorher unangekündigten 24-Stunden-Abfragungen zur Ernährung geschätzt. Die Menge an Getränken wurde in absoluter Menge (g) und in relativer Menge (% der Getränke) festgehalten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Absolut und relativ vermehrtes Wassertrinken war mit einem signifikanten Verlust an Gewicht und Fett im Zeitverlauf assoziiert, unabhängig von der Diätgruppe, von Änderungen bei anderen Getränken, von der Menge und Zusammensetzung anderer Nahrungsmittel und von der körperlichen Aktivität.&lt;br /&gt;Wie bedeutsam ist dieses Ergebnis? Es ist sicherlich konsistent mit der Hypothese, dass Wassertrinken tatsächlich den Stoffwechsel beeinflusst. Andererseits sind retrospektive Studien mit einigen Schwierigkeiten befrachtet. Ich meine, wir sollten auf eine prospektive randomisierte Studie warten, um das endgültig zu klären. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-1453634701111645032?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/1453634701111645032/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=1453634701111645032' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1453634701111645032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1453634701111645032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/wasser-trinken-um-abzunehmen.html' title='Wasser trinken, um abzunehmen?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-709264978025167146</id><published>2008-09-16T05:23:00.000-07:00</published><updated>2008-09-16T05:28:37.869-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Unterstützt Chitosan das Abnehmen?</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/obesity-sharma-shrimp.jpg"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-498" title="obesity-sharma-shrimp" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/obesity-sharma-shrimp-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Chitosan entsteht durch Deazetylierung von Chitin, einem Baustein der Panzer von Krebstieren. Es wird breit als Schlankheitsmittel verkauft - mit dem Anspruch,  dass Chitosan (bzw. die löslichen Ballaststoffe, die sich bilden, wenn Chitosan mit verdünnter Magensäure in Kontakt kommt) Fett binden und die Fettresorption bzw. -Verdauung in einem für das Abnehmen relevanten Ausmaß herabsetzen kann. Als  “natürliches” Produkt wird es auch als sicher ohne Nebenwirkungen angeboten, untermalt durch persönliche Fallgeschichten von ungeheuer optimistischen „Abnehm-Wundern“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und, funktioniert Chitosan auch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Frage thematisierte ein kürzlich erschienener &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18646097?ordinalpos=1&amp;amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum" target="_blank"&gt;Cochrane Database Systematic Review&lt;/a&gt; von Andrew Jull und Mitarbeitern der Universität von Auckland in Neuseeland. Die Forscher prüften elektronische Datenbanken (MEDLINE, EMBASE, BIOSIS, CINAHL, The Cochrane Library), spezialisierte Webseiten (Controlled Trials, IBIDS, SIGLE, Reuter’s Health Service, Natural Alternatives International, Pharmanutrients), Bibliographien relevanter Zeitschriftenbeiträge, und sie kontaktierten wichtige Autoren und Hersteller. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Studien wurden in die Übersicht aufgenommen, wenn sie Chitosan randomisiert über mindestens vier Wochen bei Erwachsenen mit Übergewicht oder Adipositas untersuchten. Die Autoren der eingeschlossenen Studien wurden um zusätzliche Information gebeten, wenn notwendig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15 Studien mit insgesamt 1219 Teilnehmern erfüllten die Einschlusskritierien.  Die Analyse zeigte, dass Chitosan-Präparate im Vergleich zu Plazebo einen statistisch signifikant größeren Gewichtsverlust von etwa 1,7 kg herbeiführten, mit einem mäßigem Rückgang von Gesamtcholsterin und Blutdruck. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren stellen jedoch fest, dass die Studienqualität vielfach suboptimal war. Wenn sie die Analyse auf größere und längere Studien begrenzten, waren die Effekte substanziell geringer ausgeprägt als in den kleineren Studien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren schließen: Es gibt einige Evidenz, dass Chitosan in der kurzfristigen Behandlung von Übergewicht und Adipositas etwas wirksamer als Plazebo ist, aber die Ergebnisse der wenigen Studien guter Qualität zeigen, dass die Chitosan-Wirkung auf das Körpergewicht minimal ist und kaum klinische Bedeutung erlangen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich ist das eindeutig nicht genug Evidenz,  um Chitosan meinen Patienten zu empfehlen. Mein Rat lautet: Sparen Sie ihr Geld für Behandlungen, die tatsächlich funktionieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-709264978025167146?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/709264978025167146/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=709264978025167146' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/709264978025167146'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/709264978025167146'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/untersttzt-chitosan-das-abnehmen.html' title='Unterstützt Chitosan das Abnehmen?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-5166115593958056036</id><published>2008-09-12T15:36:00.000-07:00</published><updated>2008-09-14T15:40:52.324-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><title type='text'>CABPS begrüßt Unterstützung für die Bariatrie</title><content type='html'>&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-486" title="cabps_small" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/cabps_small-150x120.gif" alt="" width="150" height="120" /&gt;Gestern besuchte ich ein Symposium von der  &lt;a href="http://www.cabps.ca/" target="_blank"&gt; Canadian Association of Bariatric Physicians and Surgeons&lt;/a&gt; (CABPS) in Halifax.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehran Anvari (McMaster University) berichtete über die Ankündigung, dass den bariatrischen &lt;a href="http://www.drsharma.ca/75-million-for-bariatrics-in-ontario.html" target="_blank"&gt;Centers of Excellence&lt;/a&gt; in Ontario 75 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt werden, und  Nikolas Christou (McGill University) betonte den dringenden Bedarf für ähnliche Entscheidungen in den anderen kanadischen Provinzen einschließlich Quebec.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bariatrische Chirurgen, die sich bemühen, Programme in Regina (Saskatchewan), Moncton (New Brunswick), Richmond (British Columbia) und weiteren Regionen zu entwickeln, sprachen über ihre Anstrengungen und den ungeheuren Bedarf an ihren Angeboten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinem Vortrag forderte ich eine landesweite Initiative, um den Zugang zur bariatrischen Versorgung zu verbessern, nicht nur für chirurgische, sondern auch für  medizinische, psychologische und rehabilitative Verfahren. Ebenso betonte ich, dass es unrealistisch ist, den über 5 Millionen Kanadiern, die ihre Adipositas bekämpfen wollen, eine Behandlung zukommen zu lassen, wenn nicht ihre Hausärzte und Grundversorgernetzwerke sich landesweit voll hierfür engagieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Adipositas nicht zu behandeln heißt letzten Endes, die Komplikationen behandeln zu müssen – &lt;a href="http://www.drsharma.ca/obesity-treatment-is-prevention.html" target="_blank"&gt;Adipositas-Therapie IST Prävention!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Halifax, Nova Scotia&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-5166115593958056036?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/5166115593958056036/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=5166115593958056036' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/5166115593958056036'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/5166115593958056036'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/cabps-begrt-untersttzung-fr-die.html' title='CABPS begrüßt Unterstützung für die Bariatrie'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-8597065441622602955</id><published>2008-09-11T15:25:00.000-07:00</published><updated>2008-09-14T15:30:45.670-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kosten'/><title type='text'>German-Canadian Business Association</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-gcbpalogobig.gif"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-478" title="sharma-obesity-gcbpalogobig" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-gcbpalogobig-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Diese Woche hielt ich einen Vortrag vor  der   &lt;a href="http://www.gcbpaa.ca/index.htm" target="_blank"&gt;German-Canadian Business and Professional Association of Alberta&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Titel meines Referats lautete “Adipositas: Kosten und Möglichkeiten”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Vortrag über Adipositas vor einem Saal voller Unternehmer und Geschäftsleute ist etwas ziemlich anderes als eine Präsentation, die ich üblicherweise vor Medizinern, Politikern oder Laien mit Interesse an Adipositas halte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Frage beeinflusst Adipositas das Business, egal welche Geschäfte man betreibt. Wie in einem &lt;a href="http://www.drsharma.ca/employees-obesity-costs-employers.html" target="_blank"&gt;früheren Blog-Eintrag&lt;/a&gt; zu lesen, hat das Conference Board die jährlichen Kosten der Adipositas für US-Arbeitgeber mit etwa $45 Milliarden beziffert, wesentlich mehr als die Kosten für Rauchen oder problematisches Trinken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits gibt es einen riesigen globalen Markt für Adipositas-Lösungen, die tatsächlich funktionieren (und sogar für solche, die nicht funktionieren). Wie Leser dieses Blogs wissen, bietet eine Milliarden-Dollar-Industrie Abnehmmethoden feil, die nicht nur wertlos sind, sondern vielfach sogar nachteilig für Menschen, die verzweifelt alles versuchen, um abzunehmen. Stellen Sie sich den Markt und den Gewinn vor, wenn Sie wirklich ein Produkt oder Programm anbieten könnten, das seine Versprechen einhält. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geld verdienen kann man mit Diagnostik, Therapeutika, Beratung, Dienstleistungen, Ausrüstung, medizinischen Geräten und sogar mit Möbeln und Kleidung. Wenn wir die Ideen und Expertise von akademischen Institutionen in Alberta anzapfen, um Lösungen für Adipositas zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen, die wirklich funktionieren, wird das nicht nur den Einwohnern von Alberta dienen, sondern hoffentlich jedem anderen auch, der mit dieser bedauerlichen Sache kämpft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-8597065441622602955?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/8597065441622602955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=8597065441622602955' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8597065441622602955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8597065441622602955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/german-canadian-business-association.html' title='German-Canadian Business Association'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-4783698243305277409</id><published>2008-09-11T07:11:00.000-07:00</published><updated>2008-09-11T07:14:01.064-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Adipositas und Notfallintubation</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-intubation.jpeg"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-468" title="sharma-obesity-intubation" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-intubation.jpeg" alt="" width="150" height="118" /&gt;&lt;/a&gt;Die Intubation zur Sicherung der Atemwege ist eine der häufigsten Maßnahmen der Notfallversorgung von Schwerverletzten. Jeder, der schon intubiert hat, weiß, dass die anatomischen und physiologischen Verhältnisse bei Adipositas eine Intubation erschweren. Die Vermutung liegt daher nahe, dass das Risiko für ein Fehlschlagen der Intubation oder für Atemwegskomplikationen im Notfall bei schwer verletzten adipösen Patienten erhöht ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trifft das aber tatsächlich zu?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um diese Frage zu beantworten, haben Ziad Sifri und Mitarbeiter der New Jersey Medical School in Newark prospektiv gesammelte Daten aus einer Datenbank von 9880 Patienten untersucht (&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18695478?dopt=Abstract" target="_blank"&gt;Journal of Trauma&lt;/a&gt;). Diese Patienten waren einem städtischen Traumazentrum der Maximalversorgung zugewiesen worden und hatten dringlich eine atemwegssichernde Versorgung  benötigt. Die Autoren ordneten die Patienten nach ihrem BMI vier verschiedenen Gruppen zu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die dreijährige Studiendauer, wurden 1435 (14%) notfallmäßig intubiert. Sie stellten die Studienpopulation. Etwa 92% der Intubationen auf der Notfallstation wurden vom Anästhesie-Team vorgenommen. Von allen notfallintubierten Patienten waren 46% schlank, 37% übergewichtig, 15% adipös und 2% adipös mit Folgekrankheiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanterweise war der BMI kein unabhängiger Risikofaktor für fehlgeschlagene Intubationen, Atemwegskomplikationen nach Intubation oder Tod, weder außerhalb der Klinik noch auf der Notfallstation. Nur frühe Atemwegskomplikationen zeigten einen statistisch signifikanten, aber klinisch wohl kaum relevanten Bezug zu einem höheren BMI.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren schließen, dass die Notfallintubation adipöser Traumapatienten sicher und erfolgreich in einem Traumazentrum der Maximalversorgung durchgeführt werden kann. Ob das Gleiche auch für Zentren mit weniger Erfahrung gilt, muss man noch sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt stimmt diese Studie deutlich mit &lt;a href="http://www.drsharma.ca/is-obesity-critical-in-critical-care.html" target="_blank"&gt;früheren Ergebnissen&lt;/a&gt; überein, dass das Gewicht oder die Größe keine bestimmende Determinante für das Behandlungsergebnis oder die Überlebenswahrscheinlichkeit in kritischen Situationen ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In erfahrener Hand gibt es eindeutig keinen Grund, bei Patienten mit höheren BMI  mit einer Intubation zu zögern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-4783698243305277409?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/4783698243305277409/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=4783698243305277409' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/4783698243305277409'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/4783698243305277409'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/adipositas-und-notfallintubation.html' title='Adipositas und Notfallintubation'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-2087374793318266119</id><published>2008-09-10T04:17:00.000-07:00</published><updated>2008-09-10T04:22:41.687-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krebsleiden'/><title type='text'>Adipositas sagt eine schlechte Brustkrebsprognose voraus</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-bc-ribbon.jpg"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-461" title="sharma-obesity-bc-ribbon" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-bc-ribbon-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Die Adipositas ist nicht nur ein relevanter Risikofaktor für Brustkrebs, sondern sie ist auch mit schlechteren Behandlungsresultaten korreliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund für diesen Zusammenhang ist unklar und wurde kürzlich von Jennifer Litton und Mitarbeitern der Universität von Texas, Houston, genauer beleuchtet (&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18757321?ordinalpos=1&amp;amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum" target="_blank"&gt;Journal of Clinical Oncology&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Forschungsgruppe untersuchte die Beziehung zwischen BMI und dem Ansprechen auf neoadjuvante Chemotherapie (NC) bei Frauen mit operablem Brustkrebs. Neoadjuvante Chemotherapie ist ein Konzept, bei dem Patienten noch vor der Operation eine Chemotherapie erhalten, um den Tumor zu verkleinern, sodass die Operation einfacher und die Wahrscheinlichkeit für &lt;br /&gt;einen Erfolg höher wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Mai 1990 bis Juli 2004 wurde bei 1169 Patientinnen am M. D. Anderson Cancer Center invasiver Brustkrebs diagnostiziert und vor der Operation mit NC behandelt. Die Frauen wurden den Kategorien übergewichtig, adipös und normal/untergewichtig zugeordnet. Die logistische Regressionsanalyse wurde eingesetzt, um die Assoziation zwischen BMI und einem vollständigen Ansprechen (völlige Freiheit von intakten Tumorzellen im entfernten Gewebe, ein Marker für eine gute Prognose) zu ermitteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;30% der Patientinnen waren adipös, 32% waren übergewichtig und 38% normal- oder untergewichtig. Übergewichtige und adipöse Frauen erlebten etwa 30 bis 40% seltener ein vollständiges Ansprechen nach obengenannter Definition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanterweise hatten adipöse Frauen auch häufiger Hormon negative Tumoren, Tumoren im Stadium III, und ihre Gesamtüberlebensrate nach einer mittleren Nachbeobachtungsdauer von 4,1 Jahren war signifikant schlechter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren schließen, dass Adipositas nicht nur ein Risikofaktor für Brustkrebs ist, sondern auch ein Risikofaktor für ein schlechteres Ansprechen auf die neoadjuvante Chemotherapie und für ein schlechteres Gesamtüberleben. Sie raten, dem Adipositas-Management mehr Aufmerksamkeit zu schenken, um die Versorgung von Brustkrebspatientinnen zu optimieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denken Sie daran: Gewichtsabnahme ist &lt;a href="http://www.drsharma.ca/obesity-and-cancer.html" target="_blank"&gt;zumindest in chirurgischen Studien&lt;/a&gt; mit einer Senkung der Krebsmortalität um 60% assoziiert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-2087374793318266119?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/2087374793318266119/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=2087374793318266119' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/2087374793318266119'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/2087374793318266119'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/adipositas-sagt-eine-schlechte.html' title='Adipositas sagt eine schlechte Brustkrebsprognose voraus'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-7476843255024165851</id><published>2008-09-08T17:04:00.000-07:00</published><updated>2008-09-08T17:08:20.002-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diät'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prävention'/><title type='text'>Führen Süßstoffe zur Gewichtszunahme?</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-artificial-sweeteners.jpg"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-456" title="sharma-obesity-artificial-sweeteners" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-artificial-sweeteners-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Süßstoffe sind besonders in Getränken weit verbreitet, und die Nahrungs- und Getränkeindustrie setzt sie verschwenderisch in "Diätprodukten" ein. Paradoxerweise haben etliche große Studien in jüngster Zeit übereinstimmend gezeigt, dass der vermehrte Genuss dieser Produkte mit Gewichtszunahme einher geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch eine neue Studie von Sharon Fowler und Mitarbeitern an der Universität von Texas in San Antonio, gerade in  &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18535548?ordinalpos=2&amp;amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum" target="_blank"&gt;OBESITY&lt;/a&gt; erschienen, bestätigt das. Die Arbeitsgruppe untersuchte die Korrelation zwischen dem Genuss künstlich gesüßter Getränke (artificially sweetened beverage, ASB) und der langfristigen Zunahme in der San Antonio Heart Study. Von 1979 bis 1988 &lt;br /&gt;wurden Größe, Gewicht und Konsum künstlich gesüßter Getränke bei 5158 erwachsenen Einwohnern von San Antonio, Texas, gemessen. Sieben bis acht Jahre später wurden 3682 Teilnehmer (74% der Überlebenden) nochmals untersucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den Teilnehmern mit einem BMI unter 30 zu Studieneinschluss waren mehr als &gt;21 ASB pro Woche versus kein Genuss süßstoffhaltiger Getränke mit einem fast verdoppelten Risiko für Übergewicht oder Adipositas assoziiert. Bei diesem Ergebnis erhebt sich die Frage, ob Süßstoff unsere eskalierende Adipositas-Epidemie noch verstärkt, statt sie zu bekämpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ASB keine Kalorien haben, wie kommt es dann zu diesem Ergebnis?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren äußern einige verschiedene Vermutungen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Der Gebrauch von Süßstoff könnte einfach ein "Marker" für Leute mit Gewichtsproblemen sein. Das klingt ziemlich logisch. Natürlich, wer zunimmt, egal aus welchem Grund, greift eher zu Süßstoffen. Am Ende hat man doch noch weiter zugenommen, aber dann sieht es aus, also ob diese Produkte das das Problem verursachen; ohne diese Produkte hätten diese Menschen vielleicht noch viel mehr zugenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Der Genuss von Süßstoffen könnte indirekt zur Gewichtszunahme führen: Dafür könnte es mehrere Gründe geben einschließlich der Tatsache, dass man die durch weniger Zuckeraufnahme eingesparten Kalorien durch eine höhere Fettaufnahme wieder wettmacht (am Ende holt sich der Körper immer die Kalorien, die er braucht). Verwender von Diätprodukten könnten mit anderen Nahrungsmitteln überkompensieren ("ich hatte ja eine Diätlimo und 180 kcal gespart, jetzt kann ich mir einen zweiten Burger gönnen" [mit 400 kcal] = Nettoüberschuss von 220 kcal). Weil Süßsstoffe so süß sind, könnten sie drittens auf lange Sicht die Süßempfindung desensibilisieren. Wenn man dann richtigen Zucker isst, nimmt man dann davon mehr (=mehr Kalorien), damit es ebenso süß schmeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Süßstoff könnte direkt zur Zunahme führen: Es gibt Evidenz dafür, dass zumindest bei einigen Menschen Süßstoff oder süßer Geschmack selbst Hunger, Heißhunger oder die Menge an genossenen Nahrungsmitteln steigern kann. Ein paar Studien haben angedeutet, dass Süßstoffe den Insulinspiegeln steigern können, in der Folge dann zur Hypoglykämie und zu Hunger führen. Schließlich erwiesen sich zumindest in Tierstudien hohe Aspartamspiegel als neurotoxisch im arquatischen Nukleus des Hypothalamus, einer entscheidenenden Kernregion für die Regulierung von Hunger und Appetit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was der Grund auch sein mag, mein Rat an die Patienten lautet, sich von Süßstoffen zu verabschieden. Wenn es gar nicht anders geht, ist es besser, etwas richtigen Zucker über das Essen zu streuen oder sogar die halbe Menge in Getränken zu genießen. Vor ein paar Jahren habe ich selbst umgestellt von zwei Teelöffeln Zucker im Kaffee auf überhaupt keinen Zucker - ich brauchte eine Weile, um mich daran zu gewöhnen, aber heute schmeckt mir gesüßter Kaffee gar nicht mehr, und ich genieße nur noch ein bisschen Zucker im Tee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-7476843255024165851?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/7476843255024165851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=7476843255024165851' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7476843255024165851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7476843255024165851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/fhren-sstoffe-zur-gewichtszunahme.html' title='Führen Süßstoffe zur Gewichtszunahme?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-502203275498867846</id><published>2008-09-07T15:49:00.000-07:00</published><updated>2008-09-07T16:01:17.590-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prävention'/><title type='text'>Ist aktives Pendeln eine Lösung für die Adipositas-Krise?</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/obesity-sharma-commute.jpeg"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-449" title="obesity-sharma-commute" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/obesity-sharma-commute.jpeg" alt="" width="137" height="94" /&gt;&lt;/a&gt;Wir leben nun einmal in einer Gesellschaft, die für das Automobil entworfen wurde und unverändert vom Automobil abhängig ist. Das kann eine bedeutende Variable unter den vielschichtigen Faktoren sein, die man für den Motor der Adipositas-Epidemie hält (das Wortspiel ist eher unbeabsichtigt!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie stark würde "aktives Pendeln" (also zur Arbeit zu laufen oder mit dem Rad zu fahren) dazu beitragen, das Ausmaß der Adipositas-Prävalenzu zu reduzieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Frage ging nun Roy Shephard, Universität von Toronto, genauer auf den Grund. Er publizierte seine Arbeit gerade in &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18712942?ordinalpos=2&amp;amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum" target="_blank"&gt;Sports Medicine&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut Shephard ziehen zwar Kinder und Jugendliche Radfahren vor, aber für Erwachsene wird Gehen zur bevorzugten Option, aus Gründen der Sicherheit, der Fahrradunterbringung und des geforderten Kleidungsstils in der Firma. Das ist besonders in nordamerikanischen Städten so, wo die Stadtplanung und das Wetter nicht günstig fürs Radfahren sind. In einigen europäischen Ländern ist der aktive Transport häufiger, wenn es Fahrrad- und Fußgängerwege gibt. Aber in den meisten entwickelten Gesellschaften ging der "aktive Nahverkehr" in den letzten Jahren zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Versuche, das Zufußgehen in einer "seßhaften" Bevölkerung zu fördern, hatten bisher noch wenig Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wöchentlicher zusätzlicher Energieverbrauch von mindestens 4000 kJ (~1000 kcal) wird empfohlen, um die Gesamt- und die kardiovaskuläre Mortalität zu senken. Das kann man beispielsweise erreichen, indem man zweimal am Tag an 5 Tagen pro Woche1,9 km in 22 Minuten geht, oder indem man bei einer Geschwindigkeit von 16 km/h 11 Minuten lang zweimal täglich an 5 Tagen pro Woche radfährt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Gehen auf ebener Strecke kann diese Belastung für einen kardiovaskulären Nutzen bei älteren Erwachsenen angemessen sein. Aber fitte junge Arbeiter müssen entweder schneller oder auf einer hügeligen Strecke gehen, um kardiorespiratorisch zu profitieren. Radeln dagegen kan auch für junge Erwachsene einen ausreichenden kardiovaskulären Stimulus bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Empirische Daten haben bisher unterschiedliche Ergebnisse erbracht: Eine gesenkte Gesamt- und kardiovaskuläre Mortalität wurde häufiger bei Radlern als bei Fußgängern beobachtet und häufiger bei Frauen und älteren Männern als bei jungen aktiven Pendlern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir brauchen noch mehr Information über die typische wöchentliche Aktivitätsdosis beim aktiven Pendeln und den Einfluss, den diese Art, zur Arbeit zu kommen, auf die allgemeine Haltung gegenüber körperlicher Aktivität hat. Auch müssen wir bessere Methoden finden, um unsere inaktive Bevölkerung einzubinden, sowohl durch Beratung als auch durch eine veränderte Stadtplanung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mache mir keine Illusionen, dass wir die Adipositas-Epidemie in naher Zukunft durch aktives Pendeln lösen können, aber für meinen Teil bin ich froh, dass meine &lt;a href="http://www.drsharma.ca/june-is-bike-month.html" target="_blank"&gt;täglich Radstrecke&lt;/a&gt; (7 km in 24 Minuten) jeweils zur und von der Arbeit die Erfordernisse für kardiovaskuläre Fitness und geringere Mortalität übersteigt (aber abgenommen habe ich dadurch bestimmt nicht!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-502203275498867846?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/502203275498867846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=502203275498867846' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/502203275498867846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/502203275498867846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/ist-aktives-pendeln-eine-lsung-fr-die.html' title='Ist aktives Pendeln eine Lösung für die Adipositas-Krise?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-5158383314263099510</id><published>2008-09-04T06:13:00.000-07:00</published><updated>2008-09-04T06:20:30.871-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Genetik'/><title type='text'>Warum uns WAGR weiter führt</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-dna_molecule.jpg"&gt;&lt;img src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-dna_molecule-150x120.jpg" alt="" title="sharma-obesity-dna_molecule" width="150" height="120" class="alignleft size-thumbnail wp-image-436" /&gt;&lt;/a&gt;Es gibt über 50 Syndrome mit Adipositas, von denen die meisten mit einer mehr oder weniger ausgeprägten mentalen Retardierung einher gehen. Bei einigen dieser Syndrome kann die Adipositas auf Probleme mit der Mobilität oder der kognitiven Kontrolle der Nahrungsaufnahme einher gehen. In vielen Fällen nimmt man aber an, dass der zugrunde liegende genetische Defekt direkt die Gene betrifft, die für die Energiekontrolle wichtig sind. Beim mit Heißhunger und Hyperphagie einher gehenden &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/dispomim.cgi?id=176270" target="_blank"&gt;Prader-Willi syndrom&lt;/a&gt; beispielsweise, einem der häufigsten Syndrome mit einer bereits ab Kindheit auftretenden Adipositas, sind vermutlich genau die Gene, die das Syndrom verursachen, direkt in der Regulierung von Hunger und Appetit involviert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl sie ziemlich selten sind, lassen sich diese syndromischen Adipositasformen als “natürliche Experimente" auffassen, und ihre eingehender Untersuchung kann Einblick in die komplexe Biologie der Energiehomöostase geben. Wenn sich die Gene finden lassen, welche diese seltenen Adipositasformen verursachen, könnte das zu neuen pharmakologischen Zielen und damit zu neuen Medikamenten führen, die vielleicht auch bei adipösen Menschen wirken, die nicht am betreffenden Syndrom leiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Woche beleuchtet die Arbeitsgruppe von Joan Han (National Institutes of Health in Bethesda, MD) im &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18753648?ordinalpos=1&amp;amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum" target="_blank"&gt;New England Journal of Medicine&lt;/a&gt; das Gen, das für das extrem seltene  &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/dispomim.cgi?id=194072" target="_blank"&gt;WAGR syndrom&lt;/a&gt; (Wilms-Tumor, Aniridie, urogenitale Fehlbildungen und mentale Retardierung) verantwortlich ist. Diese Patienten bilden eine kleine Untergruppe der schweren, in der Kindheit beginnenden Adipositas. Verursacht wird das WAGR Syndrom durch einen Bruch der &lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;WT1&lt;/span&gt;- und &lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;PAX6&lt;/span&gt;-Gene, die auf dem Chromosom 11 lokalisiert sind. Durch Einsatz verschiedener Techniken fanden die Forscher, dass adipöse Individuen mit diesem Syndrom einen zusätzlichen genetischen Defekt haben, der das Gen für den Brain-Derived Neurotrophic Factor (&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;BDNF&lt;/span&gt;) einschliesst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass &lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;BDNF&lt;/span&gt; tatsächlich eng mit der Energieregulierung zu tun hat, wurde bereits aufgrund von Studien bei Mäusen und Fallberichten über adipöse Kinder vermutet, die entweder eine Mutation dieses Gens oder seines Rezeptors für das Genprodukt (&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;TrkB&lt;/span&gt;) erkennen ließen. Die aktuelle Studie liefert nun schlüssige Evidenz, dass ein Defekt oder eine Insuffizienz dieses Gens tatsächlich zu einer hyperphagen Adipositas mit Beginn in der Kindheit führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ist das wichtig? Wie das &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18753645?ordinalpos=1&amp;amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum" target="_blank"&gt;Begleiteditorial&lt;/a&gt; von Philippe Froguel und Alexandra Blakemore betont, zeigten Tiermodelle, dass BDNF, das im hypothalamischen paraventrikulären Kern freigesetzt wird, eng mit der Wirkung von anderen hypothalamischen Faktoren im Zusammenhang steht, die mit dem Nahrungsaufnahmeverhalten in Verbindung stehen, so mit dem a-MSH/MC4 Rezeptor-Signalweg und hemmenden Wirkungen des Neuropeptids Y. Die Infusion von BDNF ins Gehirn verminderte die Hyperphagie bei MC4R-defizitären Mäusen. Es ist daher vorstellbar, dass zerebral wirksame BDNF-Mimetika sich in der Adipositastherapie als wirksam erweisen könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich ist es ein langer Weg von der Identifikation eines potenziellen Ziels bis zum tatsächlich wirkenden Medikament, das sicher genug für die Anwendung beim Menschen ist. Aber neue Hoffnung auf eine Therapie kann nur durch ein besseres Verständnis der komplexen Neurobiologie des Nahrungsaufnahmeverhaltens entstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Augenblick besteht unsere beste Therapie für die schwere Adipositas in chirurgischen Eingriffen. Vor diesem Hintergrund ist jede Hoffnung auf eine Behandlung willkommen, mit der sich die Zahl der Patienten, die definitiv chirurgisch behandelt werden müssen, senken lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-5158383314263099510?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/5158383314263099510/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=5158383314263099510' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/5158383314263099510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/5158383314263099510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/warum-uns-wagr-weiter-fhrt.html' title='Warum uns WAGR weiter führt'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-8850406741292020563</id><published>2008-09-03T06:31:00.000-07:00</published><updated>2008-09-03T06:38:38.403-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><title type='text'>Was wollen Kids und Eltern?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SL6Srf7O0HI/AAAAAAAAASc/iHovMO4pVqA/s1600-h/Geoff+Ball.jpeg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SL6Srf7O0HI/AAAAAAAAASc/iHovMO4pVqA/s200/Geoff+Ball.jpeg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5241788292307800178" /&gt;&lt;/a&gt;Zum &lt;a href="http://www.capitalhealth.ca/ProgramsAndServices/BrowseServicesByTopic/Content.htm?NavType=Topic&amp;IA_ID=1004154&amp;Level_1_ID=73&amp;Level_2_ID=2022&amp;Level_3_ID=0&amp;Level_4_ID=0"&gt;Weight Wise Program&lt;/a&gt; gehören zwei pädiatrische Adipositaskliniken der Tertiärversorgung. Sie versorgen die steigende Zahl adipöser Kinder und Jugendlichen der Region.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was erwarten diese Jugendlichen und ihre Eltern von einem Adipositas-Programm? Welche Hürden müssen sie zur  Verbesserung des Lebensstils überwinden? Welche Themen sind in der Familie, unter Gleichaltrigen, im Gesundheitssystem, für die Strategie und das Programm generell wichtig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesen Fragen befassten sich Nicholas Holt und Kollegen, Universität von Alberta, in einer Studie, die aktuell in &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18689534?ordinalpos=1&amp;amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum" target="_blank"&gt;Qualitative Health Research&lt;/a&gt; erschien. Für diese Studie unter Leitung von Geoff Ball (Bild), wurden 41 Interviews mit Eltern und Kindern auf der Warteliste der pädiätrischen Gewichtsmanagement-Klinik geführt. Die daraus gesammelten Daten wurden über eine fundierte Methodologie analysiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Studie erlaubt zahlreiche Einblicke in familiäre und andere Bedingungen, mit denen diese Familien konfrontiert sind. Ich finde, die folgenden Zitate sprechen für sich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Überbehütung durch Eltern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Seit [unsere Tochter] klein war, als erste tolle Tochter in der Familie . . . haben wir sie nicht aus den Augen gelassen. Wir waren ängstlich, jeder von uns, nicht nur [meine Frau] und ich . . . die ganze Familie eben . . .weil sie [Tochter] das erste Kind war . . . wir hatten einfach Angst, dass ihr etwas passiert . . . wahrscheinlich haben wir sie ein bisschen zuviel beschützt . . . [vor körperlicher Aktivität].”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Ich habe [meinen Sohn]  extrem überbehütet . . . ich habe ihm immer gesagt, ‘Geh nicht raus in die Kälte’. Ich will nicht, dass er nach draußen geht. Wir haben das nicht gefördert [sich zu bewegen].”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(in einer Stadt wie Edmonton dauert der Winter 5 Monate - da ist das tatsächlich keine besonders hilfreiche Haltung)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Mahlzeiten in der Familie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Mein Mann hat gerade einen neuen Job mit Schichtarbeit. Sich um fünf gemeinsam an den Tisch zu setzen, das gibt es bei uns einfach nicht mehr  . . . I setze mich an die Frühstückstheke und er sitzt vor dem Fernseher, und jeder isst für sich mit einem anderen Fernseher vor der Nase.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Bedeutung des Fernsehens allgemein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Ich glaube, wir haben ungefähr fünf TV-Geräte zu Hause und vier davon sind nur . . . also zwei sind DVD-Spieler. Naja, bei meinem Bruder im Zimmer steht einer für DVDs und Filme, aber das ist alles. Mein Vater hat einen in seinem Zimmer, der empfängt über den Satelliten von unten. Unten steht auch noch einer, mit einem großen Bildschirm, das ist aber nur &lt;br /&gt;Satellitenfernsehen. In unserem Spielzimmer haben wir zwei TVs. Der eine davon soll für “GameCube” sein und der andere ist eigentlich für die “PlayStation”, aber aus irgendeinem Grund kann man mit den beiden auch fernsehen. Ja, dann haben wir noch einen Computer . . . oder besser zwei . . . ein Laptop und einen Computer.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Fernsehen das soziale Leben verkümmern lässt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“[Die Freundinnen meiner Tochter] treffen sich und reden über . . . also da gibt es One Tree Hill, Gilmore Girls, Grey’s Anatomy . . . und das sehen sie fast jeden Abend . . . Ich weiß nicht, wie ich die Fernsehzeit begrenzen soll. . . ich weiß es einfach nicht. Das wäre echt schwierig . . . sie könnte ja noch über einzelne von diesen Serien mitreden . . . dann würde das ihr soziales Leben nicht ganz ruinieren . . . obwohl, wahrscheinlich täte es das doch.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur medizinischen Versorgung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Die Medizin, wissen Sie, die Leute machen einen Schilddrüsentest und solche Dinge und sonst passiert dann fast nichts, und alles packen sie dann auf [unsere] Schultern.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder, der sich für Kinder- und Jugendlichen-Adipositas interessiert, muss diese faszinierende Studie lesen, um besser zu verstehen, was tatsächlich in den Familien abläuft, die mit Adipositas kämpfen, und mit welchen Hindernissen sie konfrontiert sind, wenn sie ihr Verhalten ändern wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann den Autoren nur beipflichten, die resümieren: “Für Programmplaner und Anbieter medizinischer Dienstleistungen, die den bestmöglichen Service entwickeln und anbieten sollen, ist es von fundamentaler Bedeutung, die persönlichen Erfahrungen von übergewichtigen Kindern und ihrer Familien, die Gewichtsmanagement wünschen, zu kennen und zu berücksichtigen .”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bei Erwachsenen &lt;a href="http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/adipositas-ist-ein-zeichen-zuviel-essen.html"&gt;sind Zuviel-Essen und "Unter-Bewegung" Symptome&lt;/a&gt; familärer, kultureller, gesellschaftlicher und umweltbedingter Herausforderungen, die sich den Kindern, Jugendlichen und ihren Familien stellen. Ihnen einfach zu raten "isst weniger und beweg dich mehr” ist etwa so wirkungsvoll wie ihnen zu sagen “schönen Tag heute”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-8850406741292020563?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/8850406741292020563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=8850406741292020563' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8850406741292020563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8850406741292020563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/was-wollen-kids-und-eltern.html' title='Was wollen Kids und Eltern?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SL6Srf7O0HI/AAAAAAAAASc/iHovMO4pVqA/s72-c/Geoff+Ball.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-6054527255957919967</id><published>2008-09-02T11:50:00.000-07:00</published><updated>2008-09-02T12:01:36.728-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Wochenend-Lebensstil und Körpergewicht</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SL2NEvIVrUI/AAAAAAAAASU/81TvelJMCfI/s1600-h/sharma-obesity-frank-slide.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SL2NEvIVrUI/AAAAAAAAASU/81TvelJMCfI/s200/sharma-obesity-frank-slide.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5241500653839560002" /&gt;&lt;/a&gt;Das lange Wochenende verbrachte ich mit Wandern auf den Gipfel des &lt;a href="http://www.trailpeak.com/trail-Bear-s-Hump-near-Waterton-Park-Gate-AB-1635"&gt;Bear’s Hump Mountain&lt;/a&gt; im &lt;a href="http://www.watertoninfo.ab.ca/" target="_blank"&gt; Waterton Lakes National Park&lt;/a&gt; und besuchte den &lt;a href="http://www.head-smashed-in.com/" target="_blank"&gt;Head-Smashed-in Buffalo Jump&lt;/a&gt; und die &lt;a href="http://www.frankslide.com/" target="_blank"&gt;Frank Slide&lt;/a&gt; Interpretive Centres in Southern Alberta. Andere haben vielleicht Vorbereitungen für den Schulstart getroffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem das Wochenende vorbei ist, fragen Sie sich vielleicht, wie die Wochenend-Beschäftigung denn das Körpergewicht beeinflussen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Frage war Gegenstand einer randomisierten kontrollierten Studie, die ein Jahr mit Kalorienrestriktion (caloric restriction/CR) mit einem Jahr täglichem Sport (daily exercise/EX) bei 48 gesunden Erwachsenen zwischen 50 und 60 Jahren mit einem BMI zwischen 23,5 und 29,9 verglich (&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18551108?ordinalpos=2&amp;amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;OBESITY&lt;/a&gt;). In dieser Studie von Susan Racette und Mitarbeitern, Washington University in St. Louis, Missouri, wurden die Teilnehmer gebeten, ihr Körpergewicht jeden Morgen an 7 aufeinanderfolgenden Tagen zu messen. Daten langen vor zu insgesamt 165 Wochen vor der Intervention (Baseline) und zu 437 Wochen während der Interventionsphase.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor der Intervention (Baseline) nahmen die Teilnehmer durchgehend an den Wochenend-Tagen zu (um 0,06 kg/Tag), nicht dagegen an den Wochentagen. Das konnte einer höheren Kalorienaufnahme an Samstagen und weniger körperlicher Aktivität an Sonntagen im Vergleich zu den Wochentagen zugeordnet werden. Während  der Intervention war die Energiebilanz bei CR- und EX-Teilnehmern über die Woche negativ, aber am Wochenende unterbrachen die CR-Teilnehmer die Abnahme, und EX-Teilnehmer nahmen sogar zu (um 0,08 kg/Tag), aufgrund einer höheren Energieaufnahme während des Wochenendes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren ziehen den Schluss, dass Änderungen im Lebensstil am Wochenende zur Gewichtszunahme beitragen oder den Gewichtsverlust stoppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Ergebnisse liefern nicht nur eine Erklärung für das relativ geringe Ausmaß des Gewichtsverlusts in vielen Studien, sondern sie betonen auch, wie wichtig es ist, die Kalorienaufnahme am Wochenende im Auge zu behalten (einfach mehr Aktivität ist nicht genug!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bedeuten diese Daten für das langfristige Gewichtsmanagement?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich nicht viel. Sie erinnern sich, der Erhalt des Gewichts, vor allem die Prävention eines erneuten Gewichtsanstiegs, ist eine lebenslange Aufgabe. Macht man das an 5 von 7 Tagen richtig, ist das wahrscheinlich nicht so schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Blick auf die Waage am Montag sollte die Laune nicht verderben - bis Freitag ist Zeit, sich für das Wochenende zu wappnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder noch besser - wiegen Sie sich nur mittwochs, wenn Sie hoffentlich wieder auf dem richtigen Gleis sind. Nur, wenn das Gewicht an zwei aufeinanderfolgenden Wochenmitten ansteigt, muss man sich wieder auf seine Ziele besinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-6054527255957919967?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/6054527255957919967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=6054527255957919967' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6054527255957919967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6054527255957919967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/09/wochenend-lebensstil-und-krpergewicht.html' title='Wochenend-Lebensstil und Körpergewicht'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SL2NEvIVrUI/AAAAAAAAASU/81TvelJMCfI/s72-c/sharma-obesity-frank-slide.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-7810319634277741582</id><published>2008-08-27T06:17:00.000-07:00</published><updated>2008-08-27T06:23:45.373-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Unrealistische Erwartungen garantieren Enttäuschung</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-ken-and-barbie.jpg"&gt;&lt;img src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-ken-and-barbie-150x150.jpg" alt="" title="sharma-obesity-ken-and-barbie" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-391" /&gt;&lt;/a&gt;Eines meiner Lieblingszitate lautet: "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Keiner, der versucht das Unmögliche möglich zu machen, wird für sein Scheitern bewundert&lt;/span&gt;" .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon früher habe ich über unrealistische Erwartungen beim Gewichtsmanagement &lt;a href="http://www.drsharma.ca/tag/weight-loss-expectations"&gt;gebloggt&lt;/a&gt;. Einer der Hauptgründe für die erfolgreiche Einführung einer &lt;a href="http://www.drsharma.ca/orient-express.html"&gt;Orientierungsphase&lt;/a&gt; in unserem Weight Wise Programm war tatsächlich, die oft überzogen optimistischen Erwartungen der Patienten, wieviel Gewicht sie tatsächlich abnehmen und dann halten können, zu dämpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Großteil der Patienten hofft auf einen Gewichtsverlust von 50% des Ausgangsgewichts. Dagegen lautet die traurige Wahrheit, dass der durchschnittliche Patient selbst mit chirurgischer Behandlung "nur" etwa 25% abnimmt, jedenfalls, wenn alles gut läuft!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ist es so wichtig, auf die Erwartungen einzugehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil unrealistische Erwartungen eine Enttäuschung garantieren (für die Mathematiker unter den Lesern: S=O/E, wobei  S für Satisfaction [Zufriedenheit], O für actual Outcome [tatsächliches Ergebnis], E für Expectations [Erwartungen] steht; wenn S&lt;1 ist der Patient unzufrieden oder enttäuscht).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Thema überzogene Erwartungen beschränkt sich nicht auf die Gewichtsabnahme. Janet Polivy (University of Toronto) nannte dies in einem sehr schönen Beitrag im International Journal of Obesity (2001 - &lt;a href="http://www.nature.com/ijo/journal/v25/n1s/pdf/0801705a.pdf"&gt;PDF kostenfrei zum Download&lt;/a&gt;) das Syndrom der Falschen Hoffnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Kontext des Gewichtsmanagements ist dieses Syndrom durch oft grotesk unrealistische Erwartungen in folgenden Punkten charakterisiert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. wie viel Gewicht (auch auf Dauer) abgenommen werden kann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. wie lange das dauert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. wie schwierig es ist, den Lebensstil zu ändern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. wie groß die Auswirkungen dieser Änderungen (Abnahme) auf andere, zumeist nicht gesundheitsbezogene Aspekte des Leben sind (z.B. besserer Job, attraktiver für mögliche Partner usw.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn irgend eine der hierbei herrschenden Erwartungen nicht erfüllt werden, ist das Ergebnis pure Enttäuschung, Entmutigung und das Gefühl des Versagens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher ist jeder, der sich mit Gewichtsmanagement befasst, moralisch und ethisch verpflichtet, den Patienten auszureden, dass sie alle zu Kens und Barbies werden, wenn sie sich nur hart genug anstrengen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider ist es für Gesundheitsanbieter sehr einfach, auf diese übertriebenen Erwartungen ihrer Patienten einzusteigen oder sie sogar noch zu wecken, indem sie das Unmögliche fordern und auch selbst erwarten. So wartet beispielsweise auf den Orthopäden, der von seinem Patienten erwartet, vor einem Hüftgelenkersatz 30% abzunehmen, geradezu ein Prozess wegen “mentalen Missbrauchs” (zumal &lt;a href="http://www.drsharma.ca/fracture-non-union-in-obesity.html"&gt;die Evidenz&lt;/a&gt; dafür, dass adipöse Patienten von einer künstlichen Hüfte weniger profitieren als nichtadipöse Patienten, reichlich dünn ist).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt wenig Zweifel daran, dass einer der Hauptfaktoren für diese viel zu hohen Erwartungen die zahllosen kommerziellen Abnehm-Programme, Produkte, Bücher und Schwindel sind, die mit der Fantasie der Menschen Schindluder treiben, trotz der realen Tatsache, dass nur sehr wenige (wenn überhaupt irgend welche) Anwender dieser Produkte und Dienstleistungen  tatsächlich irgend eines ihrer langfristigen Ziele erreichen. Erstaunlich, die Schwindler kommen ungestraft davon, weil die Anwender komischerweise dazu neigen, sich selbst die Schuld zu geben, statt das nutzlose Produkt oder den &lt;br /&gt;Service für ihr Versagen verantwortlich zu machen. In den seltenen Erfolgsfällen dagegen war es natürlich das Programm, das den Erfolg gebracht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist das natürlich für die Anbieter kein schlechtes Geschäft!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei ethischen Programmen erwarte ich an allererster Stelle, dass alle möglichen Anstrengungen unternommen werden, um das Syndrom der Falschen Hoffnung zu diagnostizieren und anzugehen, BEVOR die eigentliche Therapie beginnt. Das zu unterlassen garantiert ein Versagen, Enttäuschung und einen Relaps.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-7810319634277741582?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/7810319634277741582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=7810319634277741582' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7810319634277741582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7810319634277741582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/unrealistische-erwartungen-garantieren.html' title='Unrealistische Erwartungen garantieren Enttäuschung'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-7562830281888083818</id><published>2008-08-26T16:56:00.000-07:00</published><updated>2008-08-26T17:18:54.752-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Antipsychotika und Essverhalten</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-antipsychotics.jpg"&gt;&lt;img src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-antipsychotics-150x150.jpg" alt="" title="sharma-obesity-antipsychotics" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-387" /&gt;&lt;/a&gt;Über den deutlichen Effekt von Antipsychotika der zweiten Generation (second generation antipsychotics/SGA) auf eine Gewichtszunahme &lt;a href="http://www.drsharma.ca/antipsychotics-and-weight-gain.html"&gt;habe ich bereits im Blog&lt;/a&gt; hingewiesen. In einem neuen Artikel von Melissa Blouin und Mitarbeitern der Laval University in Quebec City, in der August-Ausgabe von &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18535555?ordinalpos=2&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;OBESITY&lt;/a&gt; erschienen, wird die Wirkung dieser Medikamente auf Appetit, Hunger, Sättigung, Esskontrolle und Nahrungsmittelpräferenzen bei Patienten unter SGA-Therapie (n=20) untersucht und mit Kontrollen (n=18) verglichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem standardisierten Frühstück hatten Patienten unter SGA-Therapie mehr Hunger, kontrollierten sich bewusster bei der Nahrungsaufnahme, empfanden eine geringere Disinhibition und ein stärkeres Hungergefühl als die Kontrollen. Im Gegensatz zu den Kontrollen war die Disinhibition bei den Patienten unter SGA im Wesentlichen von inneren Triggern ausgelöst. Obwohl Patienten unter SGA ein stärkeres strategisches Beherrschungsverhalten zeigten, berichteten sie über ein geringeres Sättigungsgefühl nach einer Buffet-Mahlzeit. Bei den Nahrungsmittelpräferenzen wurden keine Unterschiede gesehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Studie hat einige interessante Blickwinkel. Die SGA-behandelten Patienten waren nicht nur sensibler gegenüber dem Hungergefühl, sondern sie kontrollierten auch bewusster ihre Nahrungsaufnahme, möglicherweise als eine Strategie zur Gewichtskontrolle.  Das erklärt natürlich teilweise die Tatsache, dass sie sich nach einer Mahlzeit weniger satt fühlten als die Kontrollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist bekannt, dass eine bewusste Zurückhaltung, das freiwillige Einschränken der Nahrungsaufnahme, eine Tendenz zum Zuviel-Essen bis hin zum suchtartigen Essen nach sich zieht, sobald die Restriktionen aufgehoben werden (z.B. &lt;a href="http://www.drsharma.ca/deconstructing-ingestive-behaviour.html"&gt;soziale „Enthemmung“&lt;/a&gt;). Das Endergebnis ist paradoxerweise ein Gewichts(wieder)anstieg. Dieses gegenregulatorische Phänomen wurde von &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8655907?ordinalpos=43&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;Janet Polivy &lt;/a&gt; (University of Toronto) eingehend beschrieben und zeigt im Wesentlichen, dass Nahrungsentzug bei Menschen, die sich einer Diät unterziehen (erzielt mit bewusster Nahrungsrestriktion) eine Neigung zum Zuvielessen nach sich zieht, und dies erklärt, warum eine langfristige Diät für kontrolliert Essende nicht funktioniert. Mit anderen Worten: Der Versuch, einfach weniger zu essen, um die Adipositas zu behandeln, ist zum Scheitern verurteilt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus humanitärer Sicht scheinen die Patienten unter SGA-Therapie in einem Teufelskreis gefangen: Die Antipsychotika verändern das Essverhalten in Richtung höheres Gewicht – die Patienten versuchen, eine weitere Zunahme zu verhindern, indem sie bewusst ihre Nahrungsaufnahme einschränken – sie fühlen sich weniger gut gesättigt und essen schließlich noch mehr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kompliziert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen aus dieser Studie noch nicht, ob das abweichende Verhalten der Patienten an ihrer Medikation liegt oder an der Grundkrankheit. Eine dritte Gruppe von Probanden, deren Psychose mit älteren Antipsychotika behandelt wird, hätte diese Frage beantworten können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall zeigt die Studie, dass wir sehr vorsichtig damit sein müssen, jemanden mit Adipositas für diesen Zustand einfach selbst verantwortlich zu machen. Denn diese Studie erinnert daran:  eine Zunahme zu vermeiden, indem man einfach weniger isst, das ist oft geradezu das beste Rezept für eine langfristige Gewichtszunahme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-7562830281888083818?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/7562830281888083818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=7562830281888083818' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7562830281888083818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7562830281888083818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/antipsychotika-und-essverhalten.html' title='Antipsychotika und Essverhalten'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-867098478688233773</id><published>2008-08-25T13:51:00.000-07:00</published><updated>2008-08-25T14:00:12.278-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Noch ein Antisuchtmittel gegen Adipositas?</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SLMdQtTZpFI/AAAAAAAAASM/HXTbFaf-nto/s1600-h/sharma-obesity-vigabatrin.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SLMdQtTZpFI/AAAAAAAAASM/HXTbFaf-nto/s200/sharma-obesity-vigabatrin.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5238562964438099026" /&gt;&lt;/a&gt;Über die enge Beziehung zwischen bestimmten Adipositas-Formen und Sucht habe ich schon häufiger im Blog geschrieben. Viele Patienten, die gegen Adipositas kämpfen, geben nicht nur offen eine "Esssucht" zu, sondern etliche Medikamente gegen Adipositas wie &lt;a href="http://www.drsharma.ca/rimonabant-for-cad-its-not-just-about-the-heart.html"&gt;Rimonabant&lt;/a&gt; (ein CB-1 Rezeptorantagonist) oder &lt;a href="http://www.drsharma.ca/addiction-drug-for-obesity.html"&gt;Contrave&lt;/a&gt; (eine Kombination aus Buproprion und Naltrexon) sprechen auch gezielt das neuronale Netz der suchtverantwortlichen Syteme im Gehirn an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine neue Ergänzung mit diesem Ansatz könnte Gaba-Vinyl-GABA (GVG) oder Vigabatrin werden, ein Antiepileptikum, das derzeit in Phase II für Patienten mit Kokain- und Methamphetaminabhängigkeit untersucht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer Studie von Amy deMarco und Mitarbeitern, Brookhaven National Laboratory in Upton/NY, in der Zeitschrift &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18720383?ordinalpos=1&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;Synapse&lt;/a&gt; letzte Woche erschienen, führte Vigabatrin dosisabhängig zu einer Gewichtsreduktion um 12-20% bei Sprague-Dawley- sowie bei nahezu ausgewachsenen und adulten Zucker-Fatty-Ratten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vigabatrin ist ein irreversibler Inhibitor der Gamma-Aminobuttersäure-Transaminase (GABA-T), dem Enzym, das für den Katabolismus des inhibitorischen Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn verantwortlich ist. n the brain. Der Wirkmechanismus von Vigabatrin wird der irreversiblen Enzyminhibition von GABA-T und in der Folge erhöhten Spiegeln am hemmenden Neurotransmitter GABA zugeschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kanada ist Vigabatrin als Sabril von &lt;a href="http://www.ovationpharma.com/worldwide/product_detail.php?world_matrix_id=3&amp;product_id=5&amp;PHPSESSID=89f72467c92ecdef811e11cec35b0ee0"&gt;Ovation Pharmaceuticals Inc&lt;/a&gt; für die zusätzliche Behandlung bei Epilepsie auf dem Markt, die sich durch konventionelle Therapie nicht ausreichend beherrschen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die häufigsten neurologischen Nebenwirkungen schließen Schläfrigkeit, Beeinträchtigung des peripheren Gesichtsfeldes und ein erhöhtes Krampfrisiko ein. Auch über einen Anstieg der Leberenzyme wurde berichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie die klinischen Studien zu dieser Substanz bei Adipositas herauskommen, wird interessant sein. Offenbar hat Brookhaven Labs die Lizenz an &lt;a href="http://www.catalystpharma.com/"&gt;Catalyst Pharmaceutical Partners&lt;/a&gt; (Coral Gables, Florida) erteilt, die es bei suchtartigem Essen (binge-eating disorder, BED) prüfen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum die Forscher (und Catalyst Pharmaceuticals) glauben, dass ausgerechnet BED-Patienten die beste Population sind, um Vigabatrin zu testen, ist mir nicht klar, da diese Störung (&lt;a href="http://www.drsharma.ca/out-on-a-binge.html"&gt;siehe meine früheren Blogs&lt;/a&gt;) gut auf kognitive Verhaltenstherapie anspricht und sich nicht unbedingt mit den typischen Merkmalen einer Suchtkrankheit äußert. Eines der Hauptcharakteristika der BED ist gerade das Gefühl von Verzweiflung und Versagen nach einer Essattacke, ganz das Gegenteil des "High", das Drogenkonsumenten erleben.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls scheinen mir Patienten mit BED die am wenigsten gut geeigneten Patienten innerhalb der Adipositas-Population zu sein, die auf ein Suchtmedikament ansprechen. Aber wer weiß, vielleicht stellt sich bald das Gegenteil heraus (ich korrigiere mich da gern). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-867098478688233773?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/867098478688233773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=867098478688233773' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/867098478688233773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/867098478688233773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/noch-ein-antisuchtmittel-gegen.html' title='Noch ein Antisuchtmittel gegen Adipositas?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SLMdQtTZpFI/AAAAAAAAASM/HXTbFaf-nto/s72-c/sharma-obesity-vigabatrin.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-5701298127238994694</id><published>2008-08-22T17:01:00.000-07:00</published><updated>2008-08-22T17:06:11.484-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kosten'/><title type='text'>Kostet Adipositas die Kanadier 95 Milliarden Dollar?</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/obesity-sharma-dollar.jpg"&gt;&lt;img src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/obesity-sharma-dollar-150x150.jpg" alt="" title="obesity-sharma-dollar" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-374" /&gt;&lt;/a&gt;Australien und Kanada haben vieles gemeinsam. Beide sind große hochindustrialisierte und urbanisierte Länder mit recht hohem Lebensstandard und relativ kleiner Population (20 Millionen in Australien; 33 Millionen in Kanada).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Adipositasraten sind vergleichbar hoch: etwa 16-18% bei Erwachsenen und 8-10% bei Kindern und Jugendlichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was kostet die Adipositas diese Länder? Die neuesten Zahlen für Kanada habe ich nicht, aber ein Bericht, den das führende australische Wirtschaftsberatungsunternehmen &lt;a href="http://www.accesseconomics.com.au/"&gt;Access Economics&lt;/a&gt; diese Woche veröffentlichte, schätzt die Gesamtkosten der Adipositas in Australien für 2008 auf 58,2 Milliarden Dollar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man annimmt, dass die Kosten der Adipositas in Australien nicht sehr viel anders liegen als in Kanada, würde das hochgerechnet auf die größere Bevölkerung für Kanada etwa 95 Milliarden bedeuten [und 300 Milliarden für die deutschsprachigen Länder]. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil es innerhalb der Gesundheitssysteme doch einige wesentliche Unterschiede geben könnte, wäre ich bereit, die eine oder andere Milliarde herauszurechnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das ändert nichts daran, dass diese atemberaubende Zahl sehr weit von jeder anderen Schätzung der Adipositas-Kosten in Kanada, die ich je gehört habe, abweicht. Am häufigsten wird eine Zahl um 3,5 Milliarden Dollar herumgereicht. Sie get auf eine Schätzung der direkten und indirekten Gesundheitskosten der Adipositas zurück, die &lt;a href="http://www.cmaj.ca/cgi/content/abstract/160/4/483"&gt;1997 in Kanada publiziert wurde&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Zahlen werden zwar allgemein akzeptiert, aber angesichts der heutigen Adipositas-Raten sind sie lächerlich gering. Die Zahlen für Kanada, die man von den Australischen 2008-Daten extrapolieren kann, liegen über 20-mal so hoch. Das liegt zum einen an der Zunahme der Adipositas im letzten Jahrzehnt und zum anderen an der anderen und ausführlicheren Methodologie, welche die Australischen Ökonomen verwendeten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Zahlen genau lieferte Access Economics für die Adipositas-Kosten in Australien?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die Kosten der Adipositas im Jahr 2008 wurden mit 8,283 Mrd. $ geschätzt. Davon entfielen etwa 3,6 Mrd. (44%) auf Produktivitätskosten, 2,0 Mrd. (24%) auf Gesundheitssystemkosten und 1,9 Mrd. (23%) auf Kosten der Gesundheitsanbieter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- DWL von Transfers (entgangene Steuern, Wohlfahrts- und anderen Regierungszahlungen) betrugen 727 Millionen Dollar (9%), andere indirekte Kosten beliefen sich auf 76 Millionen $ (1%).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die Nettokosten für den Verlust an Wohlbefinden (der Dollarwert für die Krankheitsbelastung, die Kosten des Einzelnen) wurden mit 49,9 Mrd. $ berechnet, sodass sich die Gesamtkosten der Adipositas im Jahr 2008 auf 58,2 Mrd. belaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Von den Kosten waren 29,4% vom Einzelnen zu tragen, 19,2% von Familie und Freunden, 34,3% von der Landesregierung (2,8 Mrd. pro Jahr), 5,1% von der Bundesregierung, weniger als 0,1% von Arbeitgebern und 11,8% von der übrigen Gesellschaft. Wenn man jedoch die Kosten für das Wohlbefinden einschließt, steigt der Anteil des Einzelnen auf 90,0% des Gesamten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.accesseconomics.com.au/publicationsreports/getreport.php?report=172&amp;id=219"&gt;Der vollständige Bericht kann hier herunter geladen werden&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin kein Finanzgenie, aber 95 Mrd. Dollar klingen nach sehr viel Geld. Wenn die Experten bei Access Economics nicht völlig daneben liegen oder wenn Kanada nicht völlig anders als Australien ist, dann ist das Adipositas-Problem sehr viel teurer, als die meisten Kanadier (die Regierung eingeschlossen) vermuten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich schon mehrfach im Blog betont habe:  &lt;a href="http://www.drsharma.ca/the-real-cost-of-obesity-may-not-be-in-health-care.html"&gt;die wirklichen Kosten der  Adipositas fallen nicht bei der Gesundheitsversorgung an&lt;/a&gt; - sie bestehen im Verlust des Wohlbefindens und im Verlust der Produktivität unserer gegenwärtigen und zukünftigen Arbeitenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-5701298127238994694?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/5701298127238994694/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=5701298127238994694' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/5701298127238994694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/5701298127238994694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/kostet-adipositas-die-kanadier-95.html' title='Kostet Adipositas die Kanadier 95 Milliarden Dollar?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-7918725591637621186</id><published>2008-08-21T06:20:00.000-07:00</published><updated>2008-08-21T06:24:40.969-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chirurgie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prävention'/><title type='text'>Pro und Contra Computerspiele</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-surgery.jpg"&gt;&lt;img src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-surgery-150x150.jpg" alt="" title="sharma-obesity-surgery" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-368" /&gt;&lt;/a&gt;Generell erwartet man wohl, dass ein Adipositas-Blog auf Videospielen herumhackt. Heute mal nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der folgende Text bezieht sich auf einen kürzlich erschienenen Text in einem meiner Lieblings-Blogs: &lt;a href="http://www.medgadget.com/"&gt;MedGadgets&lt;/a&gt; (jeder, der sich für High-Tech-Medizin interessiert, muss sich hier unbedingt einschreiben!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut diesem Blogeintrag stellt die American Psychological Association einige Studien heraus, die am diesjährigen Kongress der APA diskutiert wurden und zeigten, dass Computerspiele sowohl positive als auch negative Auswirkugen auf die Spieler haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige der zentralen Ergebnisse lauten: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Bei Fünft-, Sechst- und Siebtklässlern konnten Computerspiele die kognitiven und Wahrnehmungsfähigkeiten verbessern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Schüler von High Schools und College-Studenten, die gewalttätige Videogames spielten, waren feindseliger, nachtragender und hielten Gewalt eher für normal als andere, die sich mit nichtgewalttätigen Spielen beschäftigten. Spieler von "sozialen" Spielen verwickelten sich seltener in Handgreiflichkeiten in der Schule und halfen anderen Studenten eher.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Laut weiteren Studien schnitten Schüler, die mehr Unterhaltungsspiele spielten, schlechter in der Schule ab und hatten ein höheres Adipositas-Risiko. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Eine Studie bei 33 laparoskopisch arbeitenden Chirurgen fand, dass Videospieler 27% schneller bei komplizierteren Eingriffen waren und 37% weniger Fehler machten als die Nichtspieler. Fortgeschrittene Fähigkeiten im Videospiel und Erfahrung sind signifikante Prädiktoren für die Geschicklichkeit bei der Naht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Eine zweite Studie bei 303 laparoskopisch arbeitenden Chirurgen (82% Männer, 18% Frauen) erbrachte ebenfalls eiin interessantes Resultat: Wenn sich Chirurgen mit Computerspielen befassten, die räumliche Vorstellung und Handgeschicklichkeit erforderten, ergab ein Bohrtest, dass sie hierin signifikant schneller abschnitten - schon bei ihrem ersten Versuch und bei allen 10 dieser Tests - als Chirurgen, die nicht am PC spielten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. In einer anderen Stude fanden Forscher, dass Lernen durch Spiele Lehrbücher und Experimente ergänzen kann, wenn es darum geht, das wissenschaftliche Denken zu fördern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machen Sie sich auf MedGadgets selbst ein vollständiges Bild!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt also offensichtlich zwei Seiten bei Videospielen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie adipös sind, wollen Sie sicher einen Bogen um Videospiele schlagen. Aber wenn Sie einen bariatrischen Eingriff in Erwägung ziehen, sollten Sie einen Chirurgen finden, der gerne seine Zeit mit Computerspielen vergeudet! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-7918725591637621186?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/7918725591637621186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=7918725591637621186' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7918725591637621186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7918725591637621186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/pro-und-contra-computerspiele.html' title='Pro und Contra Computerspiele'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-227945299771871186</id><published>2008-08-20T17:08:00.000-07:00</published><updated>2008-08-20T17:12:55.130-07:00</updated><title type='text'>Adipositas ist unfair zu Frauen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SKyyuKgkb8I/AAAAAAAAASE/E3IYiKPqbNQ/s1600-h/overweight-nude-756885-sw.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SKyyuKgkb8I/AAAAAAAAASE/E3IYiKPqbNQ/s200/overweight-nude-756885-sw.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5236756972889731010" /&gt;&lt;/a&gt;Im neuesten &lt;a href="http://circ.ahajournals.org/cgi/content/full/118/4/428"&gt;Scientific Statement der American Heart Association&lt;/a&gt; zur bevölkerungsweiten Prävention weckte eine Passage über Geschlechtsunterschiede meine Aufmerksamkeit. Der Grundtenor lautete: Obwohl Frauen sich viel bewusster mit gesundem Essen und ihrem Gewicht auseinander setzen, ist die Adipositasprävention für sie wohl schwieriger als für Männer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gründe dafür: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Der Kalorienbedarf von Frauen ist im Durchschnitt geringer als der von Männern, weshalb sie für eine ausgewogene Energiebilanz weniger essen können als Männer. Das ist zum Beispiel ein Nachteil beim Auswärts-Essen, weil die Portionen im Restaurant oder Take-away für Frauen und Männer gleich groß sind (Frauen wie Männer neigen dazu, ihre Teller feinsäuberlich leer zu essen!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Wegen ihres geringeren Kalorienbedarfs ist die unbeabsichtigte Aufnahme von ein paarhundert Extrakalorien für die Energiebilanz von Frauen folgenreicher als für Männer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Einen Kalorienüberschuss durch körperliche Aktivität loszuwerden, ist für Frauen wegen ihrer geringeren Körpergröße und ihrem deutlich geringeren Anteil an fettfreier Körpermasse schwieriger. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Depression ist häufig mit Zuvielessen und Zunahme korreliert, sowohl aufgrund der Tendenz, die Stimmung mit Nahrungsmitteln aufzuhellen als auch wegen der adipogenen Wirkung vieler Antidepressva. Eine Depression ist bei Frauen deutlich häufiger als bei Männern. Zudem berichten mehr Fraue als Männer über ein Zuvielessen bei Stress. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Frauen entfalten weniger Freizeitaktivitäten als Männer, bereits ab der Adoleszenz. Außerdem sind die Gelegenheiten für körperliche Aktivitäten für Frauen viel begrenzter, aufgrund ihrer familiären Verpflichtungen und auch, weil sie mehr Angst um ihre Sicherheit haben. Das wirkt sich auf ihre zeitlichen Kapazitäten und die Wahl der möglichen Orte für Sport oder Bewegung aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Sozial akzeptable Formen körperlicher Aktivität könnten für Frauen stärker eingeschränkt sein als für Männer, besonders in bestimmten ethnischen Gruppen. Soziale Bedenken können beispielsweise die Ablehnung durch Partner oder ander Haushaltsmitglieder sein, weil Sport hier als etwas wahrgenommen wird, das die Frau von ihren familiären Pflichten abhält. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Aktivität im Rahmen des Berufs ist ebenfalls bei Frauen häufig geringer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Frauen unterziehen sich häufiger einer Diät oder erleben größere Gewichtsschwankungen, beides Risikofaktoren für eine Zunahme auf lange Sicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Bei Frauen besteht das Risiko, dass sie nach einer Schwangerschaft ein Teil des zugelegten Gewichts behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind genug Gründe, warum es für Frauen viel schwieriger als für Männer ist, eine Gewichtszunahme zu verhindern. Daran sollte man denken, wenn man weibliche Patienten berät. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-227945299771871186?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/227945299771871186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=227945299771871186' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/227945299771871186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/227945299771871186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/adipositas-ist-unfair-zu-frauen.html' title='Adipositas ist unfair zu Frauen'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SKyyuKgkb8I/AAAAAAAAASE/E3IYiKPqbNQ/s72-c/overweight-nude-756885-sw.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-425578691077096109</id><published>2008-08-19T14:36:00.000-07:00</published><updated>2008-08-19T14:42:25.402-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diagnostik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Adipositas ist ein Zeichen, Zuviel-Essen ein Symptom</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-sign.gif"&gt;&lt;img src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-sign.gif" alt="" title="sharma-obesity-sign" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-361" /&gt;&lt;/a&gt;Viele Blog-Leser kennen die gegenwärtige und vermutlich nie endende Debatte darüber, ob Adipositas ein Risikofaktor, eine Krankheit, eine Störung oder einfach ein Extrem in der Normalverteilung des Körpergewichts ist. Heute will ich einen weiteren Begriff in den Ring werfen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto stärker bin ich davon überzeugt, dass wir Adipositas als ein klinisches Zeichen ansehen sollten, so wie zum Beispiel ein Ödem. In gleicher Art, wie ein Ödem eine übermäßige Flüssigkeitsansammlung signalisiert, zeigt Adipositas die übermäßige Ansammlung von Körperfett an. So wie das Ödem das klinische Zeichen einer Störung in der Flüssigkeitshomöostase ist, so ist übermäßiges Fett eine Störung der Energiebilanz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einem Patienten mit Ödem können wir natürlich einfach auf eine symptomatische Therapie setzen, wie Restriktion der Salz- und Flüssigkeitsaufnahme. Aber vermutlich werden erfahrene Kliniker her verstehen wollen, ob die Flüssigkeitsretention auf einer unzureichenden Herzfunktion, Nierenversagen, venöser oder lymphatischer Insuffizienz, Vasodilatatoren oder anderen möglichen Ursachen beruht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich können wir auch bei einem Patienten mit übermäßigem Körperfett einfach eine symptomatische Behandlung verschreiben, wie eine reduzierte Nahrungsaufnahme oder gesteigerte Aktivität, oder wir können versuchen, den Faktoren auf den Grund zu gehen, die den Patienten veranlassen, zuviel zu essen oder sich zu wenig zu bewegen. Ob das Zuvielessen Folge von sozialem Druck, Hunger (Auslassen von Mahlzeiten), Depression, suchtartigem Essen, Olanzapin, Zucker-"Sucht", MC-4-Rezeptordefekt oder einem Kraniopharyngeom ist, kann die Wahl der Behandlung wohl beeinflussen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ob der Bewegungsmangel  auf einem Zeitproblem, Wohnen in unsicheren Stadtvierteln, obstruktiver Schlafapnoe, Angstörungen, Depression, Rückenschmerzen, Fibromyalgie, plantarer Fasziitis, vitaler Erschöpfung oder einer Querschnittslähmung beruht, wird (hoffentlich) entscheidend dazu beitragen, welche Behandlungsstrategie als die am besten geeignete und wirksame ausgewählt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorstellung, dass sämtliche Menschen mit zuviel Fett einfach weniger essen und sich mehr bewegen sollen, entspricht dem Gedanken, alle Menschen mit Ödem sollten einfach ihre Flüssigkeits- und Salzaufnahme reduzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Adipositas einfach ein klinisches Zeichen ist, dann sind Zuviel-Essen und Bewgungsmangel nichts anderes als Symptome! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Differenzialdiagnose von Zuviel-Essen und zuwenig Bewegung ist komplex und kann soziokulturelle, psychologische, medizinische und iatrogene Ursachen einschließen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten unsere Diagnostik differenzierter und überlegter anlegen. Es ist zu hoffen, dass unsere Fähigkeiten, die zugrundeliegenden Ursachen erfolgreicher anzugehen, dem folgen werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-425578691077096109?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/425578691077096109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=425578691077096109' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/425578691077096109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/425578691077096109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/adipositas-ist-ein-zeichen-zuviel-essen.html' title='Adipositas ist ein Zeichen, Zuviel-Essen ein Symptom'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-28745840577759531</id><published>2008-08-19T06:10:00.000-07:00</published><updated>2008-08-19T06:11:59.245-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Adipositas-Therapie ist eine Behandlung "für immer"</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-adherence2.png"&gt;&lt;img src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-adherence2-300x285.png" alt="" title="sharma-obesity-adherence2" width="300" height="285" class="alignleft size-medium wp-image-353" /&gt;&lt;/a&gt;Jeder, der chronische Krankheiten behandelt, weiß, wie schwer es den Patienten fällt, selbst die einfachsten medizinischen Therapien zu befolgen - zum Beispiel eine Tablette pro Tag einzunehmen. Noch schwieriger ist das für Patienten mit psychiatrischen Auffälligkeiten (die über 40% der Patienten betreffen, die eine Adipositas-Behandlung wünschen). Weniger als die Hälfte der Patienten, denen ein Antidepressivum verordnet wurde, nehmen es drei Monate nach Behandlungsbeginn noch ein. Bei bipolarer Störung sinkt dieser Anteil sogar auf 35%. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pharmakologische Adipositas-Studien erbringen regelmäßig hohe Abbruchraten (um 20-40% nach 12 Monaten). Das unterscheidet sich kaum von dem, was im Alltag bei Blutdruck- oder lipidsenkenden Medikationen zu beobachten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es schon so schwer ist, regelmäßig eine einzige Tablette einzunehmen, wieviel schwieriger ist es dann, sogar den Lebensstil zu ändern und dabei auch zu bleiben? Ohne Frage brauchen Patienten, die mit übermäßigem Gewicht kämpfen, ein ständiges Coaching, Erinnerungen, Selbstkontrollen und Unterstützungssysteme. Überlässt man sie ihren eigenen Möglichkeiten, wird die große Mehrheit der Patienten in die alten Gewohnheiten zurück fallen und wieder zunehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich oft sage, gibt es nur zwei Arten von adipösen Patienten - die unbehandelten und die behandelten. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Gruppen ist die Tatsache, dass sich die Patienten in der Behandlungsgruppe aktuell um ihr Gewicht kümmern. Wenn die Behandlung endet, wird Gruppe 2 wieder zu Gruppe 1, das Gewicht steigt also wieder oder weiter an - ohne Ausnahme!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bei anderen chronischen Krankeiten besteht die große Herausforderung bei der Adipositas nicht darin, die Patienten dazu zu bewegen, mit einer Behandlung anzufangen. Die Herausforderung besteht darin, wie man die Patienten dazu bringt, für immer die Behandlung zu befolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schematic: World Health Organization, 2003&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-28745840577759531?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/28745840577759531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=28745840577759531' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/28745840577759531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/28745840577759531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/adipositas-therapie-ist-eine-behandlung.html' title='Adipositas-Therapie ist eine Behandlung &quot;für immer&quot;'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-6293935519531169541</id><published>2008-08-16T05:59:00.000-07:00</published><updated>2008-08-16T06:04:27.875-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Pillen funktionieren nicht bei Patienten, die sie nicht schlucken</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/225px-c_everett_koop.jpg"&gt;&lt;img src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/225px-c_everett_koop-150x150.jpg" alt="" title="225px-c_everett_koop" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-348" /&gt;&lt;/a&gt;Der Titel des heutigen Beitrags ist angeblich ein Zitat von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/C._Everett_Koop"&gt;Dr. C. Everett Koop&lt;/a&gt; (Bild).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin so frei, die Aussage etwas zu modifizieren: “Therapien für chronische Krankheiten funktionieren nur so lange, wie sie angewendet werden" (Sie können mich entsprechend zitieren :o) ).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ich mit diesem Thema komme? a) weil Adipositas eine chronische Krankheit ist und b), weil das Gewicht immer zurück kommt, sobald die Behandlung aufhört. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vereinfacht gesagt besteht das Problem der Adipositas-Behandlung nicht darin, wie man abnehmen soll - das einzig wirkliche Problem besteht darin, wie man das Gewicht unten hält. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lösung ist natürlich einfach (und inzwischen hoffentlich allen regelmäßigen Lesern dieses Blogs bekannt): Beenden Sie die Behandlung nicht, wenn der Patient abgenommen hat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einfacher gesagt als getan. Aber für die Adipositas gilt hier nichts Spezielles. Tatsächlich ist die Therapietreue der Patienten bei allen chronischen Krankheiten ein Problem -  seien es nun Diabetes, Hypertonie oder rheumatoide Arthritis. Sobald die Behandlung endet, meldet sich die "Krankheit" wieder zurück (nebenbei bemerkt, das ist die Definition einer chronischen Krankheit!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der Tatsache, dass die mangelnde Adhärenz ein so verbreitetes Problem ist, wäre es überraschend, wenn dieses Thema nicht schon untersucht worden wäre. Ein sehr lesenswerter und wichtiger Beitrag hierzu ist ein Artikel von Lars Osterberg und Terrence Blaschke, 2005 im &lt;a href="http://content.nejm.org/cgi/content/extract/353/5/487"&gt;New England Journal of Medicine publiziert&lt;/a&gt;. Obwohl sich diese Studie mit der Adhärenz gegenüber Medikamenten befasst, treffen die Prinzipien auch für nichtpharmakologische Behandlungen zu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders interessant sind die Hauptprädiktoren für eine geringe Therapietreue, wie sie in der Arbeit aufzählt werden (jeder Punkt ist im Beitrag referenziert):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Psychologische Probleme, besonders Depressionen (ich würde noch die Attention Deficit Disorder/Aufmerksamkeitsstörung ergänzen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Kognitive Beeinträchtigung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Asymptomatische Krankheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Unzureichend geplante Nachfolgetermine oder Entlassung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Nebenwirkungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Mangelnder Glaube des Patienten an einen Nutzen der Behandlung &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Mangelne Patienteneinsicht in die Krankheit &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Unzureichende Beziehung zwischen Therapeut und Patient &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Hürden gegenüber der Versorgung oder Behandlung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. Ausgelassene Termine &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. Komplexe Therapie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12. Kosten oder Zuzahlung &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle diese Punkte treffen auch auf die Adipositas-Behandlung zu. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, Zeit zu investieren, um herauszufinden, aufgrund welcher der genannten Punkte Ihr Patient aus der Behandlung fällt - einfach dem Patienten die Schuld zu geben oder ihm Angst zu machen, das sind keine Lösungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-6293935519531169541?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/6293935519531169541/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=6293935519531169541' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6293935519531169541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6293935519531169541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/pillen-funktionieren-nicht-bei.html' title='Pillen funktionieren nicht bei Patienten, die sie nicht schlucken'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-7702165541431016659</id><published>2008-08-14T18:36:00.000-07:00</published><updated>2008-08-14T18:51:34.679-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Nutzt regelmäßig Wiegen für eine bessere Gewichtskontrolle?</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/scale.jpg"&gt;&lt;img src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/scale-150x150.jpg" alt="" title="scale" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-341" /&gt;&lt;/a&gt;Einige Leser sind jetzt wohl verwirrt. In einem früheren Blog schrieb ich, das Gewicht sei kein besonders gutes Maß für Gesundheit (ich nannte es &lt;a href="http://www.drsharma.ca/does-weight-matter.html"&gt;nur eine Ziffer auf einer Skala&lt;/a&gt;), andererseits habe ich Anfang dieser Woche empfohlen, als Hilfe für eine Gewichtskontrolle, &lt;a href="http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/adipositas-management-in-der.html"&gt;den Patienten regelmäßig monatliche Termine zum Wiegen anzubieten&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier scheint eine nähere Erklärung angebracht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, das Gewicht ist nur eine Ziffer auf einer Skala und nicht gerade das verlässlichste Kriterium für die Gesundheit des Patienten (&lt;a href="http://www.drsharma.ca/why-i-dont-like-bmi.html"&gt;ebenso wenig wie der BMI&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn aber andererseits übermäßiges Gewicht wirklich die Gesundheit des Patienten beeinträchtigt (meine Definition der Adipositas) und wenn man mit einer Adipositas-Behandlung beginnt, dann ist das Gewicht selbstverständlich ein wichtiges Maß dafür, ob die Therapie überhaupt anschlägt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hilft also das regelmäßige Wiegen den Patienten, ihr Gewicht in den Griff zu bekommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die entscheidende Studie zu diesem Thema ist wohl die von Rena Wing und Mitarbeitern, Brown Medical School, Providence, USA. Sie berichteten im  &lt;a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/355/15/1563"&gt;New England Journal of Medicine 2006&lt;/a&gt;, dass über eine 18-monatige Beobachtungsperiode bei Patienten mit einer durchschnittlichen Abnahme von 19 kg das tägliche Selbstwiegen mit einem verminderten Risiko verbunden war, mindestens 2,3 kg wieder zuzunehme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regelmäßiges Wiegen trägt also dazu bei, eine Zunahme zu verhindern. In einer weiteren Studie zeigten Wing und Kollegen, dass das tägliche Wiegen keine unerwünschten Wirkungen hatte, sondern im Gegenteil eine verbesserte Zurückhaltung bei der Ernährung, verminderte Hemmungslosigkeit und verminderte depressive Symptome (&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17663619?ordinalpos=1&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DiscoveryPanel.Pubmed_Discovery_RA&amp;linkpos=5&amp;log$=relatedarticles&amp;logdbfrom=pubmed"&gt;Journal of Consulting and Clinical Psychology 2007&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz dieser Studie meine ich, dass das tägliche Wiegen für einige Menschen einen Tick zu häufig ist.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yoni Freedhoff diskutierte die NEJM-Studie anlässlich ihres Erscheinens in seinem Blog &lt;a href="http://bmimedical.blogspot.com/2006/10/should-you-weigh-yourself-daily.html"&gt;Weighty Matters&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;“Tatsache ist, dass das Gewicht ziemlich dramatisch schwanken kann, aufgrund einer Flüssigkeitsretention, Verstopfung oder Kleidung; daher kann tägliches Wiegen manchmal unglaublich entmutigend sein, wenn man das Gefühl hat, alles richtig gemacht zu haben, aber die Skala zeigt einen Gewichtsanstieg an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich empfehle in der Regel für die Phase der Gewichtsabnahme das einmal wöchentliche Wiegen, unbekleidet, am Mittwoch Morgen (um einen Puffer für das Wochenende zu haben), und so lange ich noch nicht weißk, was das Huhn und was das Ei in der Erhaltungsphase ist, empfehle ich meinen Patienten, sobald die Gewichtsabnahme aufgehört hat, sich täglich zu wiegen und den Trend zu beobachten, weil das sehr hilfreich ist.&lt;/span&gt;”&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;In seine Blog warnt Freedhoff auch vor der &lt;a href="http://bmimedical.blogspot.com/2007/09/do-you-have-scale-addiction.html"&gt;„Wiegesucht“&lt;/a&gt;. Ich kann bestätigen, dass das bei manchen Patienten ein Problem ist.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Deshalb meine ich, dass eine wöchentliche Gewichtskontrolle durch den Patienten selbst während der Abnehmphase, tägliches Wiegen in der Erhaltungsphase und monatliches Wiegen beim Arzt (in beiden Phasen) der goldene Mittelweg ist, der wahrscheinlich dem Patienten am ehesten hilft, auf der richtigen Schiene zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-7702165541431016659?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/7702165541431016659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=7702165541431016659' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7702165541431016659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7702165541431016659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/nutzt-regelmig-wiegen-fr-eine-bessere.html' title='Nutzt regelmäßig Wiegen für eine bessere Gewichtskontrolle?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-4206210087946950572</id><published>2008-08-12T16:34:00.000-07:00</published><updated>2008-08-12T16:40:10.870-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Training'/><title type='text'>Funktionieren Schrittzähler?</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-pedometer1.jpg"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-334" title="sharma-obesity-pedometer1" src="http://www.drsharma.ca/wp-content/uploads/sharma-obesity-pedometer1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/adipositas-management-in-der.html"&gt;Der gestrige Blog-Eintrag &lt;/a&gt;provozierte etliche E-Mail-Antworten (warum sind die Leute eigentlich immer noch zu schüchtern für Kommentare direkt auf der Seite?).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Leser fragte, ob es belegt ist, dass die Aufforderung an die Patienten, einen Schrittzähler (Pedometer) zu verwenden, irgend etwas bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die schlichte Antwort lautet: Ja! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Antwort fußt auf einer Metaanalyse für Bewegungs-Interventionen auf Grundlage eines Schrittzähler-Gebrauchs. Diese Metaanalyse von Caroline Richardson und Kollegen der University of Michigan erschien dieses Jahr in den &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18195317?dopt=Abstract"&gt;Annals of Family Medicine&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für diese Metaanalyse durchsuchten Richardson und Mitarbeiter sechs elektronische Datenbanken und kontaktierten Pedometer-Experten, um Bewegungsstudien auf Schrittzähler-Basis zu identifizieren, die eine Gewichtsänderung als Endpunkt hatten, ohne eine Ernährungsintervention zu beinhalten. Für neun Studien trafen diese Einschlusskriterien zu. Die Zahl der eingeschlossenen Probanden reichte von 15 bis 106, insgesamt waren 307 Teilnehmer eingeschlossen, 73% Frauen und 27% Männer. Die Dauer der Intervention erstreckte sich von 4 Wochen bis zu einem Jahr, mit einer medianen Dauer von 16 Wochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gepoolte Schätzung der mittleren Gewichtsabnahme ab Studienbeginn mit einem Fixed-Effects-Modell und Kombination der Daten aus allen 9 Kohorten betrug -1,27 kg (95% Vertrauensintervall: -1,85 bis -0,70 kg). Eine längere Interventionsdauer war mit einer größeren Gewichtsveränderung assoziiert. Im Durchschnitt verloren die Teilnehmer unter der Intervention 0,05 kg pro Woche. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schrittzähler-gelenkte Laufprogramme resultieren also tatsächlich in einem bescheidenen Gewichtsverlust, wobei längere Programme zu einer größeren Abnahme führen als kürzere Programme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind zwei wichtige Botschaften:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Für sich genommen sind Schrittzähler kaum die bedeutendste Adipositas-Intervention (sogar noch intensivere Bewegung wird &lt;a href="http://www.drsharma.ca/does-exercise-help-with-weight-loss.html"&gt;für sich allein als Abnahmestrategie überschätzt&lt;/a&gt;, trotz ihrer vielen gesundheitlichen Vorteile).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Wie mit allen Adipositas-Strategien sollte jede Intervention ein lebenslanges Ziel sein. Die Verwendung von Pedometern für ein paar Wochen oder Monaten ist wahrscheinlich unnütz, da das Gewicht in der Minute wieder zu steigen beginnt, in der man den Schrittzähler nicht mehr benutzt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls sich jemand fragt: "Wozu der Aufwand, wenn die Abnahme so bescheiden ausfällt?": Der springende Punkt ist nicht die Abnahme, sondern dass jede dauerhafte Steigerung der körperlichen Aktivität eine Gewichtszunahme besser verhindern kann als eine Strategie, die nur auf Kalorienrestriktion setzt. Ein Pedometer ist eben die einfachste Methode für eine objektive Eigenkontrolle der Aktivität (sicher, Beschleunigungsmesser sind noch besser, kosten aber auch zehn- bis hundertmal so viel).  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tipp:&lt;/strong&gt; Empfehlen Sie Ihren Patienten, in ein vernünftiges Modell zu investieren. Je billiger, desto anfälliger für Ungenauigkeit und Frustration - ein gutes Modell kostet mindestens 15 Euro - gut angelegtes Geld! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-4206210087946950572?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/4206210087946950572/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=4206210087946950572' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/4206210087946950572'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/4206210087946950572'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/funktionieren-schrittzhler.html' title='Funktionieren Schrittzähler?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-314458546749552001</id><published>2008-08-11T20:15:00.000-07:00</published><updated>2008-08-11T20:19:26.317-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Adipositas-Management in der Grundversorgung</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SKEBHTgSBLI/AAAAAAAAAR8/HQDLci4FX_s/s1600-h/doctor+and+patient.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SKEBHTgSBLI/AAAAAAAAAR8/HQDLci4FX_s/s200/doctor+and+patient.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233465466987611314" /&gt;&lt;/a&gt;Allgemeinmediziner haben alle Hände voll zu tun. Sie haben wenig bis keine spezielle Ausbildung im Adipositas-Management.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Folgende betrachte ich als das Minimum für ein Adipositas-Management, einfach umsetzbar in einer brummenden Praxis (selbst ohne Adipositas-Expertise):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Konfrontieren Sie den Patienten nicht mit Anschuldigungen, Druck oder angsteinflößenden Szenarien! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Schlagen Sie ihm keine völlig unrealistischen Abnehmziele vor und ermuntern Sie ih auch nicht, solche zu verfolgen! (Für die meisten Patienten sind 5-10% Abnahme realistisch, aber selbst das ist  unglaublich schwer zu halten!) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Erklären Sie jedoch dem Patienten die Risiken von Übergewicht und Adipositas, und bringen Sie ihm bei, dass die Adipositas eine chronische Angelegenheit wird, sobald sie einmal aufgetreten ist (=jede funktionierende Behandlung muss lebenslang befolgt werden!). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Ermutigen Sie Ihren Patienten, regelmäßig zu essen (besonders zu frühstücken!) und ein Ernährungstagebuch zu führen. (Für die meisten Menschen liegt der Schlüssel zum Nicht-Zunehmen darin, nicht hungrig zu werden). Bei emotionalem oder suchtmäßigem Essen hilft es auch, die Emotionen im Zusammenhang mit dem emotionalen Essen zu notieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Ermutigen Sie den Patienten, mehr Kenntnisse über den Kaloriengehalt von Nahrungsmitteln und Getränken zu gewinnen. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;6. Empfehlen Sie, "flüssige Kalorien" zu reduzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Empfehlen Sie mindestens 30-60 Minuten körperlicher Aktivität täglich sowie den Gebrauch eines Schrittzählers. Die damit gezählten Schritte sollen im Ernährungstagebuch notiert werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Empfehlen Sie regelmäßiges Wiegen in der Praxis (mindestens einmal im Monat). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Beenden Sie das alles nicht, wenn der Patient nicht weiter abnimmt - die erneute Zunahme zu verhindern, kostet einen noch höheren Aufwand (und mehr Unterstützung) als die Abnahme! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. Behandeln Sie den "Rezidivismus" genauso, wie es dieser Terminus umschreibt - ein natürliches und erwartetes Phänomen bei einer chronischen Krankheit - beginnen Sie wieder bei Schritt 3. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei jeder Konsultation sind folgende Punkte zu beachten und anzusprechen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. jede Lebensstiländerungen seit dem letzten Besuch &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. jede Änderung in den Essgewohnheiten seit dem letzten Besuch und achten Sie auf das Führen des Ernährungstagebuchs &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. die aufgenommenen "flüssigen Kalorien"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. emotionales Essen/Snacken&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. körperliche Aktivität und den Gebrauch des Schrittzählers&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Gewichtsänderungen (ohne sie zu bewerten!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- bei Zunahme: betonen Sie, wie wichtig es ist, eine Änderung zu überdenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- bei stagnierendem Gewicht: loben Sie den Einsatz, ermutigen Sie zu einer Änderung, ziehen Sie Mahlzeitenersatz (Meal Replacement) oder Medikamente in Betracht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- bei Abnahme: loben Sie, aber geben Sie auch eine Vorwarnung, dass der Gewichtsverlust kaum genauso fortschreiten wird wie im Augenblick, sprechen Sie über die Erwartungen (5-10% Abnahme als Ziel), fokussieren Sie auf eine Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualität stärker als auf Abnahme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es liegt auf der Hand, dass dies nur das Minimalprogramm ist. Wäre Adipositas-Management so einfach, hätten wir keine Adipositas-Krise. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-314458546749552001?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/314458546749552001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=314458546749552001' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/314458546749552001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/314458546749552001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/adipositas-management-in-der.html' title='Adipositas-Management in der Grundversorgung'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SKEBHTgSBLI/AAAAAAAAAR8/HQDLci4FX_s/s72-c/doctor+and+patient.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-292340622330551335</id><published>2008-08-08T08:25:00.000-07:00</published><updated>2008-08-08T08:29:55.650-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diagnostik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prävention'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Epidemiologie'/><title type='text'>Geht Adipositas an die Nieren?</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJuPMvkcTDI/AAAAAAAAAR0/FMJaYBGuFwU/s1600-h/sharma-obesity-kidney.gif"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJuPMvkcTDI/AAAAAAAAAR0/FMJaYBGuFwU/s200/sharma-obesity-kidney.gif" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5231932841211481138" /&gt;&lt;/a&gt;Die Nieren sind sehr empfindlich gegenüber vielen Risikofaktoren, die auch Atherosklerose und Herzkrankheiten beschleunigen können. So sind beispielsweise hoher Blutdruck und Diabetes gut dokumentierte Risikofaktoren für eine chronische Nierenkrankheit (chronic kidney disease, CKD). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil sowohl Hypertonie als auch Diabetes ihrerseits wiederum mit Adipositas verknüpft sind, stellt sich die Frage, ob Adipositas das Risiko für CKD steigert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Frage gingen Meredith Foster und Mitarbeiter vom National Heart, Lung, and Blood Institute in Framingham (USA) nach. Sie untersuchten die Beziehung zwischen der CKD im Stadium 3 (= moderat herabgesetzte Nierenfunktion) und dem BMI bei den Framingham Offspring-Teilnehmern (n = 2,676; 52% Frauen, mittleres Alter 43 Jahre), die zu Studieneinschluss noch keine CKD im Stadium 3 hatten und die an den Untersuchungszyklen 2 (1978-1981) und 7 (1998-2001) teilnahmen. (&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18440684?dopt=Abstract"&gt;Am J Kidney Dis&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während sich bei übergewichtigen Teilnehmern kein erhöhtes Risiko für Nierenkrankheiten beobachten ließ, war das Risiko für die Entwicklung einer CKD im Stadium 3 (geschätzte glomeruläre Filtratoinsrate &lt;59 ml/min/1.73 qm für Männer, 64 ml/min/1.73 qm für Frauen) bei adipösen Personen um 68% erhöht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Beziehung wurde jedoch nichtsignifikant, wenn die Daten hinsichtlich Diabetes, systolischem Blutdruck, Hypertoniebehandlung, aktuellem Rauchverhalten und HDL-Cholesterinspiegel korrigiert wurden.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren schlussfolgern richtig, dass die Verknüpfung zwischen Adipositas und CKD im wesentlichen durch den Effekt der Adipositas auf andere kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Hypertonie oder Diabetes erklärt wird.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn übermäßiges Gewicht den Blutdruck erhöht oder zu Diabetes führt, dann muss man sich ganz klar auch um die Nieren Sorgen machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS &lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-292340622330551335?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/292340622330551335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=292340622330551335' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/292340622330551335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/292340622330551335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/geht-adipositas-die-nieren.html' title='Geht Adipositas an die Nieren?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJuPMvkcTDI/AAAAAAAAAR0/FMJaYBGuFwU/s72-c/sharma-obesity-kidney.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-8725887919851719576</id><published>2008-08-07T06:15:00.000-07:00</published><updated>2008-08-07T06:21:18.600-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Herzkreislauferkrankungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Epidemiologie'/><title type='text'>Jugendlichen-Adipositas tötet im mittleren Alter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJqA8HscnkI/AAAAAAAAARs/eGGzllYykVs/s1600-h/sharma-obesity-adolescent.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJqA8HscnkI/AAAAAAAAARs/eGGzllYykVs/s200/sharma-obesity-adolescent.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5231635687490231874" /&gt;&lt;/a&gt;Ja, es gibt die Adipositas-Epidemie der Kinder und Jugendlichen. Man spricht landläufig von der „ersten Generation von Kindern, die nicht länger leben wird als ihre Eltern“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das aber wahr? Wo sind die Daten, die zeigen, dass die Adipositas in der Kindheit wirklich einen Risikofaktor für vorzeitigen Tod darstellt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Frage hat jetzt Tone Bjørge mit Mitarbeitern von der Universität Bergen (Norwegen) beantwortet, mit vielleicht der größten Studie, die bisher zu diesem Thema publiziert worden ist. Sie erschien gerade im&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18477652?dopt=Abstract"&gt;American Journal of Epidemiology&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bjørge und Koautoren untersuchten die Beziehung zwischen BMI (gemessene Größe und Gewicht) und Mortalität bei 227 000 Adoleszenten (14-19 Jahre), die in norwegische Beobachtungsstudien zwischen 1963 und 1975 aufgenommen worden waren. Während der Nachbeobachtung mit 8 Millionen Personenjahren wurden 9650 Todesfälle beobachtet. Verglichen wurde die ursachenspezifische Mortalität bei Personen mit einem BMI zu Studienbeginn unter der 25. Perzentile, zwischen der 75. und 84. Perzentile und über der 85. Perzentile in einer Referenzpopulation aus den USA mit der von Individuen, deren BMI zwischen der 25. und 75. Perzentile lag. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Risiko für einen Tod an endokrinen, durch die Ernährung und metabolisch verursachten Krankheiten und von Erkrankungen des Herzkreislaufsystems war in den beiden höchsten BMI-Kategorien für beide Geschlechter erhöht. Das relative Risiko für einen Tod an ischämischer Herzkrankheit lag bei 2,9 für Männer und bei 3,7 für Frauen in der höchsten BMI-Klasse, verglichen mit der Referenzpopulation. Auch zeigte sich ein erhöhtes Risiko für Kolonkarzinom (Männer: 2,1, Frauen: 2,0), Erkrankungen der Atemwege (Männer: 2,7, Frauen: 2,5) und plötzlichen Herztod (Männer: 2,2, Frauen: 2,7).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren schließen, dass die Adipositas im Adoleszentenalter mit einer erhöhten Mortalität an verschiedenen wichtigen Ursachen im mittleren Alter korreliert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist ganz klar kein gutes Zeichen für das, was unsere Töchter und Söhne erwartet, wenn wir die Adipositas-Krise nicht in den Griff bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-8725887919851719576?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/8725887919851719576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=8725887919851719576' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8725887919851719576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8725887919851719576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/jugendlichen-adipositas-ttet-im.html' title='Jugendlichen-Adipositas tötet im mittleren Alter'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJqA8HscnkI/AAAAAAAAARs/eGGzllYykVs/s72-c/sharma-obesity-adolescent.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-1195151019065682526</id><published>2008-08-06T05:32:00.000-07:00</published><updated>2008-08-06T05:44:33.817-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Sibutramin senkt den Blutdruck bei Hochrisikopatienten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJkcaPAzSHI/AAAAAAAAARk/Lmy9yStzdns/s1600-h/Sharma+obesity+SCOUT+LOGO.png"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJkcaPAzSHI/AAAAAAAAARk/Lmy9yStzdns/s200/Sharma+obesity+SCOUT+LOGO.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5231243679199610994" /&gt;&lt;/a&gt;Sibutramin (Markenname Reductil), ein Serotonin- und Norepinephrin-Wiederaufnahmehmmer (SNRI), ist ein verschreibungspflichtiges Medikament für die Adipositas-Therapie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl Sibutramin seit fast einer Dekade in über 70 Ländern erhältlich ist und belegen konnte, dass es das Gewicht und Komorbiditäten sowie Risikofaktoren bei adipösen Menschen senkt, blieb sein bei einigen Patienten blutdrucksteigerndes Potenzial eine wichtige Hürde für den breiten Einsatz.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der neuesten Ausgabe von &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18671798?ordinalpos=1&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;Diabetes Obesity and Metabolism&lt;/a&gt; veröffentlichen wir gemeinsam mit anderen Kollegen vom Executive Steering Committee eine Analyse der Blutdruckänerungen unter Sibutramin während der sechswöchigen Anfangsphase des Sibutramine Cardiovascular Outcomes Trial (SCOUT), einer laufenden doppelblinden randomisierten plazebokontrollierten Studie an mehr als 10,000 übergewichtigen/adipösen Patienten mit hohem Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der sechswöchigen Anfangsphase erhielten 10,742 Patienten Sibutramin und Gewichtsmanagement. Zu Studienbeginn hatten etwa 50% der Patienten einen zu hohen Blutdruck, und 26% lagen im hochnormalen Bereich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei hypertensiven  Patienten sank der Bludruck im Median um 6.5 mmHg systolisch und 2.0 mmHg diastolisch (p &lt; 0.001). Selbst hypertensive Patienten ohne Gewichtsabnahme oder mit Zunahme hatten eine mediane Abnahme des Blutdrucks um 3.5 mmHg systolisch und 1.5 mmHg diastolisch (p &lt; 0.001). Etwa 43% der Patienten, die eingangs als hypertensiv galten, waren am Endpunkt nach 6 Wochen einer niedrigeren Blutdruckkategorie zuzuordnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite zeigte sich bei normotensiven Patienten ein medianer Anstieg um 1.5 mmHg systolisch und 1.0 mmHg diastolisch (p &lt; 0.001), der sich unter der Gewichtsabnahme jedoch wieder abschwächte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie erwartet, waren die Pulsraten gleichmäßig über alle Blutdruck- und Gewichtsverlustkategorien erhöht (im Median 1-4/min, p &lt; 0.001). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Patienten erhielten Sibutramin in der Einleitungsphase, und man muss sich vor Augen halten, dass ein Teil der Blutdrucksenkung durch eine Regression zum Mittelwert erklärbar sein könnte. Dennoch bestätigen die Daten, dass selbst bei einer Population mit hohem Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse die Mehrheit der Patienten (besonders die hypertensiven) eine Blutdrucksenkung erfahren wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob die Behandlung mit Sibutramin auch die kardiovaskuläre Mortalität senken wird, muss man noch abwarten, bis die Studie im nächsten Jahr endet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin unterstützen diese Daten jedenfals die Auffassung, dass Sibutramin in der großen Mehrheit der Patienten mit kontrollierter Hypertonie eingesetzt werden kann, ohne einen Blutdruckanstieg befürchten zu müssen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den wenigen Patienten, bei denen der Blutdruck doch ansteigt, sind selbstverständlich entsprechende Anpassungen der antihypertensiven Medikation oder das Absetzen des Sibutramins zu erwägen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Interessenkonflikt:&lt;/span&gt; Ich gehöre dem Executive Steering Committee des SCOUT an und erhalte Honorare für Zeit und den Aufwand von Abbott Laboratories, dem Hersteller von Sibutramin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-1195151019065682526?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/1195151019065682526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=1195151019065682526' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1195151019065682526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1195151019065682526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/sibutramin-senkt-den-blutdruck-bei.html' title='Sibutramin senkt den Blutdruck bei Hochrisikopatienten'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJkcaPAzSHI/AAAAAAAAARk/Lmy9yStzdns/s72-c/Sharma+obesity+SCOUT+LOGO.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-714503383779609760</id><published>2008-08-05T18:07:00.000-07:00</published><updated>2008-08-05T18:13:21.539-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prävention'/><title type='text'>Adipositas-Therapie ist Prävention!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJhWLhxpeRI/AAAAAAAAARc/4t5TY-zj2Wc/s1600-h/sharma-obesity-lifesaver.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJhWLhxpeRI/AAAAAAAAARc/4t5TY-zj2Wc/s200/sharma-obesity-lifesaver.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5231025723235989778" /&gt;&lt;/a&gt;Im Globe and Mail vom 4. August liefert der Wissenschaftsjournalist Andre Picard Argumente (wie an der International AIDS Conference diskutiert), dass die &lt;a href="http://www.theglobeandmail.com/servlet/story/RTGAM.20080804.waids04/BNStory/International/"&gt;AIDS-Behandlung Prävention sei&lt;/a&gt;, weil behandelte Patienten die Krankheit mit geringerer Wahrscheinlichkeit übertragen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gleiche lässt sich zur Adipositas sagen, vielleicht sogar mit noch mehr Nachdruck. Adipositas ist nicht nur ein Hauptrisikofaktor für eine ganze Latte von mentalen und physischen Gesundheitsproblemen einschließlich Typ-2-Diabetes, Arthritis und Krebs – die Behandlung trägt gut dokumentiert dazu bei, diesen Krankheiten vorzubeugen oder sie sogar zu kurieren. So kann beispielsweise die Adipositasbehandlung nicht nur Typ-2-Diabetes verhindern, sondern kann ihn oft &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/01/tightening-band-on-diabetes.html"&gt;rückgängig machen&lt;/a&gt; bis hin zur Heilung. Die Adipositas-Chirurgie kann die &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2007/09/obesity-and-cancer.html"&gt;Krebsmortalität um 60% senken&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Adipositas-Therapie ist vielleicht auch die effektivste Prävention dafür, dass wir noch mehr Adipositas-Patienten bekommen. Die Evidenz mehrt sich, dass &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2007/11/maternal-obesity-and-neonatal-risk.html"&gt; epigenetische Veränderungen&lt;/a&gt; schon im Uterus und während der ersten Lebensmonate die Kinder übergewichtiger und adipöser Müttern in Richtung einer späteren Adipositas programmieren. Vielleicht &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17142494?ordinalpos=11&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;das beste Beispiel&lt;/a&gt;, wie eine entschlossene Adipositasbehandlung die Adipositas bei Kindern verhindern kann, kommt von einer Studie der Laval-Universität in Quebec, in der die Kinder adipöser Mütter, die sich einer Adipositaschirurgie unterzogen hatten, deutlich seltener adipös wurden als erwartet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Experten glauben heute, dass möglicherweise der beste Ansatz für die Therapie der Adipositasepidemie bei Kindern darin besteht, auch energisch die Eltern einer Adipositasbehandlung zuzuführen. Tatsächlich gibt es wenig Evidenz, dass eine Behandlung der Kinder ohne eine Behandlung der Eltern auf lange Sicht erfolgreich sein kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die kürzlich gemachte Beobachtung, dass die Adipositas bei Freunden und Bekannten &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17652652?ordinalpos=1&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DiscoveryPanel.Pubmed_Discovery_RA&amp;linkpos=1&amp;log$=relatedarticles&amp;logdbfrom=pubmed"&gt;“ansteckend”&lt;/a&gt; sein kann, hat sogar ernste Diskussionen veranlasst, ob die Behandlung adipöser Menschen die Ausbreitung dieser Störung auf Freunde und Familie verhindern könnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während wir also darauf warten, dass Politiker und Einzelkämpfer wichtige Breschen für die Adipositasprävention schlagen, indem sie die adipogene Umwelt und den adipogenen Lebensstil verändern, ist es auch notwendig, in die Adipositas-Behandlungen zu investieren, nicht nur für den Einzelnen, der mit diesem Problem kämpft, sondern auch für seine Familie und Freunde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-714503383779609760?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/714503383779609760/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=714503383779609760' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/714503383779609760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/714503383779609760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/adipositas-therapie-ist-prvention.html' title='Adipositas-Therapie ist Prävention!'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJhWLhxpeRI/AAAAAAAAARc/4t5TY-zj2Wc/s72-c/sharma-obesity-lifesaver.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-6643016312064202297</id><published>2008-08-04T10:48:00.000-07:00</published><updated>2008-08-04T10:53:21.989-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ressourcen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strategie'/><title type='text'>Wieder ein erfolgreiches Obesity Boot Camp</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJSzcDSDRHI/AAAAAAAAAQk/_s7NB-FMqz0/s1600-h/DSC01119.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJSzcDSDRHI/AAAAAAAAAQk/_s7NB-FMqz0/s200/DSC01119.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5230002361782715506" /&gt;&lt;/a&gt;Die ganze letzte Woche verbrachte ich am &lt;a href="http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/adipositas-boot-camp-2008.html"&gt;2008 Obesity Boot Camp&lt;/a&gt;, das gemeinsam vom &lt;a href="http://www.obesitynetwork.ca/"&gt;Canadian Obesity Network&lt;/a&gt; (CON) und dem &lt;a href="http://obesite.chaire.ulaval.ca/"&gt;Merck-Frosst/CIHR Obesity Chair&lt;/a&gt; der University of Laval, Quebec, organisiert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie in den beiden früheren Camps brachte auch das diesjährige "Lager" wieder einige der besten und intelligentesten Studenten und Berufsanfänger aus ganz Kanada für über 100 Stunden Ausbildung und gesellige Aktivitäten (wie das Tree Top Adventure, Kayaking, eine Tour durch Quebec City und die obligatorischen abendlichen Ausflüge nach DD) zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt habe ich keinen Zweifel daran, dass wie in den vorangegangenen Camps einige Freundschaften fürs ganze Leben geschmiedet wurden - persönlicher und beruflicher Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich betrifft, habe ich wieder viel durch Zuhören und Diskutieren mit den Studenten und Referenten gelernt. Nach wie vor sind keine einfachen Lösungen für die Adipositas in Sicht, aber es gibt doch Anlass für Optimismus, wenn man die Begeisterung sieht, mit der sich die Studenten in die Aufgabe stürzen, dieses größte globale Gesundheitsproblem unserer Zeit &lt;br /&gt;zu lösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Canadian Obesity Network ist allen Vortragenden und Förderern dankbar, die dieses Camp ermöglicht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Persönlich freue ich mich auf den weiteren Kontakt mit den Boot Camp Alumni über die kommenden Monate und Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-6643016312064202297?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/6643016312064202297/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=6643016312064202297' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6643016312064202297'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6643016312064202297'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/wieder-ein-erfolgreiches-obesity-boot.html' title='Wieder ein erfolgreiches Obesity Boot Camp'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJSzcDSDRHI/AAAAAAAAAQk/_s7NB-FMqz0/s72-c/DSC01119.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-7651864227077462901</id><published>2008-08-01T05:37:00.000-07:00</published><updated>2008-08-01T05:42:15.550-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Training'/><title type='text'>Training in der Pille</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJIM2SqO4YI/AAAAAAAAAQc/LrtsGshbKtM/s1600-h/ani-mouse.gif"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJIM2SqO4YI/AAAAAAAAAQc/LrtsGshbKtM/s200/ani-mouse.gif" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5229256244192010626" /&gt;&lt;/a&gt;Körperliche Aktivität hat zahlreiche positive Auswirkungen auf die mentale und physische Gesundheit. Durch den gesenkten Bedarf and körperlicher Aktivität zur Sicherung der Grundbedürfnisse (utilitaristische Aktivität) hängt es immer mehr vom Einzelnen ab, das zu kompensieren, indem er sich in Freizeitaktivität (nicht-utilaristisch) engagiert, allgemein als "Training" &lt;br /&gt;oder Sport bezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahllose &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2007/12/recommend-and-they-will-exercise-or.html"&gt;Hürden&lt;/a&gt; stellen sich dem Sport in den Weg, wie zu wenig Zeit, Mangel an Motivation, Schmerzen oder Verletzungen. Forscher haben daher den Gedanken verfolgt, die positiven Wirkungen des Trainings mit Hilfe von Medikamenten zu imitieren, welche die gleichen Genexpressionsmuster und metabolischen Änderungen wie unter Training induzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der gestern erschienenen Ausgabe von &lt;a href="http://www.cell.com/content/article/abstract?uid=PIIS0092867408008386"&gt;CELL&lt;/a&gt; berichten Vihang Narkar und Kollegen vom Salk Institute in La Jolla/Kalifornien über ihre Ergebnisse, dass die Kombination eines oral aktiven AMPK-Agonisten mit einem PPARβ/δ-Agonisten metabolische Gene induzieren und dramatisch die Lauf-Ausdauer bei bewegungsarmen Mäusen steigern kann. Außerdem induzierte &lt;br /&gt;der PPARβ/δ-Agonist in Kombination mit Training synergistisch fatigue-resistente Typ-I-Fasern und die mitochondriale Biogenese, was deutlich die physische Leistung steigerte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Resultate zeigen, dass der AMPK-PPARδ-Signalweg durch oral aktive Medikamente angesprochen werden kann, um die Trainingsadaption zu steigern oder sogar die Ausdauer ohne Übung zu verbessern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich müssen Therapien, die bei Mäusen funktionieren, beim Menschen nicht gleich wirksam oder sicher sein. Auch zeigten die Forscher nicht, dass die Induktion metaoblischer Gene und die Steigerung der Ausdauer auch eine bessere Gesundheit der Mäuse nach sich zog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Ergebnisse sind vielversprechend und sicher ein größerer Schritt in Richtung einer pharmakologischen Alternative zu körperlichem Training.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin gibt es jedenfalls keine Alternative dazu, körperlich so aktiv wie möglich zu sein. &lt;a href="http://www.obesitynetwork.ca/members/view.aspx?id=333&amp;start=0&amp;ln=tremblay&amp;fn=&amp;st=&amp;cy=&amp;ct=&amp;c2n=&amp;pr=&amp;co=&amp;c2=&amp;key=&amp;so=ln&amp;tx=small&amp;title=Angelo+Tremblay"&gt;Angelo Tremblay&lt;/a&gt;, der gestern zu den Studenten am &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/07/2008-obesity-boot-camp.html"&gt;CON Obesity Boot Camp&lt;/a&gt;, betonte, dass ein gesteigertes Engagement in körperlicher Aktivität ein entscheidendes Charakteristikum von Individuen ist, die abnehmen und es dann schaffen, ihr Gewicht auch zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Duschesnay, Quebec&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Clip Art lizensiert von der Clip Art Gallery auf DiscoverySchool.com&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-7651864227077462901?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/7651864227077462901/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=7651864227077462901' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7651864227077462901'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7651864227077462901'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/08/training-in-der-pille.html' title='Training in der Pille'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJIM2SqO4YI/AAAAAAAAAQc/LrtsGshbKtM/s72-c/ani-mouse.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-2769368730407451207</id><published>2008-07-31T10:18:00.000-07:00</published><updated>2008-07-31T10:18:00.863-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><title type='text'>Bestimmt Adipositas die Autogröße?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJDAV82gn9I/AAAAAAAAAQU/hcYZ-oD8G5M/s1600-h/Clown_Car.8682327_std.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJDAV82gn9I/AAAAAAAAAQU/hcYZ-oD8G5M/s200/Clown_Car.8682327_std.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5228890650721689554" /&gt;&lt;/a&gt;Das folgende Zitat stammt aus einem aktuellen Artikel im &lt;a href="http://www.economist.com/world/unitedstates/displaystory.cfm?story_id=11792366"&gt;ECONOMIST&lt;/a&gt; zur Unzufriedenheit der Amerikaner mit dem wirtschaftlichen Zustand ihres Landes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Benzinpreise schmerzen fast jeden, auch trotz ihres Rückgangs in den letzten Tagen. Adam Julch, ein enormer früherer College Football Star, jetzt Manager einer Logistikfirma in Omaha, Nebraska, beklagt sich darüber, dass er seinen Pickup gegen einen kleinen Honda Civic einwechseln musste. “Ich wiege 160 kg", sagt er, "ich fühle mich wie in einem Clown-Gefährt".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Aspekte dieses Zitats verdienen einen Kommentar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) Ja, größere Leute brauchen größere Autos, um sich durch die Gegend zu bewegen - mehr "gewichtige" Leute könnte bedeuten, dass es mehr große Wagen gibt. Das ähnelt der Vorstellung, dass es nicht die großen Portionen in Restaurants sind, die zu Adipositas führen, sondern eher ist es die Adipositas, die größere Portionen in Restaurants veranlasst (ja, größere Menschen brauchen mehr Kalorien und haben allgemein einen größeren Appetit als dünne Leute) - daher müssen die Restaurants die Portionen groß genug machen, damit selbst ihre hungrigsten Kunden satt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Die Tatsache, dass es sich hier um einen früheren Athleten handelt, wie bei vielen meiner übergewichtigsten Patienten, zeigt dass selbst Leistungssport nich vor einer späteren Adipositas schützt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist genug Nahrung fürs Nachdenken! Freue mich über Kommentare.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Dushesnay, Quebec&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dank an Michael Dwyer, der mich auf dieses Zitat aufmerksam machte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-2769368730407451207?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/2769368730407451207/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=2769368730407451207' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/2769368730407451207'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/2769368730407451207'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/bestimmt-adipositas-die-autogre.html' title='Bestimmt Adipositas die Autogröße?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SJDAV82gn9I/AAAAAAAAAQU/hcYZ-oD8G5M/s72-c/Clown_Car.8682327_std.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-6448567076952206749</id><published>2008-07-30T07:41:00.000-07:00</published><updated>2008-07-30T07:49:38.796-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diagnostik'/><title type='text'>Genauigkeit des BMI für die Adipositas-Diagnose</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SI9vFZjyc_I/AAAAAAAAAQM/33IU53-iKV0/s1600-h/225px-Adolphe_Qu%C3%A9telet_by_Joseph-Arnold_Demannez.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SI9vFZjyc_I/AAAAAAAAAQM/33IU53-iKV0/s200/225px-Adolphe_Qu%C3%A9telet_by_Joseph-Arnold_Demannez.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5228519830951457778" /&gt;&lt;/a&gt;Der Body Mass Index (BMI) wird im Augenblick breit als das beste Maß für Adipositas empfohlen und verwendet, von der Öffentlichkeit und in klinischen Studien. Er geht auf den belgischen Statistiker &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Adolphe_Quetelet"&gt;Adolphe Quételet&lt;/a&gt; zurück, der diesen Index zwischen 1830 und 1850 als eine Möglichkeit beschrieb, den Adipositasgrad bei Menschen mit bewegungsarmer Lebensweise zu charakterisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie exakt ist dieser Index wirklich, um Personen mit übermäßigem Körperfett zu identifizieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Frage ging kürzlich Abel Romero-Corral mit Kollegen von der Mayo Clinic (MN/USA) nach. Er analysierte die Beziehung zuwischen BMI und Körperfettprozenten (body fat percent, BF%), gemessen durch bioelektrische Impedanz bei 13601 Personen zwischen 20 und 79,9 Jahren (49% Männer) aus dem dritten NHANES (National Health and Nutrition Examination Survey;&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18283284?dopt=Abstract"&gt;Int J Obesity&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Studie definierten die Autoren Adipositas auf Basis des Referenzstandards der World Health Organization (WHO), der bei BF% &gt;25% für Männer und bei &gt;35% für Frauen liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;BMI-definierte Adipositas (&gt;=30) wurde bei 19% der Männer und 25% der Frauen nachgewiesen, die BF%-definierte Adipositas bei 44% der Männer und 52% der Frauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein BMI&gt;=30 hatte eine hohe Spezifität (Männer = 95%, Frauen = 99%), aber eine geringe Sensitivität (Männer = 36%, Frauen = 49%) für den Nachweis der BF%-definierten Adipositas. Das bedeutet, dass zwar die BMI-Definition die große Mehrheit der Männer und Frauen mit vermehrtem Körperfettgehalt identifiziert, dass sie aber auch eine signifikante Zahl von Menschen &lt;br /&gt;nicht identifiziert, die prozentual einen hohen Körperfettgehalt haben und nach BF%-Definition als adipös einzuschätzen wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die diagnostische Aussage des BMI verringerte sich mit steigendem Alter, und im mittleren BMI-Bereich (25-29,9) konnte der BMI in beiden Geschlechtern nicht zwischen BF% und fettfreier Körpermasse diskriminieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren schließen, dass die Genauigkeit des BMI für die Diagnose der Adipositas begrenzt ist, besonders für Personen in den mittleren BMI-Bereichen, bei Männern und älteren Menschen. Daher hat der gegenwärtig empfohlene BMI-Grenzwert von &gt;=30 kg für Adipositas eine gute Spezifität, aber ihm entgehen mehr als die Hälfte der Menschen mit exzessivem Körperfett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erschreckende Part dieser Ergebnisse ist natürlich die Tatsache, dass die Prävalenz der Adipositas in dieser Population  gemessen an BF% doppelt so hoch ist! Andererseits wissen wir auch, dass der Prozentanteil des Körperfetts oder die Körperzusammensetzung alleine kein besonders verlässliches Maß für Gesundheit sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ziehe nach wie vor meine operationale &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2007/10/why-i-dont-like-bmi.html"&gt;klinische Definition&lt;/a&gt; der Adipositas vor: das Vorhandensein von exzessivem Körperfett, das die Gesundheit bedroht oder beeinträchtigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der großen Spannbreite der  &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2007/11/does-weight-matter.html"&gt;interindividuellen Anfälligkeit&lt;/a&gt; für Adipositas-assoziierte Gesundheitsprobleme bleibt die Diagnose der Adipositas und die Frage, ob die Verringerung des Körperfettanteils tatsächlich die Gesundheit verbessert, vorerst weiterhin eine Frage der klinischen Beurteilung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Duschesnay, Quebec&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-6448567076952206749?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/6448567076952206749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=6448567076952206749' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6448567076952206749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6448567076952206749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/genauigkeit-des-bmi-fr-die-adipositas.html' title='Genauigkeit des BMI für die Adipositas-Diagnose'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SI9vFZjyc_I/AAAAAAAAAQM/33IU53-iKV0/s72-c/225px-Adolphe_Qu%C3%A9telet_by_Joseph-Arnold_Demannez.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-6675317182900798697</id><published>2008-07-29T05:47:00.000-07:00</published><updated>2008-07-29T08:20:24.970-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strategie'/><title type='text'>Adipositas-Boot Camp 2008</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SI49WJ9dSGI/AAAAAAAAAP8/5s_NsIn3ibo/s1600-h/obesity-sharma-station_duchesnay_g1.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SI49WJ9dSGI/AAAAAAAAAP8/5s_NsIn3ibo/s200/obesity-sharma-station_duchesnay_g1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5228183668263831650" /&gt;&lt;/a&gt;Gestern begann das 3. jährliche Obesity Boot Camp, das vom &lt;a href="http://www.obesitynetwork.ca/"&gt;Canadian Obesity Network&lt;/a&gt; (CON) und der &lt;a href="http://obesite.chaire.ulaval.ca/"&gt;Merck-Frosst/CIHR Obesity Chair&lt;/a&gt; der Universität von Laval, Quebec, veranstaltet wird. Das jährliche Boot Camp ist eines der erfolgreichsten nachwuchsbildenden Initiativen, was sich an den anhaltend begeisterten Rückmeldungen von über 50 Studenten und Berufsanfängern zeigt, die bisher am Camp teilgenommen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, handelt es sich nicht um ein Abnehm-Camp für Studenten mit Übergewicht (im Gegenteil ist es sogar bei der Qualität des Essens im Camp eine Herausforderung, nicht zuzunehmen), sondern das neuntägige Camp ist eine Lehr- und Netzwerk-Gelegenheit, die 24 der besten jungen Adipositas-Forscher im Land angeboten wird. Die Teilnehmer kommen in diesem Jahr von 19 verschiedenen Universitäten aus ganz Kanada.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Jahr wurde das Boot Camp wieder von &lt;a href="http://www.obesitynetwork.ca/members/view.aspx?id=251&amp;start=20&amp;ln=&amp;fn=ian&amp;st=&amp;cy=&amp;ct=&amp;c2n=&amp;pr=&amp;co=&amp;c2=&amp;key=&amp;so=ln&amp;tx=small&amp;title=Ian++Janssen"&gt;Ian Janssen&lt;/a&gt;, Queen’s University (Kingston, Ontario) eröffnet. Er sprach über Definition und Epidemiologie der Adipositas. Abgesehen von einem prägnanten Überblick über das Thema berichtete er auch über seine Forschungsarbeiten zu den Gesundheitskosten im Zusammenhang mit Adipositas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu nahm dieses Jahr &lt;a href="http://www.obesitynetwork.ca/detail.aspx?dt=87818&amp;menu=15&amp;app=76&amp;cat1=215&amp;tp=7&amp;lk=g"&gt;Diane Finegood&lt;/a&gt; teil, Direktorin des CIHR Institute of Nutrition, Metabolism and Diabetes und Professorin an der Simon Fraser University (Vancouver, British Columbia), die über komplexe Anpassungen sprach. Einige zentrale Eigenschaften komplexer Systeme schließen Heterogenität, Nichtlinearität, Rückkoppelungen, Lernen, Evolution, Stochastik, Interdependenz und Emergenz ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut Finegood muss man die Adipositas-Pandemie als eine sich entwickelnde Eigenschaft beim Menschen betrachten, die sich in unserer derzeitigen adipogenen Umwelt entwickelt. Weil emergierende Eigenschaften definitionsgemäss dann entstehen, wenn Einzelfaktoren eines Systems zusammen das tun, was sie für sich allein nicht tun würden, kann man sie generell nicht über einen reduktionistischen Ansatz optimal verstehen oder angehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit wäre es auch ziemlich schwierig, verlässlich die Adipositas-Epidemie vorher zu sagen oder Lösungen zu finden, indem man individuelle Anteile unserer Umwelt erforscht (z.B. die urbane Ausbreitung) oder irgend eine Einzelkomponente der menschlichen Biologie (z.B. Genetik) isoliert betrachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Quintessenz zu diesem komplexen Thema lautete: Jeder Einzelne zählt, wir müssen die Kapazitäten an die Komplexität anpassen und Erwartungen kanalisieren, Netzwerke und Teams einrichten, Wettbewerb und Feedback-Schleifen einrichten, intersektorales Vertrauen aufbauen, Verhalten beobachten, Effektivität messen und einen Ansatz über die Gesamtregierung einführen (kein einzelnes Ministerium kann das Problem lösen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war wirklich ein beeindruckender Start des Obesity Boot Camp 2008.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Duchesnay, Quebec&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-6675317182900798697?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/6675317182900798697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=6675317182900798697' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6675317182900798697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6675317182900798697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/adipositas-boot-camp-2008.html' title='Adipositas-Boot Camp 2008'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SI49WJ9dSGI/AAAAAAAAAP8/5s_NsIn3ibo/s72-c/obesity-sharma-station_duchesnay_g1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-8496966144998198236</id><published>2008-07-28T05:34:00.000-07:00</published><updated>2008-07-28T05:49:05.007-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diagnostik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><title type='text'>Was ist Adipositas?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SI2_lVmBQ8I/AAAAAAAAAPs/8sTXSZjEbyE/s1600-h/sharma-obesity-cold-pack.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SI2_lVmBQ8I/AAAAAAAAAPs/8sTXSZjEbyE/s200/sharma-obesity-cold-pack.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5228045390619689922" /&gt;&lt;/a&gt;Keine Angst, das wird keine Diskussion darüber, ob Adipositas eine Krankheit oder "einfach" ein Risikofaktor ist. Auch geht es jetzt nicht wieder um  &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/03/obesity-classification-time-to-move.html"&gt;Adipositas-Definitionen&lt;/a&gt; - anthropometrische oder andere. Heute geht es lediglich um eine Analogie, um das klinische Denken in Bezug auf übermäßiges Gewicht zu schärfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich jemanden mit einem erhöhten Plasmakreatininspiegel (einem Marker für Nierenversagen) vor. Das erhöhte Kreatinin sagt uns mit Sicherheit, dass mit den Nieren etwas im Argen liegt - nicht mehr und nicht weniger. Vom Kreatininspiegel allein können wir ableiten, dass die Nieren in ihrer exkretorischen Funktion versagen, aber warum sie versagen, das geht daraus nicht hervor - ist es eine prärenale, intrarenale oder postrenale Störung? Wir können wahrscheinlich 100 Gründe auflisten, warum die Nieren versagen könnten, und natürlich wird die Behandlung (abgesehen von ein paar sehr &lt;br /&gt;grundlegenden Maßnahmen) sehr stark von der Ursache, also von der tatsächlichen Diagnose, abhängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In vieler Hinsicht kann man man übermäßigea Körpergewicht einfach als ein Zeichen dafür betrachten, dass etwas mit der Energie-Homöostase "nicht in Ordnung" ist. Das übermäßige Körpergewicht sagt jedoch nichts über die Ursache des Problems aus - sicher, es ist entweder eine übermäßige Nahrungsaufnahme oder reduzierter Energieverbrauch - aber das wäre genauso, als wenn man sagt, der Kreatininspiegel ist erhöht, weil die Nieren nicht ausreichend ausscheiden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Tat kann ich mir eine lange Liste von Gründen denken, die zu übermäßiger Energieaufnahme oder vermindertem Kalorienverbrauch beitragen: soziokulturelle, psychologische oder biomedizinische Faktoren. Herauszufinden, was genau das Energieungleichgewicht versursacht, ist das eigentlche Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur wenn wir den Grund für die exzessive Aufnahme finden, haben wir eine Diagnose der Ursache gestellt. Ein paar spezifische Beispiele könnten umfassen: Schlechte Mahlzeitenplanung, Druck vom sozialen Umfeld, genussvolles Zuviel-Essen, Depression, gewichtssteigernde Medikation, suchtartiges Essen (binge eating disorder), gestörtes Sättigungssignal usw. Der Punkt lautet: bis wir wissen, was das Zuvielessen versacht, können wir das Problem nicht lösen, und das wiederum heißt, so lange werden wir wenig Erfolg mit der Behandlung des Gewichtsproblems haben und müssen uns mit einem symptomatischen Zugang begnügen - "essen Sie einfach weniger"!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauso verhält es sich, wenn das Problem in einem Bewegungsmangel liegt. Auch hier lautet die Frage: Was genau verursacht das Problem? Wenn es durch Zeitmangel begründet ist, wird unser Vorgehen hoffentlich völlig anders aussehen, als wenn es an Rückenschmerzen oder einem Motivationsmangel liegt (einem möglichen Symptom von Schlafapnoe, Erschöpfung oder Depression). Ein "symptomatischer", aber erfolgloser Ansatz besteht darin, einfach 10 000 Schritte zu empfehlen. Das ist nicht besser, als Fieber mit kalten Wickeln zu behandeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauso wie der Begriff "Nierenversagen" nur sagt, dass etwas mit den Nieren nicht funktioniert, sagt uns der Begriff "Adipositas" nur, dass etwas mit der Energiehomöostase nicht in Ordnung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für sich genommen ist weder der Begriff "Nierenversagen" noch "Adipositas" eine richtige Diagnose - diese Termini sind nur hilfreich, wenn sie weitere Untersuchungen nach sich ziehen, was das Problem verursacht hat oder immer noch verursacht. Nur wenn wir die Ursache finden, sind wir auf dem richtigen Weg zur Problemlösung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-8496966144998198236?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/8496966144998198236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=8496966144998198236' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8496966144998198236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8496966144998198236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/was-ist-adipositas.html' title='Was ist Adipositas?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SI2_lVmBQ8I/AAAAAAAAAPs/8sTXSZjEbyE/s72-c/sharma-obesity-cold-pack.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-8143929290668938780</id><published>2008-07-26T10:27:00.000-07:00</published><updated>2008-07-26T10:30:33.665-07:00</updated><title type='text'>Fettleber bei Kindern ein kardialer Risikofaktor</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIkO3T9OrOI/AAAAAAAAAPk/SYtKSXCgEx4/s1600-h/sharma-obesity-NAFLD.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIkO3T9OrOI/AAAAAAAAAPk/SYtKSXCgEx4/s200/sharma-obesity-NAFLD.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5226725185952853218" /&gt;&lt;/a&gt;Die nichtalkoholische Steatosis hepatis (NASH) oder Fettleber ist jetzt die häufigste Ursache für Leberkrankheiten bei Kindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie ist mit Insulinresistenz assoziiert, aber der Einfluss der NASH auf andere Komponenten des &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/07/does-metabolic-syndrome-predict-heart.html"&gt;metabolischen Syndroms&lt;/a&gt; unklar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Ausgabe vom 15. Juli berichten Jeffrey Schwimmer und Mitarbeiter, University of California in San Diego, in &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18591439?dopt=Abstract"&gt;Circulation&lt;/a&gt; über ihre Ergebnisse einer Fall-Kontroll-Studie bei 150 übergewichtigen Kindern mit einer bioptisch verifizierten NASH und von 150 übergewichtigen Kindern ohne NASH.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinder mit NASH hatten signifikant höhere Spiegel an Nüchternblutzucker, Insulin, Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin, Triglyzeriden sowie signifikant höhere systolische und diastolische Blutdruckwerte als übergewichtige und adipöse Kinder ohne NASH.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Ergebnisse stützen nicht nur die Annahme, dass NASH bei übergewichtigen und adipösen Kindern , &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2007/11/does-weight-matter.html"&gt;wie bei Erwachsenen&lt;/a&gt; deutlich mit verschiedenen kardiovaskulären Risikofaktoren assoziiert ist, sondern sie zeigen auch, dass ebensowenig wie bei Erwachsenen auch bei Kindern das Gewicht allein kein verlässliches Maß für kardiovaskuläre und metabolische &lt;br /&gt;Risikofaktoren ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Nachweis von NASH bei einem Kind sollte unmittelbar eine Beratung veranlassen, bei der Ernährung, körperliche Aktivität und das Vermeiden von Tabak angesprochen werden müssen, um die Entwicklung von kardiovaskulären Krankheiten und Typ-2-Diabetes zu verhindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-8143929290668938780?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/8143929290668938780/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=8143929290668938780' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8143929290668938780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8143929290668938780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/fettleber-bei-kindern-ein-kardialer.html' title='Fettleber bei Kindern ein kardialer Risikofaktor'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIkO3T9OrOI/AAAAAAAAAPk/SYtKSXCgEx4/s72-c/sharma-obesity-NAFLD.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-459554222393440978</id><published>2008-07-24T16:27:00.000-07:00</published><updated>2008-07-24T16:31:08.742-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diagnostik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><title type='text'>Kinder-Adipositas lebt auf großem Fuße</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIfLyw4TNLI/AAAAAAAAAPc/Y4KqRYyUMrg/s1600-h/sharma-obesity-footprint.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIfLyw4TNLI/AAAAAAAAAPc/Y4KqRYyUMrg/s200/sharma-obesity-footprint.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5226369965561689266" /&gt;&lt;/a&gt;Füße sind bemerkenswert komplexe Strukturen, die dafür entwickelt wurden, das Körpergewicht abzufedern und zu tragen. Ob Stehen, Rennen, Hüpfen, Springen oder Hickeln, die Füße machen alles mit. Schmerzende Füße wirken sich auf den ganzen Körper aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant, über den Einfluss eines höheren Körpergewichts auf die Fußarchitektur von Kindern ist nicht viel bekannt. Dieses Wissen wäre natürlich für Orthopäden und Kinderärzte wichtig, um Fußproblemen und Adipositas vorzubeugen beziehungsweise sie zu behandeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Marlene Mauch und Mitarbeiter von der Universität Tübingen studierten jetzt die Fußmorphologie von normalen, unter- und übergewichtigen Kindern, von 1450 Jungen und 1437 Mädchen zwischen 2 und 14 Jahren (&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18414422?dopt=Abstract"&gt;Int J Obesity&lt;/a&gt;). Sie ermittelten die Fußmorphologie mit Hilfe eines dreidimensionalen Fuß-Scanners (Pedus, &lt;a href="http://www.human-solutions.com/apparel_industry/news_report_en.php?id=17"&gt;Human Solutions Inc.&lt;/a&gt;, Deutschland) während des Stehens auf beiden Füßen. 12 relevante 3D-Fußmaße wurden bestimmt, zudem Alter, Geschlecht, Körpergröße und Gewicht.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fünf Fußtypen ließen sich identifizieren: Flache, robuste, schlanke, kurze und lange Füße. Während die normgewichtigen Kinder über jedes Alter eine fast gleichmäßige Verteilung aller Fußtypen erkennen ließen, hatten übergewichtige und adipöse Kinder häufiger flache und robuste Füße, untergewichtige Kinder dagegen eher schlanke und lange Füße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren resümieren, dass Übergewicht signifikante Auswirkungen auf die Fußmorphologie hat, dass darüber hinaus aber aufgrund verschiedener muskuloskeletaler Störungen auch das Risiko für Fußbeschwerden bei Übergewicht steigen. Das wiederum könnte übergewichtige Kinder davon abhalten, sich aktiv zu bewegen - dadurch wird die Gewichtszunahme noch weiter gefördert.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eindeutig verdient die Rolle der Fußmorphologie und das Aufrechterhalten der Fußgesundheit bei übergewichtigen und adipösen Kindern und Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit und eine eingehendere Erforschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde noch ergänzen, dass die sorgfältige Analyse der Fußmorphologie und die Empfehlung von geeigneten Schuhen, orthopädischen Korrekturen und Übungen Bestandteil jeder Untersuchung eines übergewichtigen Kindes sein sollte. Ein Schaden an den Füßen aufgrund einer gut gemeinten, aber ungeeigneten körperlichen Aktivität in jungen Jahren könnte lebenslange Fußprobleme nach sich ziehen, die dann zu einem wesentlichen Hindernis einer langfristigen Gewichtskontrolle werden können.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-459554222393440978?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/459554222393440978/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=459554222393440978' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/459554222393440978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/459554222393440978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/kinder-adipositas-lebt-auf-groem-fue.html' title='Kinder-Adipositas lebt auf großem Fuße'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIfLyw4TNLI/AAAAAAAAAPc/Y4KqRYyUMrg/s72-c/sharma-obesity-footprint.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-7568165425116112272</id><published>2008-07-23T05:50:00.000-07:00</published><updated>2008-07-23T05:56:30.389-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chirurgie'/><title type='text'>75 Millionen Dollar für die Bariatrie in Ontario</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIaShfSq-QI/AAAAAAAAAPU/HbNBnJbAYfk/s1600-h/obesity-sharma-queenspark.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIaShfSq-QI/AAAAAAAAAPU/HbNBnJbAYfk/s200/obesity-sharma-queenspark.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5226025521643190530" /&gt;&lt;/a&gt;Sehr gute Neuigkeiten für Patienten mit schwerer Adipositas in Ontario: Als Teil eines 741$-Plans für eine regionale Diabetes-Strategie kündigte der Gesundheitsminister von Ontario gestern an, 75 Millionen Dollar für Bariatrische Exzellenzzentren zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der &lt;a href="http://www.health.gov.on.ca/english/media/news_releases/archives/nr_08/jul/nr_20080722.html"&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; hieß es:&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;„Adipositas ist einer der Hauptrisikofaktoren für Diabetes. Über 50% der Typ-2-Diabetes-Fälle in Ontario gehen mit Adipositas einher. Die Regierung erleichtert den Zugang zu bariatrischer Chirurgie, einer Methode, die den Verdauungstrakt verändert, um die Nahrungsaufnahme zu verringern. Diese 75 Mio.$-Initiative wird die Kapazität von Ontario für bariatrische Chirurgie innerhalb von zwei Jahren um ein Mehrfaches ausweiten und auch danach noch weiter steigern. In 2006/2007 wurden in Ontario 169 Eingriffe vorgenommen, und 485 Patienten erhielten Mittel für einen chirurgischen Eingriff außerhalb der Provinz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ontario wird die Kapazität für bariatrische Eingriffe ausdehnen durch&lt;br /&gt;o bariatrische Schulung und Training von Gesundheitsberufen&lt;br /&gt;o Expansion der Kapazität für bariatrische Chirurgie&lt;br /&gt;o Einführen von Programmen für die prä- und postoperative Phase bariatrischer Chirurgie“&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;Das ist ein erstes Zeichen von Verbesserung für Einwohner Ontarios, die bis jetzt nach Süden über die USA Grenze reisen oder ihr Geld für einen privat bezahlten Eingriff zusammenkratzen mussten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir an der Mitteilung besonders gefällt, ist die Betonung auf Schulung und die Absicherung der prä- und postoperativen Phase. Wie ich schon früher &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/02/obesity-surgery-is-not-just-about.html"&gt;im Blog&lt;/a&gt; geschrieben habe: bei der Adipositas-Chirurgie geht es nicht allein um die Chirurgie. Die Operation selbst ist  nur ein kleines technisches Puzzleteil in einem komplexen lebenslangen Management-Plan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch hat mich die Bekanntgabe sehr erfreut, weil ich glaube, dass meine Bemühungen in Ontario einschließlich meines Lobbying bei der Regierung für eine bessere bariatrische Versorgung  einen Teil zu dieser Entscheidung beigetragen haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie einige Leser vielleicht wissen, war ich hier nicht nur beredt, sondern ich war auch der Ko-Vorsitzende der Health Technology Utilization Guidelines Gruppe, die vom Gesundheitsministerium in Ontario beauftragt war, Empfehlungen für die bariatrische Chirurgie in Ontario zu erarbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Dokument haben wir klar gemacht, dass die bariatrische Versorgung ein interdisziplinäres Team erfordert und eines Managements für chronische Krankheiten bedarf, statt sie als ein akutes Versorgungsproblem zu handhaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sich das Ausmaß des Problems oder der riesige Bedarf an bariatrischer Chirurgie in Ontario und anderen Regionen Kanadas in nichts unterscheidet, kann ich nur hoffen, dass diese Ankündigung rasch von ähnlichen Mitteilungen in anderen Provinzen gefolgt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Alberta haben wir viele der Komponenten schon vor Ort (wenigstens in der Region Edmonton), und natürlich würden wir sehr gern unsere Erfahrungen mit den Kollegen in Ontario teilen. Je schneller wir dieses Angebot in ganz Kanada installieren, desto besser für die zahllosen Betroffenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS &lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-7568165425116112272?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/7568165425116112272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=7568165425116112272' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7568165425116112272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7568165425116112272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/75-millionen-dollar-fr-die-bariatrie-in.html' title='75 Millionen Dollar für die Bariatrie in Ontario'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIaShfSq-QI/AAAAAAAAAPU/HbNBnJbAYfk/s72-c/obesity-sharma-queenspark.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-7717859048241290364</id><published>2008-07-21T06:54:00.000-07:00</published><updated>2008-07-21T07:05:22.361-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><title type='text'>Fördern Job-Wellnessprogramme die Diskriminierung?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIOI_byFfoI/AAAAAAAAAPE/ba8O_0Sgnv4/s1600-h/sharma-obesity-deptoflabor.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIOI_byFfoI/AAAAAAAAAPE/ba8O_0Sgnv4/s200/sharma-obesity-deptoflabor.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5225170616050876034" /&gt;&lt;/a&gt;Die Adipositas-Epidemie kostet die Arbeitgeber Geld. Dieses Jahr schätzte die Non-Profit Organisation &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/04/employees-obesity-costs-employers.html"&gt;Conference Board&lt;/a&gt;, dass adipositaskorrelierte Gesundheitsprobleme US-amerikanische Firmen 45 Milliarden Dollar jährlich kosten, durch Gesundheitsausgaben und Fehltage – mehr als Rauchen oder Alkohol.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arbeitgeber und Krankenversicherer haben - kaum überraschend - schon lange erkannt, wie wichtig es ist, Angestellte in Richtung von Wellness-Bemühungen zu unterstützen oder sie gar damit zu „verwöhnen“. Dieser Gedanke liegt nahe: Gesündere Angestellte sind produktiver – eine gute Investition für jede Firma.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie bei jeder guten Idee liegt der Teufel im Detail. Die gesetzlichen Grenzen für gutgemeinte Wellness-Programme (besonders, wenn sie von Krankenversicherern und Kostenträgern gefördert werden) diskutieren Michelle Mello und Meredith Rosenthal von der Harvard School of Public Health in der Ausgabe des  &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18614787?ordinalpos=1&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;New England Journal of Medicine&lt;/a&gt; vom 10. Juli. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In ihrer Analyse konzentrieren sich Mello und Rosenthal auf den Einfluss der Antidiskriminierungsklauseln des&lt;a href="http://www.dol.gov/ebsa/newsroom/fshipaa.html"&gt; US Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPPA) of 1996&lt;/a&gt;, das Krankenkassen und Gruppenversicherer verbietet, auf Grundlage eines Gesundheitsfaktors zu diskriminieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die allgemeine Regel besteht darin, dass niemand allein aufgrund seines Gesundheitszustandes, der genetischen Anamnese, des Nachweises der Versicherbarkeit, aufgrund einer Behinderung oder früher geltend gemachter Leistungen aus einer Gesundheitsversorgung ausgeschlossen werden oder mit höheren Beiträgen belastet werden kann als eine andere „ähnlich situierte“ Person. In diesem Kontext bezieht sich „ähnlich situiert“ nur auf eine Klassifikation auf Grundlage der Beschäftigung wie Vollzeit oder Teilzeit, nicht auf Gesundheitsfaktoren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Ergebnis können Krankenversicherungen nur dann die Erstattung bei bestimmten Krankheiten oder Bedingungen ablehnen, wenn dies für alle „ähnlich situierten“ Individuen zutrifft. Diese Entscheidung basiert nicht darauf, ob die Menschen diese Gesundheitssituation tatsächlich haben oder nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HIPAA soll Gesundheitsdiskriminierung verhindern, aber es erlaubt Versicherern, Mitglieder für die Teilnahme an gesundheitsfördernden Programmen zu belohnen, z.B. mit reduzierten Beiträgen, Rückzahlungen usw., aber nur so lange diese Belohnung allen Mitgliedern offen steht, also unabhängig davon, ob sie ein aktuelles Gesundheitsproblem haben. HIPAA erschwert es jedoch, diese Belohnungen daran zu knüpfen, dass ein individuelles Gesundheitsziel erreicht wird. So erlaubt es die Belohnung der Teilnahme, auch ohne jeglichen Erfolg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den seltenen Fällen, in denen Versicherer die Belohnung doch vom Erreichen eines Ziels abhängig machen, sind wichtige Restriktionen vorgesehen. In Fällen, in denen es aufgrund eines medizinischen Sachverhaltes „unverhältnismäßig schwierig“ oder „medizinisch nicht ratsam“ ist, dass eine Person den Gesundheitsstandard erzielt, muss ein angemessener alternativer Standard angeboten werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mello und Rosenthal weisen darauf hin, das Problem mit dieser Restriktion bestehe darin, dass keine Definition der „medizinischen Bedingung“ gegeben wird. Ob von jemandem mit Übergewicht oder Adipositas erwartet werden kann, ein Zielgewicht zu erreichen, hängt völlig davon ab, ob man das vorbestehende übermäßige Gewicht als einen „medizinisch relevanten Sachverhalt“ definiert oder nicht. Das lässt die Tür weit offen für eine Diskriminierung aufgrund des Gewichts. Natürlich ist es für jemanden mit wenig Übergewicht viel einfacher, ein willkürlich festgelegtes „Idealgewicht“ zu erreichen als für jemanden, der viel abnehmen muss – und noch dazu steigt die Schwierigkeit exponentiell, das verlorene Gewicht zu halten, je mehr man abgenommen hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob Übergewicht bei einem bestimmten Menschen genetisch, psychisch, durch Komorbiditäten oder gewichtssteigernde Medikamente verursacht wurde oder einfach aufgrund ungünstiger Wahl oder Bequemlichkeit, wird wohl weiterhin diskutiert werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich liegt das Problem nach wie vor darin, dass Arbeitgeber, Versicherer und Politiker darauf abzielen, Veränderungen beim Einzelnen bewirken zu wollen, statt die Gesellschaft insgesamt in Richtung eines gesünderen Lebensstils für jeden einzelnen zu bewegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der gegebenen multidimensionalen soziokulturellen, psychologischen und biomedizinischen Natur der Adipositas ist es müßig, die „Henne oder Ei“-Frage zu diskutieren, und schlicht unmöglich, den  einen primären Kausalfaktor herauszufinden.&lt;br /&gt;Vielleicht besteht eine Lösung darin, das Gewicht als Gesundheitsmaß auszuklammern – sowohl als einen Risikofaktor als auch als ein Ziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich schon wiederholt diskutiert habe, &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2007/11/does-weight-matter.html"&gt;kann Gesundheit über einen erstaunlich weiten Bereich des Körpergewichts bestehen&lt;/a&gt;, und es gibt eine große Streubreite in der individuellen Anfälligkeit gegenüber „gewichtskorrelierten“ Gesundheitsproblemen. Es gibt keine Schwelle, die für jeden richtig ist – wir haben keine Ahnung, worin ein gutes Gewichtsziel besteht, weil unsere Definitionen für ein gesundes Gewicht vollständig über Komorbiditäten und/oder funktionale Einschränkungen bei einem Individuum definiert sind oder durch versicherungsmathematische Morbiditäts- und Mortalitätsstatistiken, die umgekehrt bei Individuen nicht besonders hilfreich sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich beneide die Gesetzgeber und Politiker nicht, die dieses komplexe Thema in geltendes Recht umsetzen müssen. Ich bin froh, dass ich nur ein einfacher Kliniker bin, der Patienten hilft, ihre Adipositas zu besiegen, Schritt für Schritt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auf Kommentare über die Gesundheitsförderung und Wellness am Arbeitsplatz und den gesetzlichen Rahmen in Kanada (oder den deutschsprachigen Ländern). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS, &lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-7717859048241290364?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/7717859048241290364/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=7717859048241290364' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7717859048241290364'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7717859048241290364'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/frdern-job-wellnessprogramme-die.html' title='Fördern Job-Wellnessprogramme die Diskriminierung?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SIOI_byFfoI/AAAAAAAAAPE/ba8O_0Sgnv4/s72-c/sharma-obesity-deptoflabor.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-3134193109489799272</id><published>2008-07-18T06:09:00.000-07:00</published><updated>2008-07-18T06:20:23.186-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diagnostik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prävention'/><title type='text'>Zuviel-Essen ist ein Symptom</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SICWTR8Q8KI/AAAAAAAAAOs/KQULzlln7V4/s1600-h/sharma-obesity-exhaustion.gif"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SICWTR8Q8KI/AAAAAAAAAOs/KQULzlln7V4/s200/sharma-obesity-exhaustion.gif" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5224340825727627426" /&gt;&lt;/a&gt;Letzte Woche &lt;a href="http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/erschpfung-frdert-gewichtszunahme.html"&gt;bloggte ich&lt;/a&gt; über die Ergebnisse einer Studie, die einen Zusammenhang zwischen vitaler Erschöpfung und Gewichtszunahme zeigen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Blogeintrag veranlasste Sharon Kirkey, eine Gesundheitsjournalistin und aufmerksame Leserin meines Blogs, diesem Thema nachzugehen und die Forscher selbst zu befragen. &lt;a href="http://www.canada.com/topics/news/topics/bodyandhealth/story.html?id=82917aeb-48d1-4eae-9cb4-265f80f3a295"&gt;Ihr Beitrag&lt;/a&gt;  erschien gestern über den Canwest News Service und enthält viel mehr Details, als ich mir im Blog die Mühe machte zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispielsweise zählt Sharon die konkreten Fragen auf, mit denen Bryant und Mitarbeiter auf eine vitale Erschöpfung hin untersuchten. Ich fand sie sehr interessant, sodass ich sie hier auch aufzähle:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Fühlen Sie sich oft müde?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Wachen Sie nachts häufiger auf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Haben Sie das Gefühl, in letzter Zeit nicht viel hinbekommen zu haben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Glauben Sie, in eine Sackgasse geraten zu sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Fühlen Sie sich in letzter Zeit lustloser als sonst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Bringen Sie kleine Dinge leichter aus dem Konzept als gewohnt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Brauchen Sie länger, um ein ein schwieriges Problem in den Griff zu bekommen, als vor einem Jahr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Haben Sie mehr Schwierigkeiten, sich länger auf eine einzelne Sache zu konzentrieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keiner dieser Fragen erscheint mir besonders spezifisch, und sehr viele werden auf mehrere "ja" antworten (ja, sogar ich muss einige bejahen), aber ich vermute, wenn fast alle davon zutreffen, dann springt man wohl kaum wie Speedy Gonzales durch die Gegend und ist dazu aufgelegt, Diätpläne einzuhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sharon zitiert mich mit den Worten:"Niemand sagt, Adipositas kommt immer von Erschöpfung, aber wenn Menschen eindeutig mehr essen als sie brauchen, lautet die Frage nicht (nur), wie man sie davon abbringt, sondern warum genau sie das tun. Vielleicht verlieren sie gerade ihren Job oder sind überarbeitet. Oder es geht um ein privates Dilemma, das einen beschäftigt. Man löst das Problem Adipositas nicht, indem man den Betroffenen ein Exemplar von Canada's Food Guide aushändigt. Sie &lt;br /&gt;müssen zu verstehen versuchen, was zum Gewichtsanstieg beiträgt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau das! Adipositas ist ein Symptom von Zuviel-Essen, und das wiederum ist ein Symptom, dass irgend etwas anderes im Busche ist: Es kann nicht sein, dass einfach das Wissen über gesunde Ernährung oder den Kaloriengehalt von Nahrungsmittelnt fehlt, sondern Zuviel-Essen kann auch ein Zeichen für ein emotionales Problem wie Depression oder vitale Erschöpfung sein, oder eines biologischen Hintergrundes wie eines MC-4 Rezeptordefekts, oder Folge einer Medikation wie Clozapin ... mir fallen zahllose weitere Gründe ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergessen Sie nicht: Zuviel-Essen (und/oder bewegungsarmer Lebensstil) ist keine Diagnose - Zuviel-Essen (und/oder bewegungsarmer Lebensstil) ist ein Symptom!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-3134193109489799272?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/3134193109489799272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=3134193109489799272' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/3134193109489799272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/3134193109489799272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/zuviel-essen-ist-ein-symptom.html' title='Zuviel-Essen ist ein Symptom'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SICWTR8Q8KI/AAAAAAAAAOs/KQULzlln7V4/s72-c/sharma-obesity-exhaustion.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-3836713617674973345</id><published>2008-07-17T06:05:00.000-07:00</published><updated>2008-07-17T06:12:14.636-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prävention'/><title type='text'>Arbeiten auf dem Laufband</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SH6MxbcQZGI/AAAAAAAAAOg/ogK_SE2YV_8/s1600-h/sharma-obesity-walkstation.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SH6MxbcQZGI/AAAAAAAAAOg/ogK_SE2YV_8/s200/sharma-obesity-walkstation.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5223767398604104802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/07/mitochondria-and-obesity-revisited.html"&gt; Vor zwei Tagen&lt;/a&gt; erinnerte ich daran, dass die Menschen vor nicht allzu langer Zeit dafür bezahlt wurden, körperlich aktiv zu sein. Heute kostet es Geld (abgesehen von der Zeit), wenn man sich mehr Bewegen will. Die große Herausforderung lautet also: Wie soll man Bewegung in den Arbeitsplatz integrieren, so dass die Menschen wieder aktiv werden (dann können sie sich abends auch fernsehend auf dem Sofa lümmeln)?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Lösung besteht darin, einen Arbeitsplatz zu schaffen, an dem man zu Bewegung kommt, während man am Computer arbeitet. Genau das ist die Idee hinter der "Walk Station", einem Schreibtisch, der mit einem Laufband anstelle eines Stuhls ausgestattet ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem Artikel des Edmonton Journal werden das Gerät, die Wissenschaft und der Hype dahinter wie folgt beschrieben: Es gestattet den Menschen am Computer zu arbeiten, während sie bei einer gemütlichen Geschwindigkeit von bis zu 3 km/h laufen. Damit erhalten sie kleine Quantitäten an Bewegung, denen ihre Befürworter einen großen gesundheitlichen Gewinn zusprechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Produkt wird von Details hergestellt, einem Unternehmen des Büromöbelherstellers &lt;a href="http://www.steelcase.com/na/walkstation_products.aspx?f=30670"&gt;Steelcase&lt;/a&gt; in Michigan. 30 bis 40 Einheiten verkaufen sie pro Woche, so der Vorstand Bud Klipa. Die Walk Station wurde letztes Jahr enhüllt. Sie geht auf Forschungen von James Levine, Mayo Clinic, zurück. Er argumentiert, die Fitness bewegungsarmer Menschen lasse sich durch kleine, bescheidene Bewegungseinheiten verbessern. Seine Forschungsresultate zegten, dass der Energieverbrauch um 100 kcal/h steigt, wenn man das Laufband bei einer Geschwindigkeit von 1,6 km/h nutzt, sodass auch die Gewichtsabnahme unterstützt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Laufband, das im Basismodell um $4,500 kostet, überschreitet nie die Geschwindigkeit von 3 km/h, sodass man es mehrere Stunden am Tag einsetzen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier sind meine Fragen dazu: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo ist die Evidenz, dass dieses Gerät tatsächlich Gewichsabnahme unterstützt? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was kann verhindern, dass dieses Gerät den Weg aller anderen Arbeitsplatz-Gesundheitsinitiativen geht: Die Fitten nehmen es gern an, und die, die es am ehesten brauchen, ignorieren es? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wird die Diskriminierung aufgrund des Gewichts am Arbeitsplatz noch zunehmen? ("Die Dünnen laufen, die übergewichtigen Leute nicht, und keiner fragt, warum nicht - Rückenschmerzen? Arthrose? Depression? Plantare Fasziitis - Ausreden!") Wen interessiert das schon?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl es auf den ersten Blick eine gute Methode zu sein scheint, um mehr Aktivität an den Arbeitsplatz zu bringen, bleibt es nutzlose Aktivität, für die man nicht extra bezahlt wird. Man muss nicht laufen, um den Job zu erledigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selbst hätte nichts gegen einen solchen Laufbandschreibtisch, aber ich sehe alle möglichen Probleme. Hat jemand Erfahrung mit einem solchen Gerät? Es würde mich sehr interessieren, wie es die Bürodynamik beeinflusst. Ich freue mich auf Kommentare!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bleibe skeptisch, ob das die Lösung ist, bis ich Daten hierzu gesehen habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-3836713617674973345?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/3836713617674973345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=3836713617674973345' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/3836713617674973345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/3836713617674973345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/arbeiten-auf-dem-laufband.html' title='Arbeiten auf dem Laufband'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SH6MxbcQZGI/AAAAAAAAAOg/ogK_SE2YV_8/s72-c/sharma-obesity-walkstation.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-2965134793014950155</id><published>2008-07-16T06:19:00.000-07:00</published><updated>2008-07-16T06:26:30.015-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diagnostik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Herzkreislauferkrankungen'/><title type='text'>Epikardiales Fett und Gewichtsabnahme</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SH2AmOSUWTI/AAAAAAAAAOY/plOX5GRNrl4/s1600-h/sharma-obesity-epicardial-fat.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SH2AmOSUWTI/AAAAAAAAAOY/plOX5GRNrl4/s200/sharma-obesity-epicardial-fat.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5223472536977955122" /&gt;&lt;/a&gt;Vermehrtes viszerales Fett, gleichbedeutend mit "ektopischer" Fettablagerung, ist mit Insulinresistenz und erhöhtem kardiovaskulärem Risiko assoziiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Üblicherweise wurde der Begriff "viszerales Fett" verwendet, um das Fett innerhalb des Abdomens, im Omentum und Mesenterium, zu beschreiben. In den letzten Jahren wurde das Konzept erweitert, um auch andere ektopische Fettdepots einzuschließen, wie die in der Leber und im Herzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das Fett, das sich epikardial ansammelt, en Marker für viszerales Fett sein kann, erkannte als Erster Gianluca Iacobellis, der vor einigen Jahren als klinischer Research Fellow in meine Arbeitsgruppe an der McMaster University eintrat und jetzt ihrer Fakultät angehört. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der aktuellen Ausgabe von &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18451775?dopt=Abstract"&gt;OBESITY&lt;/a&gt; berichtet Iacobellis über Forschungsergebnisse, die wir gemeinsam erarbeiteten, bevor ich McMaster verließ, um an die University of Alberta zu arbeiten. In dieser Arbeit zeigen wir, dass das epikardiale Fett ein sensitiver Marker für Änderungen am viszeralen Fett ist, die im Zusammenhang mit Gewichtsabnahme auftreten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Studie bei 20 schwer adipösen Patienten, die sich einem sechsmonatigen Abnehmprogramm mit einer sehr niedrigkalorischen Diät unterzogen und darunter 20% ihres ursprünglichen Gewichts abnahmen, ging der Taillenumfang um 23% zurück und die epikardiale Fettschichtdicke um 32%. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf Grundlage dieses Ergebnisses schlagen wir vor, dass die echokardiographische Bestimmung des epikardialen Fetts ein zusätzliches Maß bieten kann, um das metabolische Risiko im Zusammenhang mit verschiedenen Fettverteilungen zu verstehen. Vielleicht noch wichtiger: Diese echokardiographische Beurteilung des epikardialen Fetts könnte ein einfaches und relativ preiswertes Mittel sein, um die Veränderungen im viszeralen Fett bei Gewichtsabnahme (oder -Zunahme) in der klinischen Praxis zu verfolgen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicherlich übertrifft diese Methode in der Praxis die Messung des Taillenumfangs (ein relativ grobes Maß für das intraabdominelle Fett) oder die viel teurere CT- oder MRI-Untersuchung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS Navneet Singh und Sean Wharton danke ich für ihre große Hilfe bei dieser Studie, ebenso wie allen Patienten, die für diese Messungen ihre Zeit opferten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-2965134793014950155?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/2965134793014950155/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=2965134793014950155' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/2965134793014950155'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/2965134793014950155'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/epikardiales-fett-und-gewichtsabnahme.html' title='Epikardiales Fett und Gewichtsabnahme'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SH2AmOSUWTI/AAAAAAAAAOY/plOX5GRNrl4/s72-c/sharma-obesity-epicardial-fat.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-4691368845333080095</id><published>2008-07-15T06:01:00.000-07:00</published><updated>2008-07-15T06:07:43.171-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diagnostik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Genetik'/><title type='text'>Nochmal: Mitochondrien und Adipositas</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHvRZ6etdjI/AAAAAAAAAOQ/dgETgGCwS2o/s1600-h/400px-Mitochondria.gif"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHvRZ6etdjI/AAAAAAAAAOQ/dgETgGCwS2o/s200/400px-Mitochondria.gif" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5222998435991221810" /&gt;&lt;/a&gt;Vor einigen Monaten schrieb ich im Blog über die Ergebnisse einer &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/03/obesity-its-all-in-your-cells.html"&gt;Finnischen Zwillingsstudie&lt;/a&gt;. Sie fand geringere Mitochondrienzahlen und einen gestörten mitochondrialen Energiehaushalt in Fettzellen eineiiger Zwillinge, die schlanker als ihre genetisch identischen Zwillingsgeschwister waren. Diese Störungen korrelierten mit kritischen klinischen Adipositas-Befunden wie Leberfettakkumulation, verminderte Insulinsensitivität im Gesamtorganismus, Hyperinsulinämie, Hypoadiponektinämie und Adipozytenhypertrophie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der aktuellen &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18451773?ordinalpos=1&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;OBESITY&lt;/a&gt;-Ausgabe berichten Tomas Gianotti und Mitarbeiter von der Universität von Buenos Aires, Argentinien, über einen signifikant niedrigeren Quotienten aus mitochondrialer DNS zu Kern-DNS (mtDNA/nDNA) bei insulinresistenten (IR) Adoleszenten, die eine Untergruppe (n=175) einer populationsbasierten Querschnittsstudie von 934 Highschool-Schülern bildeten. In dieser Studie war der mtDNA/nDNA Quotient auch invers korreliert mit dem HOMA Index, einem groben, aber einfachen Maß für die Insulinresistenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Studie spricht sehr für die Vorstellung, dass Individuen mit Neigung zu Adipositas eine verminderte Zahl oder Funktion der Mitochondrien haben und dass dies wiederum das Adipositasrisiko erhöht.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der erwähnten Zwillingsstudie wissen wir, dass eine Gewichtsabnahme die verminderte Zahl und Funktion nicht korrigiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es stellt sich die Frage, ob die Mitochondrienzahl und -funktion durch "Verschreiben" vermehrter Aktivität beeinflusst werden kann oder nicht. Wenn ja, wie viel Aktivität wäre notwendig, um diese Änderungen rückgängig zu machen? Noch wichtiger, werden die Menschen mit beeinträchtigter Mitochondrienfunktion die vermehrte Bewegung in einem Ausmaß genießen können, dass sie diese Verordnung auch langfristig befolgen?  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist es nicht die Adipositas, die eine Beeinträchtigung der Mitochondrienfunktion verursacht, sondern gestörte Mitochondrienzahl und (oder )  Funktion prädisponieren zur Adipositas. Diese Störung könnte genetischer Art sein, aber auch auf intrauterine Programmierung zurückgehen oder gewissermaßen auf dem Ziehen der falschen Karte beruhen (Sie erinnern sich, sämtliche mtDNS kommt von der Mutter). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist natürlich keine "Entschuldigung" für Adipositas, wie eine häufige Fehlinterpretation lautet, wenn Daten zur Genetik oder Biologie vorgestellt werden. Aber es ist klar, dass man bei verminderter Mitochondrienzahl und (oder) -Funktion viel einfacher in einer bewegungsarmen Umgebung adipös wird, als wenn physische Aktivität unverzichtbar wäre, um die Grundbedürfnisse zum Überleben zu sichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeiten liegen noch nicht so lange zurück, als die Menschen dafür bezahlt wurden, körperlich aktiv zu sein. Heute ist es umgekehrt. Die Wahl, körperlich aktiver zu sein, kostet Geld (ganz zu schweigen von der Zeit).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS &lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-4691368845333080095?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/4691368845333080095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=4691368845333080095' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/4691368845333080095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/4691368845333080095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/nochmal-mitochondrien-und-adipositas.html' title='Nochmal: Mitochondrien und Adipositas'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHvRZ6etdjI/AAAAAAAAAOQ/dgETgGCwS2o/s72-c/400px-Mitochondria.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-6500053958826265247</id><published>2008-07-14T07:38:00.000-07:00</published><updated>2008-07-14T13:44:01.877-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diät'/><title type='text'>Orlistat und Nierensteine</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHqCKbCJl1I/AAAAAAAAAOE/cjGvl0yAy8Q/s1600-h/calciumoxalatemonohydrate.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHqCKbCJl1I/AAAAAAAAAOE/cjGvl0yAy8Q/s200/calciumoxalatemonohydrate.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5222629833456588626" /&gt;&lt;/a&gt;Orlistat ist ein gastrointestinaler Lipasehemmer, der verschreibungspflichtig unter dem Markennamen Xenical®, in manchen Ländern wie den USA auch rezeptfrei unter dem Markennamen &lt;a href="http://www.myalli.com/Default.aspx"&gt;Alli™&lt;/a&gt; zur Unterstützung der Gewichtsreduktion erhältlich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Orlistat ist seit fast einem Jahrzehnt auf dem Markt und wurde sehr ausführlich untersucht. Wenn es gemeinsam mit den empfohlenen Ernährungs- und Lebensstiländerungen richtig angewendet wird, trägt es ohne Frage dazu bei, einen Gewichtsverlust von etwa 5% und gleichzeitig relevante Verbesserungen kardiometabolischer Risikofaktoren (hoher Blutdruck, niedriger HDL-Spiegel, hoher Blutzuckerspiegel usw.) zu erzielen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bei allen anderen Medikamenten gegen Adipositas steigt das Gewicht jedoch in der Regel wieder an, sobald man mit der Einnahme aussetzt. Soweit nichts Neues. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil die Wirkung von Orlistat auf den Darm beschränkt ist (es wird nicht in nennenswerten Mengen resorbiert), wird es als eine Substanz propagiert, die keine “systemische” Wirkung hat. Die wesentlichen Nebenwirkungen werden vollständig durch den Einfluss auf die Fettverdauung erklärt und beschränken sich im Wesentlichen auf Diarrhö, Fettstuhl und abdominelles Missempfinden – unerfreulich, aber sicher kein Anlass für gesundheitliche Bedenken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch eine gewisse Interferenz mit der Absorption fettlöslicher Vitamine (ADEK) ist gegeben. Aber das sollte bei einer gesunden, ausgewogenen Diät oder unter einer vernünftigen Einnahme von Vitaminsupplementen kein Problem sein. Allerdings ist ein signifikanter Einfluss auf fettlösliche Komedikationen (wie Ciclosporin A) zu bedenken. Wenn Patienten diese Medikamente einnehmen, können Dosisanpassungen notwendig werden.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles ist bekannt, sehr gut untersucht und hat auf die meisten Patienten keine nennenswerten Auswirkungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber an eine Nebenwirkung sollte man bei Patienten, die zur Nierensteinbildung leiden denken. Eine gewisse Möglichkeit besteht, dass Orliastat die Oxalatausscheidung im Urin erhöhen kann, und das wiederum kann potenziell die Bildung von Oxalatsteinen fördern. Jeder, der einmal eine Nierenkolik erlebt hat, weiß, dass man diese Situation zukünftig lieber vermeidet.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ursache dieser potenziellen Nebenwirkung liegt in der einfachen Tatsache, dass (aufgrund der Orlistat-Wirkung) nicht absorbiertes Fett und Gallensäuren im intestinalen Lumen mit Kalzium reagieren können. Dadurch sinkt die Kalziummenge, die Oxalat binden kann, und die intestinale Oxalatresorption steigt an. Das führt zur Hyperoxalurie, und diese wiederum fördert die Bildung von Oxalatsteinen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese zwar komplex erscheinende, aber ziemlich einfache Tatsache wurde erstmals auf Grundlage eines deutlichen Anstiegs der Urinoxalatexkretion bei Ratten beschrieben, welche in einer Studie von Renato Ribeiro Ferraz und Mitarbeitern der Universidade Federal de São Paulo (&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15253722?ordinalpos=2&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;KIDNEY INTERNATIONAL, 2004&lt;/a&gt;) Orlistat und eine fettreiche Ernährung erhalten hatten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 2007 beschrieben Ashutosh Singh und Mitarbeiter der University of Tennessee die Kasuistik einer Frau mit Nierenkrankheit, die unter der Einnahme von Orlistat eine akute Oxalatnephropathie entwickelte (&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17185156?ordinalpos=4&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;Am J Kidney Dis&lt;/a&gt;). Das Urinsediment ließ reichlich Kalziumoxalatkristalle erkennen, und die 24-Stunden-Oxalatkonzentration im Urin war signifikant erhöht. Ein Nierenbiopsat ließ die Ablagerung von Kalziumoxalatkristallen im Lumen der Tubuli erkennen. Eine Biopsie, die einen Monat nach Beenden der Orlistat-Therapie vorgenommen wurde, zeigte keine Zeichen von Oxalat mehr, und die Nierenfunktion erholte sich langsam zum Ausgangswert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Juliausgabe von &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18451780?ordinalpos=2&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;OBESITY&lt;/a&gt; berichten jetzt Kemal Sarica und Mitarbeiter vom Memorial Hospital in Istanbul, Turkei, Daten aus einer Studie bei 95 adipösen Patienten (57 Männer, 38 Frauen) die randomisiert einer sechsmonatigen Behandlung mit Orlistat oder keinen spezifischen Medikation zugeordnet wurden. In der Behandlungsgruppe ließen zwei Drittel der Patienten einen deutlichen Anstieg der Urinoxalatexkretion nach drei Monaten erkennen, die im Wesentlichen auch nach sechs Monaten noch bestand. Obwohl keine Nierensteine beobachtet wurden, kommentieren die Autoren, dass der Anstieg der Oxalatexkretion ausreichend hoch war, um bei entsprechend prädisponierten Patienten eine Steinbildung auszulösen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier zeichnet sich nichts Dramatisches ab – so lange man kein erhöhtes Risiko für Oxalat-Nierensteine hat.  Wenn das der Fall ist, sollte man vielleicht am besten auf Orlistat verzichten oder die gleichzeitige Aufnahme oxalatreicher Nahrungsmittel wie Rhabarber, Spinat, Erdbeeren, Schokoloade, Weizenkleie, Nüsse, Rote Bete und Tee reduzieren und reichlich Wasser trinken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-6500053958826265247?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/6500053958826265247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=6500053958826265247' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6500053958826265247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6500053958826265247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/orlistat-und-nierensteine.html' title='Orlistat und Nierensteine'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHqCKbCJl1I/AAAAAAAAAOE/cjGvl0yAy8Q/s72-c/calciumoxalatemonohydrate.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-6909571043793400036</id><published>2008-07-11T19:10:00.000-07:00</published><updated>2008-07-12T09:18:13.670-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diagnostik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prävention'/><title type='text'>Erschöpfung fördert Gewichtszunahme</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHanZAK0QgI/AAAAAAAAAN4/7-AJUCwySO8/s1600-h/sharma-obesity-exhaustion.gif"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHanZAK0QgI/AAAAAAAAAN4/7-AJUCwySO8/s200/sharma-obesity-exhaustion.gif" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5221544865966604802" /&gt;&lt;/a&gt;Wir wissen, dass Stress, Zeitmangel, niedriger sozioökonomischer Status, geringe Kontollüberzeugung und Schlafmangel die Adipositas fördern, aber es gibt noch einen neuen Faktor (zumindest für mich): vitale Erschöpfung.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Begriff Vitale Erschöpfung (&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3169045?ordinalpos=2&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;Vital Exhaustion&lt;/a&gt;, VE) ist durch drei Charakteristika definiert: (1) das Gefühl exzessiver Müdigkeit und ausgeprägten Energiemangels, (2) vermehrte Reizbarkeit und (3) ein Gefühl der Demoralisierung.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man schreibt diese Gefühle oft einer Überarbeitung oder Problemen im Zusammenhang mit der Arbeit oder in anderen wichtigen Lebensbereichen zu, welche der Betreffende nicht lösen konnte, oder einem realen oder symbolischen Verlust. &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7905533?ordinalpos=2&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;Deshalb wurde vorgeschlagen&lt;/a&gt;, mit VE einen mentalen Zustand zu beschreiben, in den Menschen geraten, wenn ihre Ressourcen zur Stressadaptation erschöpft sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt untersuchten Maria Bryant und Mitarbeiter von der University of Leeds, UK, in einer aktuell in &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18451777?dopt=Abstract"&gt;OBESITY&lt;/a&gt; erschienenen Arbeit die Beziehung zwischen VE und BMI. Es handelt sich um eine Querschnittsstude mit drei und sechs Jahren Nachbeobachtung bei den 13,727 Teilnehmern der Atherosclerosis Risk in Communities (ARIC)-Studie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der BMI war bei kaukasischen und afroamerikanischen Männern und Frauen in der höchsten VE-Quartile im Vergleich signifikant höher als bei den Teilnehmern ohne VE. Auch eine deutliche VE zu Studienbeginn war mit einem höheren BMI drei und sechs Jahre später assoziiert. Die VE zu Studienbeginn sagte spätere exzessive Gewichtszunahme bei kaukasischen Männern und Frauen voraus, nicht jedoch bei Afroamerikanern.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn diese Beziehung kausal ist, dann kann es den Menschen helfen, die Adipositas zu reduzieren oder ihr vorzubeugen, indem man die zur VE beitragenden Faktoren identifiziert und sie therapeutisch angeht. Das ist natürlich einfacher gesagt als getan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder, der glaubt, wir können die Adipositas-Krise dadurch lösen, dass wir den Patienten Diätpläne aushändigen und sie um den Block jagen, macht sich nur selbst etwas vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-6909571043793400036?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/6909571043793400036/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=6909571043793400036' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6909571043793400036'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6909571043793400036'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/erschpfung-frdert-gewichtszunahme.html' title='Erschöpfung fördert Gewichtszunahme'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHanZAK0QgI/AAAAAAAAAN4/7-AJUCwySO8/s72-c/sharma-obesity-exhaustion.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-4391046053652464599</id><published>2008-07-10T08:53:00.000-07:00</published><updated>2008-07-10T08:57:21.188-07:00</updated><title type='text'>Wie viel Eiweiss reicht?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGr6tM_jcjI/AAAAAAAAANI/BuUjtQ4MxAQ/s1600-h/proteins-picture.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGr6tM_jcjI/AAAAAAAAANI/BuUjtQ4MxAQ/s200/proteins-picture.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5218258772750987826" /&gt;&lt;/a&gt;Die empfohlene tägliche Aufnahme (Recommended Dietary Allowance [RDA]) legt den geschätzten minimalen durchschnittlichen Bedarf zugrunde, der den Nährstoffbedarf von nahezu allen (~97%) Gesunden deckt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut dieser Empfehlung beträgt die RDA für Eiweiß 0.8 g/kg/d. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ein aktueller Kommentar von Robert Wolfe und Sharon Miller, University of Arkansas,  in der &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18577734?ordinalpos=1&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;JAMA&lt;/a&gt;-Ausgabe vom 25. Juni betont, führt aber der Begriff “empfohlene tägliche Aufnahme” in die Irre, weil er oft als "optimaler" statt als "minimaler" Bedarf fehlgedeutet wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kommentar illustriert dies an einem Beispiel: Errechnet man den Proteinbedarf als den Anteil, den er an der Gesamtenergiemenge haben sollte [z.B. 10 bis 35%], dann entsprechen 10% des Energiebedarfs als Protein für einen 70 kg-Mann mit einem täglichen Bedarf von 3067 kcal einer Eiweißaufnahme von 0.95 g/kg/d. 35% des Gesamtenergiebedars als Protein entsprechen für diesen Mann sogar 3.3 g/kg pro Tag. Diese Werte liegen deutlich höher als die empfohlene tägliche Aufnahme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/kein-eiwei-geiz.html"&gt;Wie im Blog nachzulesen&lt;/a&gt;, wird das Thema Proteinaufnahme noch komplizierter, wenn es darum geht, unter einer kalorienreduzierten Diät für ausreichend Eiweiß zu sorgen, denn das ist wichtig für den Erhalt der Muskelmasse, -kraft und -funktion. Das bedeutet, dass kalorienreduzierte Diäten mindestens eine Proteinaufnahme am oberen Ende der empfohlenen täglichen Zufuhr liefern müssen, also etwa 35% der Gesamtkalorienaufnahme, und die Eiweißzufuhr sollte eher auf der zu hohen statt auf der zu niedrigen Seite liegen. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Eine ausreichende Proteinaufnahme zu erhalten ist umso wichtiger, als engmaschige Kontrollen der Körperzusammensetzung, die einen dysproportionalen Verlust an fettfreier Körpermasse unter dem Gewichtsverlust nachweisen könnten, kein Bestandteil der Routinekontrollen in der Adipositas-Therapie sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sollte der Begriff "empfohlene tägliche Aufnahme" durch den Begriff "minimaler täglicher Bedarf" ersetzt werden, wie Wolfe und Miller empfehlen. Damit würde die funktionelle Definition der RDA besser wiedergegeben, und Unklarheiten hinsichtlich der richtigen Proteinaufnahme wären damit vermieden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS &lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-4391046053652464599?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/4391046053652464599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=4391046053652464599' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/4391046053652464599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/4391046053652464599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/wie-viel-eiweiss-reicht.html' title='Wie viel Eiweiss reicht?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGr6tM_jcjI/AAAAAAAAANI/BuUjtQ4MxAQ/s72-c/proteins-picture.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-1567733114301115487</id><published>2008-07-09T08:06:00.000-07:00</published><updated>2008-07-10T23:57:57.312-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><title type='text'>Kein Essen für die Faulen!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHQK2tJIiaI/AAAAAAAAANw/FEg-ZrKqUMQ/s1600-h/david_cameron_speaking_m.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHQK2tJIiaI/AAAAAAAAANw/FEg-ZrKqUMQ/s200/david_cameron_speaking_m.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220809802976364962" /&gt;&lt;/a&gt;Gestern berichteten &lt;a href="http://www.canada.com/ottawacitizen/news/newsbriefs/story.html?id=30c3c714-75ba-4698-a4cc-0f020193a60c"&gt;die Zeitungen&lt;/a&gt; in großer Aufmachung, dass der Vorsitzende der britischen Konservativen, David Cameron, an die adipösen Mitbürger, die Müßiggänger und sogar die Armen appelliert hat, mehr Eigenverantwortung für &lt;br /&gt;ihre Misere zu übernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut Cameron ist die Gesellschaft "viel zu sensibel" gegenüber den Gefühlen der Menschen geworden. Keiner sei mehr bereit, zu sagen, "was gesagt werden muss". "Wir sprechen über Leute "mit erhöhtem Risiko für Adipositas" statt über Leute, die zu viel essen und sich zu wenig bewegen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Große Worte! Also alle dicken Leute essen zu viel und sind faul - geschieht ihnen recht! Mit anderen Worten, Schluss mit Hätscheln und Tätscheln, und auf keinen Fall sollen sie irgendwelche medizinische Leistungen für ihre missliche Lage beanspruchen dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perfekt! Als nächstes entziehen wir den Rauchern, die einen Herzanfall oder Krebs bekommen, jede Gesundheitsdienstleisung. Keine unfallchirurgische Versorgung mehr für jemanden, der zu schnell fuhr oder - Gott behüte - überfahren wurde, weil er dumm genug war, eine Strasse zu überqueren. Keine Leistung mehr für den, der an der Grippe erkrankt ist und sich nicht hat impfen lassen, und keine medizinischen Geschenke mehr an alle, die sich beim Sport den Knöchel verstaucht haben. Auf gar keinen Fall mehr medizinische Hilfe für die ganzen Lebensstil-Krankheiten wie Diabetes, Hypertonie, hohen Cholesterinspiegel Osteoporose, Arthrose und Rückenschmerzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und hat sein Schicksal selbst in der Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank, Herr Cameron, dass Sie endlich einmal gesagt haben, was gesagt werden musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bekommt von diesen Äußerungen jemand Depressionen? Reißen Sie sich doch einfach mal zusammen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-1567733114301115487?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/1567733114301115487/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=1567733114301115487' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1567733114301115487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1567733114301115487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/kein-essen-fr-die-faulen.html' title='Kein Essen für die Faulen!'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHQK2tJIiaI/AAAAAAAAANw/FEg-ZrKqUMQ/s72-c/david_cameron_speaking_m.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-8357795177122517004</id><published>2008-07-08T04:39:00.000-07:00</published><updated>2008-07-08T15:42:41.458-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='PCSK1'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Genetik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proconvertase'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gentest'/><title type='text'>Proconvertase-Gen mit Adipositas assoziiert</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHLFcMgQTyI/AAAAAAAAANo/gH60Xgj9Or0/s1600-h/philippe_froguel1.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHLFcMgQTyI/AAAAAAAAANo/gH60Xgj9Or0/s200/philippe_froguel1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220452006259347234" /&gt;&lt;/a&gt;Wie &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/03/activity-determines-discordant-obesity.html"&gt;Zwillingsstudien&lt;/a&gt; eindeutig gezeigt haben, ist Adipositas eine der am stärksten erblich beeinflussten Konditionen. Aber bislang wurde nur eine Handvoll Gene identifiziert, die in der üblichen Streubreite der Adipositasformen eine Rolle spielen, also nicht nur bei den seltenen monogenen Formen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein großes Forscherteam unter Leitung von Philippe Froguel (Bild), an dem Wissenschaftler aus Frankreich, Dänemark, Schweden, Deutschland und Großbritannien beteiligt sind, berichtet diese Woche in &lt;a href="http://www.nature.com/ng/journal/vaop/ncurrent/abs/ng.177.html"&gt;Nature Genetics&lt;/a&gt;, dass relativ häufige Varianten des &lt;span style="font-style:italic;"&gt;PCSK1&lt;/span&gt; Gens mit einem höheren BMI assoziiert sind. Es kodiert das Enyzm Proconvertase. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Enzym ist dafür verantwortlich, voll funktionierende Versionen von Hormonen wie Insulin und Glucagon zu bilden, also Hormone mit zentraler Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel, und auch Melanocortin, einen entscheidenden Regulator für das Sättigungsgefühl. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl die identifizierten Varianten des PCSK1-Gens nur relativ geringe Funktionsänderungen im Enzym bewirken, ist der Effekt auf die entsprechenden Hormone signifikant. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Offensichtlich kann kein einzelnes Gen oder eine Variante davon für sämtliche Formen der Adipositas verantwortlich sein, und es gibt auch keinen Grund anzunehmen, dass jede Adipositas gleich ist. Eher beruht die Erblichkeit der Adipositas auf der Verteilung einer großen Zahl von Varianten verschiedenster Gene in der Bevölkerung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wann werden wir in unseren Adipositas-Kliniken mit Gentests beginnen? Noch eine ganze Weile nicht, vermute ich – erst dann, wenn wir tatsächlich zeigen können, dass spezifische Gene auch bessere (oder schlechtere) Resultate zielgerichteter Adipositas-Therapien voraussagen können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Nacht sind alle Katzen grau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-8357795177122517004?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/8357795177122517004/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=8357795177122517004' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8357795177122517004'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/8357795177122517004'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/proconvertase-gen-mit-adipositas.html' title='Proconvertase-Gen mit Adipositas assoziiert'/><author><name>Dr. Ulrike Novotny</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHLFcMgQTyI/AAAAAAAAANo/gH60Xgj9Or0/s72-c/philippe_froguel1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-6246332695357598309</id><published>2008-07-07T09:29:00.000-07:00</published><updated>2008-07-07T09:33:10.779-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ressourcen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Statistik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prävention'/><title type='text'>Deutschland erwacht zum Thema Adipositas</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHEPe-7me3I/AAAAAAAAANg/7Me0KUOTj4M/s1600-h/766px-Currywurst-1.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHEPe-7me3I/AAAAAAAAANg/7Me0KUOTj4M/s200/766px-Currywurst-1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219970468062591858" /&gt;&lt;/a&gt;Wie in anderen europäischen Ländern, wird die Adipositas auch in Deutschland immer häufiger. Laut Regierungsstatistik sind zwei Drittel aller deutschen Männer zwischen 18 und 80 Jahren übergewichtig, und fast die Hälfte aller Frauen hat ein Gesichtsproblem. Das bedeutet, dass etwa 37 Millionen Erwachsene und 2 Millionen Kinder und Teens in Deutschland an gewichtsassoziierten Störungen leiden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Reaktion darauf hat die deutsche Regierung unter Gesundheitsministerin Ulla Schmidt in Zusammenarbeit mit Horst Seehofer, Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine &lt;a href="http://www.gesundheit-aktivieren.de/downloads/bundesregierunggegenadipositas070510.pdf"&gt;neue Adipositas-Initiative lanciert&lt;/a&gt;.  Das Ziel des Programms besteht darin, bis zum Jahr 2020 die mit Adipositas assoziierten Krankheiten drastisch zu senken. Für die nächsten zwei Jahre  sind Ausgaben von 30 Millionen Euro dafür vorgesehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch anderswo erkennt auch in Deutschland die Regierung, dass die Epidemie nicht nur das Ergebnis von ungünstigen Ernährungsgewohnheiten und  Bewegungsmangel ist, sondern auch Folge weitreichender sozialer und infrastruktureller Faktoren. Daher appelliert das Programm an Politiker, Wissenschaftler, Gesundheitsversorger, Verbände und die Nahrungsindustrie, dazu beizutragen, eine  gesündere Lebensweise zu vermitteln und zu fördern. Nicht überraschend enthält das Paket folgende Ideen: Erziehung in Richtung gesünderen Essens und körperlicher Aktivität, strengere Standards in der Schulernährung, bessere  Nährstoff- und Produktinformation durch die Nahrungsmittelindustrie, eingeschränkte Werbung von Süßigkeiten- und „Junk Food“-Herstellern an die Zielgruppe Kinder, also insgesamt die übliche Liste von Initiativen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch anderswo ignoriert aber auch in Deutschland die Regierung weitreichend eine wesentliche Konsequenz aus der Tatsache, dass 37 Millionen Deutsche schon mit dieser chronischen Krankheit leben, dass dies nämlich umgehend einen verbesserten Zugang zu evidenzbasierten Adipositas-Behandlungen erfordert, und hierzu müssen gleichzeitig die Mittel zur Verfügung gestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie in den meisten anderen Ländern (mit der bemerkenswerten Ausnahme Großbritannien) bleibt der Zugang zu einer professionellen Adipositas-Behandlung auf eine lächerlich kleine Zahl von Individuen beschränkt, überwiegend auf solche, die sich das als privat bezahltes Angebot leisten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/02/does-focus-on-obesity-prevention.html"&gt;Wie ich in meinem Blog schon angesprochen habe&lt;/a&gt;: Dass man die Adipositas-Prävention fördert (und hofft, dass dies auf fruchtbaren Boden fällt) sollte keine Entschuldigung dafür sein, dass man den Menschen die Adipositas-Behandlung vorenthält, die davon schon betroffen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild: Rainer Zenz&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-6246332695357598309?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/6246332695357598309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=6246332695357598309' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6246332695357598309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6246332695357598309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/deutschland-erwacht-zum-thema.html' title='Deutschland erwacht zum Thema Adipositas'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SHEPe-7me3I/AAAAAAAAANg/7Me0KUOTj4M/s72-c/766px-Currywurst-1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-1197461351764788089</id><published>2008-07-04T07:00:00.000-07:00</published><updated>2008-07-04T08:45:06.985-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Herzkreislauferkrankungen'/><title type='text'>Sagt das metabolische Syndrom Herzkrankheiten voraus?</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SG1bcMfg1lI/AAAAAAAAANY/eJ1UFscPA08/s1600-h/Syndrome+X.gif"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SG1bcMfg1lI/AAAAAAAAANY/eJ1UFscPA08/s200/Syndrome+X.gif" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5218928083140138578" /&gt;&lt;/a&gt;Das Metabolische Syndrom oder Syndrom X, vor kurzem auch “&lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/06/xyndrome-blues.html"&gt;Xyndrome&lt;/a&gt;” getauft, ist  die Kombination aus&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;•  abdominal betonter Adipositas&lt;br /&gt;•  hohen Triglyceridspiegeln&lt;br /&gt;•  niedrigem HDL-Cholesterinspiegel&lt;br /&gt;•  Hypertonie &lt;br /&gt;•  erhöhten Nüchtern-Blutzuckerspiegeln &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Konzept wurde breit als ein Mittel propagiert, um klinisch Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko zu identifizieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während das Konzept intuitiv vernünftig erscheint (da alle fünf Komponenten des Syndroms einzeln mit einem gesteigerten kardiovaskulären Risiko korreliert wurden), reißt die Diskussion nicht ab, ob das Konzept dieses “Syndroms” Risikopatienten besser identifizieren kann, als wenn man beim Patienten nach den einzelnen Risikofaktoren sucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um zu klären, ob  das "metabolische Syndrom" tatsächlich ein Risikofaktor für Herzkrankheiten ist, untersuchten Naveed Sattar und Mitarbeiter von der University of Glasgow die Beziehung zwischen dem metabolischen Syndrom und der Inzidenz von kardiovaskulären Krankheiten und Typ-2-Diabetes bei 4812 nichtdiabetischen Personen zwischen 70 und 82 Jahren aus der Prospective Study of Pravastatin in the Elderly at Risk (PROSPER). Sie untermauerten diese Daten mit einer zweiten prospektiven Studie (the British Regional Heart Study [BRHS]) bei 2737 nichtdiabetischen Männern zwischen 60 und 79 Jahren (&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18501419?ordinalpos=6&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt;The Lancet&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In PROSPER war das metabolische Syndrom über 3,2 Jahre nicht mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko assoziiert, jedoch mit einem vierfach erhöhten Risiko für Diabetes.  Ein erhöhter Nüchternglukosespiegel war indessen mit einem 18-fach erhöhten Risiko für Diabetes erhöht.. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich war auch in BRHS das metabolische Syndrom nur gering mit kardiovaskulärer Krankheit assoziiert, trotz einer starken Korrelation zu Diabetes.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedeutsam erscheint, dass in beiden Studien der Body Mass Index, der Taillenumfang, der Triglyceridspiegel und erhöhte Glucosewerte ebenfalls nicht mit einem Risiko für kardiovaskuläre Krankheit assoziiert waren, aber alle fünf Komponenten gingen mit einem erhöhten Risiko für Neuauftreten eines Diabetes mellitus einher. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren schließen, dass das metabolische Syndrom und seine Komponenten zwar mit Typ-2-Diabetes assoziiert sind, dass aber nur eine schwache bis keine Korrelation mit dem Gefäßrisiko besteht – bei älteren Individuen.  Sie empfehlen, das klinische Augenmerk weiterhin darauf zu richten, optimale Risikoalgorithmen gemäß jedem einzelnen Risikofaktor zu etablieren, statt sie in einem vermeintlichen Syndrom zu vermengen.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte natürlich argumentieren, dass das Konzept des metabolischen Syndroms vielleicht bei jüngeren Individuen noch nützlich sein könnte. Aber die gleiche und andere Arbeitsgruppen konnten auch bei Jüngeren nicht zeigen, dass das metabolische Syndrom ein starker Prädiktor für Herzkrankheiten ist, wie die Diskussion der Arbeit erwähnte.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ob das Konzept des metabolischen Syndroms hilfreich ist oder nicht, man sollte daran denken, dass das Management der Adipositas die einzige Intervention ist, die auf alle fünf Komponenten des Syndroms gleichzeitig günstige Auswirkungen entfaltet. Während die konventionelle Versorgung darauf ausgerichtet ist, aggressiv die einzelnen Risikofaktoren ins Visier zu nehmen, wird nur aggressive Adipositas-Therapie alle Aspekte dieses vermuteten Syndroms verbessern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider fehlen uns mit Ausnahme der Adipositas-Chirurgie immer noch Outcome-Studien, die zeigen, dass die Adipositas-Behandlung tatsächlich die kardiovaskuläre Mortalität senkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Annahme, dass eine Gewichtsabnahme ohne Chirurgie Leben rettet, basiert nicht auf harter Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien. Ich vermute, dass bis zum Vorliegen besserer Daten Ärzte, Kostenträger und Politiker weiter in Frage stellen, dass die Therapie der Adipositas (mit den gleichen Ressourcen und dem gleichen persönlichen Einsatz wie bei anderen chronischen Krankheiten!) Nutzen bringt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS &lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-1197461351764788089?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/1197461351764788089/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=1197461351764788089' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1197461351764788089'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1197461351764788089'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/sagt-das-metabolische-syndrom.html' title='Sagt das metabolische Syndrom Herzkrankheiten voraus?'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SG1bcMfg1lI/AAAAAAAAANY/eJ1UFscPA08/s72-c/Syndrome+X.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-6709422759933341637</id><published>2008-07-03T16:12:00.000-07:00</published><updated>2008-07-10T23:56:37.787-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diät'/><title type='text'>Trendz im Cafeteria-Essen</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGwQ7X_7wPI/AAAAAAAAANQ/d0p6GmeJ5ho/s1600-h/stirfry.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGwQ7X_7wPI/AAAAAAAAANQ/d0p6GmeJ5ho/s200/stirfry.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5218564680456061170" /&gt;&lt;/a&gt;Gestern habe ich in der Cafeteria des Glenrose Rehabilitation Hospital gerade gegenüber von meinem Büro im Royal Alexandra Hospital aus zu Mittag gegessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Cafeteria basiert auf der Philosophie von Capital Healths &lt;a href="http://www.capitalhealth.ca/AboutUs/ResourceLibrary/CapitalHealthQuarterly/2005SummerIssue/Yummiest_Food_Court_of_All.htm"&gt;Healthy Choice Trendz™&lt;/a&gt;. Es umfasst ein  Bistro-Konzept, das eine gesunde Auswahl ganz einfach macht. Weit und breit gibt es nicht den Hauch von Friteuse (eine Rarität für Nordamerika), und nach ungesundem Zeug muss man richtig suchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Standard-Fleischportionen sind kleiner, dafür kommen üppige Portionen mit Wok-Gemüse (kein Öl!) und gerösteten Kartoffeln auf den Teller.  Suppen gibt es in salzärmeren Versionen. Man findet sogar Biscuits mit wenig Fett, und Brot ist mit Vollkorn gebacken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Kaffeeautomaten gibt es die Auswahl an  2% fetthaltiger Milch und entrahmter Milch. Nach Sahne muss man extra fragen. Klar, es gibt auch ein paar ungesündere Angebote wie Softdrinks, aber ganz vorn stehen Wasser und Fruchtsaft. Für die Softdrinks muss man sich bücken.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Es ist gar kein Problem, hier ein gesundes Mittagessen zu bekommen. Wenn man es unbedingt will, findet man auch Dinge, um die man lieber einen Bogen schlagen sollte, aber das wird einem nicht einfach gemacht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Leute von Capital Health, die das “Healthy Trendz”-Konzept entwickelt haben und gerade in allen Verkaufsstellen einführen, sind nicht nur von diesem Konzept einfach überzeugt, sondern haben mir auch versichert, dass ein gesundes Angebot &lt;a href="http://goliath.ecnext.com/coms2/gi_0198-336352/Cafe-rides-Healthy-Express-Cafe.html#abstract"&gt;sogar profitabel&lt;/a&gt; ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoffentlich dauert es nicht lange, bis sich dieses Angebot über die Region und ihre Grenzen hinaus verbreitet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS Das Bild stellt nicht genau das Gericht dar, das ich genossen habe, aber es kommt dem sehr nahe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-6709422759933341637?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/6709422759933341637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=6709422759933341637' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6709422759933341637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6709422759933341637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/trendz-im-cafeteria-essen.html' title='Trendz im Cafeteria-Essen'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGwQ7X_7wPI/AAAAAAAAANQ/d0p6GmeJ5ho/s72-c/stirfry.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-1805131385186355628</id><published>2008-07-02T16:00:00.000-07:00</published><updated>2008-07-02T16:05:30.494-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Körperzusammensetzung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Protein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diät'/><title type='text'>Kein Eiweiß-Geiz!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGr6tM_jcjI/AAAAAAAAANI/BuUjtQ4MxAQ/s1600-h/proteins-picture.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGr6tM_jcjI/AAAAAAAAANI/BuUjtQ4MxAQ/s200/proteins-picture.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5218258772750987826" /&gt;&lt;/a&gt;Für jeden, der abzunehmen versucht, ist es immer eine Herausforderung, den fast obligatorischen Rückgang an fettfreier Körpermasse zu verhindern.  Wenn der Körper leichter wird, geht auch die „gewichtstragende Arbeit“ zurück, wodurch die Muskelmasse schrumpft.  Aber auch die Empfehlung der meisten Diäten, im Sinne der Ausgewogenheit die Eiweißaufnahme zu senken, kann den Proteinkatabolismus fördern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Skelettmuskel bestimmt den Energieverbrauch maßgeblich. Daher kann der Verlust an Muskelmasse  den Gewichtserfolg beim Abnehmen, der aufgrund eines gegebenen Kaloriendefizits zu erwarten wäre, limitieren. Es kommt zu einem frühen Plateau.  Da außerdem fettfreie Körpermasse bei Gewichtsanstieg eher durch Fett ersetzt wird ((&lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/05/ill-take-catch-up-with-those-fries.html"&gt;catch-up fat&lt;/a&gt;), endet das in einer noch größeren Fettmasse als vor der Diät. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wichtig es ist, die Proteinversorgung während eines diätetisch herbeigeführten Gewichtsverlusts auf einem ausreichenden Niveau zu halten, zeigte wieder eine aktuelle Studie. Melanie Bopp und Mitarbeiter von der Wake Forest University School of Medicine in Winston-Salem publizierten sie im &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18589032?ordinalpos=1&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum"&gt; Journal of the American Dietetic Association&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren untersuchten die Assoziation zwischen der Proteinaufnahme und dem Verlust an fettfreier Körpermasse während der Gewichtsabnahme bei Frauen in der Postmenopause anhand einer retrospektiven Analyse einer 20-wöchigen randomisierten kontrollierten Intervention, die auf kontrollierter Diät und Bewegung bei Frauen zwischen 50 und 70 Jahren basierte. Die Abnahme wurde durch Kalorienrestriktion und Bewegung auf verschiedenen Stufen erreicht.  Die reine Diätgruppe senkte die Kalorienaufnahme um 2800 kcal/Woche, die Bewegungsgruppe um 2400 kcal/Woche bei zusätzlichem Verbrauch von 400 kcal/Woche durch aerobe Übungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fettfreie Körpermasse wurde mit DEXA bestimmt. Der durchschnittliche Gewichtsverlust betrug 10.8+/-4.0 kg, wobei durchschnittlich 32% des Gesamtgewichtsverlustes auf das Konto eines Verlusts an fettfreier Körpermasse gingen. Während die Proteinaufnahme durchschnittlich 0.62 g/kg Körpergewicht/Tag (von 0.47 bis0.8 g/kgKG/Tag) betrug, verloren die Teilnehmerinnen, die mehr Protein verzehrten, weniger fettfreie Körpermasse.  Diese Beziehung blieb signifikant, auch nach Korrektur hinsichtlich Interventionsart und Körpergröße.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren schließen, dass die mangelhafte Proteinaufnahme während einer Kalorienrestriktion unerwünschte Änderungen der Körperzusammensetzung bei Frauen in der Postmenopause bewirken kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte ergänzen, dass das Gleiche wahrscheinlich für jeden gilt, der mit einer Diät abnimmt, die nicht für eine ausreichende Proteinaufnahme sorgt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-1805131385186355628?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/1805131385186355628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=1805131385186355628' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1805131385186355628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1805131385186355628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/kein-eiwei-geiz.html' title='Kein Eiweiß-Geiz!'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGr6tM_jcjI/AAAAAAAAANI/BuUjtQ4MxAQ/s72-c/proteins-picture.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-1022650562883994446</id><published>2008-07-01T08:57:00.000-07:00</published><updated>2008-07-01T09:02:44.486-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strategie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diät'/><title type='text'>Flüssige Kalorien zählen auch!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGl8XvEkKVI/AAAAAAAAANA/PJDoxaYTqYM/s1600-h/molson+canadian+beer.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGl8XvEkKVI/AAAAAAAAANA/PJDoxaYTqYM/s200/molson+canadian+beer.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5217838390499879250" /&gt;&lt;/a&gt;Gestern erschien in Edmonton Sun &lt;a href="http://www.edmontonsun.com/Lifestyle/Health/2008/06/30/6024696-sun.html"&gt;ein ganzseitiges Feature über mich&lt;/a&gt;, weil man es außergewöhnlich fand, dass ich im autoverliebten Alberta mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich erwähnt der Beitrag auch die obligatorischen Tipps von Dr. Sharma, an erster Stelle: Vorsicht mit den flüssigen Kalorien in Saft, Softdrinks oder Alkohol – wenigstens sollte man sie als Teil der Mahlzeit mitzählen, weil sie sich rasch summieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auf Verabredung veröffentlichte die &lt;a href="http://www.consumerfed.org/"&gt;Consumer Federation of America&lt;/a&gt; (CFA) gestern in einem Versuch, die Lücke in der Verbraucherinformation über flüssige Kalorien zu füllen, Fakten zu Alkohol (&lt;a href="http://www.consumerfed.org/pdfs/CFA_Alcohol_Facts_Poster_FINAL.pdf"&gt;Alcohol Facts&lt;/a&gt;), eine Übersicht über den Alkohol-, Kalorien- und Kohlenhydratgehalt der beliebtesten 26 inländischen und importierten alkoholischen Getränkemarken, die in den USA verkauft werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alcohol Facts zeigt signifikante Unterschiede im Kalorien- und Kohlenhydratgehalt für Bier, Wein und Spirituosen, sowohl bezüglich Kategorie als auch zwischen den Marken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Unter Spirituosen reichte der Kaloriengehalt pro Einheit (1,5 oz = 42,6 ml) von 86 kcal für Rum bis 120 kcal für Gin. Der Durchschnitt (ohne Mixgetränke) lag bei 98 kcal pro Einheit;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Für Wein variierte der Kaloriengehalt für eine Einheit (5 oz. = 142 ml) von 105 kcal für einen Merlot bis 125 kcal für einen Cabernet Sauvignon. Der Durchschnitt lag bei 118 kcal pro Einheit (entsprechend 207 kcal für 0,25 l). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Die größte Kaloriendifferenz gab es bei Bier und Malzgetränken. Leichte Biere (5 Marken) brachten im Durchschnitt 100 kcal pro 340 ml, reguläre Biere 140 kcal und Malzgetränke zwischen 190 und 241 kcal pro Einheit (340 ml). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Beim Kohlenhydratgehalt gab es die größten Unterschiede. Während die Spirituosen kohlenhydratfrei sind, enthält Wein zwischen 0.8 g pro 142 ml bei Chardonnay und 5.0 g bei Cabernet Sauvignon. Bei Bieren und Malzgetränken reichte der Kohlenhydratgehalt von 3.2  g pro 340 ml bis 38 g für ein aromatisiertes Malzgetränk. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das CFA befürwortet Kalorienangaben auf alkoholischen Getränken. Im Augenblick sind die Angaben auf den Alkoholgehalt in % beschränkt.  Um daraus die Kalorien zu errechnen, muss man erst errechnen,  wie viel Gramm Alkohol pro Einheit enthalten sind, und dies mit 7 multiplizieren, aber dann fehlen immer noch die Kalorien aus den Kohlenhydraten. Wenn man diese nicht kennt, ist es dem Verbraucher praktisch unmöglich, den Kaloriengehalt selbst auszurechnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus meiner eigenen Praxis kann ich nur versichern, dass es nicht besonders ungewöhnlich ist, dass Patienten regelmäßig die Hälfte ihrer Kalorien mit Getränken einschließlich Alkohol konsumieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kalorien auf Alkoholflaschen auszuzeichnen hält die Leute vielleicht nicht vom Trinken ab, aber wenigstens können sie dann diese Kalorien in ihren Tagesbedarf einrechnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-1022650562883994446?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/1022650562883994446/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=1022650562883994446' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1022650562883994446'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/1022650562883994446'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/07/flssige-kalorien-zhlen-auch.html' title='Flüssige Kalorien zählen auch!'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGl8XvEkKVI/AAAAAAAAANA/PJDoxaYTqYM/s72-c/molson+canadian+beer.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-7894525561408522460</id><published>2008-06-30T10:41:00.000-07:00</published><updated>2008-06-30T10:47:26.301-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diagnostik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behandlung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krebsleiden'/><title type='text'>Sarkopenische Adipositas und Krebs</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGfCqfHs00I/AAAAAAAAAM4/12PfTp8bnnM/s1600-h/lung-cancer-frontal-chest-x-ray.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGfCqfHs00I/AAAAAAAAAM4/12PfTp8bnnM/s200/lung-cancer-frontal-chest-x-ray.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5217352728496100162" /&gt;&lt;/a&gt;Wir wissen inzwischen (obwohl das vielen noch nicht so ganz bewusst ist), dass &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2007/09/obesity-and-cancer.html"&gt;Adipositas ein relevanter Risikofaktor für Krebs ist&lt;/a&gt;. Andererseits tendieren bei vielen chronischen Krankheiten die schwereren Patienten zur besseren Prognose und zum längeren Überleben (das sogenannte  Adipositas-Überlebensparadox). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzte Woche veröffentlichten Forscher der Universität von Alberta eine Studie in &lt;a href="http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470204508701530/abstract"&gt;The Lancet Oncology&lt;/a&gt;, die der ohnehin komplexen Beziehung zwischen Adipositas und Krebsüberleben noch eine weitere Facette hinzufügt. Clarisse Miranda Prado und andere Wissenschaftler der Universität von Alberta wie die Krebskachexie-Forscherin Vickie Baracos untersuchten 2115 Patienten mit soliden Tumoren der Atemwege (Bild) oder des Gastrointestinaltrakts. 325 (15%) von ihnen wurden als adipös klassifiziert (Body Mass Index [BMI] &gt; 30). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mithilfe von  CT-Bildern zeigten die Untersucher, dass die Muskelmasse bei den adipösen Patienten in einem großen Bereich variierte. 15% der analysierten adipösen Patienten erfüllten die Kriterien für eine sarkopenische Adipositas, also eine Situation mit geringer Muskelmasse. Definitionsgemäß haben sarkopenische adipöse Patienten mehr Körperfett und weniger fettfreie Körpermasse als nichtsarkopenische Patienten mit vergleichbarem Gewicht.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die sarkopenische Adipositas war nicht nur mit einem schlechteren Allgemeinzustand assoziiert, sondern das Mortalitätsrisiko war bei diesen Patienten auch viermal so hoch wie bei nichtsarkopenischen Patienten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Forscher zogen darüber hinaus ihre Daten auch für eine Berechnung heran, nach der die üblichen Dosierungskriterien für Zytostatika bei sarkopenischen Patienten eher zur Überdosierung und damit zu einem höheren Nebenwirkungsrisiko führen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt zeigt diese Studie, dass Adipositas nie einfach Adipositas ist und dass der BMI in der Klinik ein eher unbrauchbares Konzept ist (ein Aspekt, den ich &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2008/03/obesity-classification-time-to-move.html"&gt;bereits diskutiert&lt;/a&gt; habe). Ohne die Zusammensetzung der Körpermasse zu beurteilen ist ein rationales Management übergewichtiger Patienten einfach nicht möglich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gewicht eines Patienten sagt wenig über Gesundheit oder Krankheit aus. Sie erinnern sich, das &lt;a href="http://ch-weightwisemd.blogspot.com/2007/11/does-weight-matter.html"&gt;Gewicht allein ist ein eher ungeeignetes Maß für Gesundheit&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-7894525561408522460?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/7894525561408522460/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=7894525561408522460' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7894525561408522460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/7894525561408522460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/06/sarkopenische-adipositas-und-krebs.html' title='Sarkopenische Adipositas und Krebs'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SGfCqfHs00I/AAAAAAAAAM4/12PfTp8bnnM/s72-c/lung-cancer-frontal-chest-x-ray.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-6999271227983186198</id><published>2008-05-20T06:43:00.000-07:00</published><updated>2008-06-30T09:00:31.653-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><title type='text'>Research Canada schaut auf die Medien</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SDH6KjuG20I/AAAAAAAAAII/eYIJu_Ehc6w/s1600-h/sharma-obesity-finegood.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SDH6KjuG20I/AAAAAAAAAII/eYIJu_Ehc6w/s200/sharma-obesity-finegood.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5202214103883897666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/05/medien-zur-adipositas-ihre-dit-ist.html"&gt;Gestern habe ich gebloggt&lt;/a&gt;, wie das australische Fernsehen einen eher ernährungsfokussierten Blick auf die Adipositas-Epidemie gewährt. Hier erhebt sich die Frage, wie öffentliche Medien speziell in Kanada derzeit über Wissenschaft, besonders im Zusammenhang mit Adipositas, berichten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich damit eingehender befassen möchte, für den ist der gerade veröffentlichte Bericht über “Research Canada’s” erstes Media Science Forum, &lt;a href="http://www.rc-rc.ca/en/content.php?doc=86&amp;xwm=true"&gt;Communicating Health Research in an Era of Headline News&lt;/a&gt;, interessant. Es ging um die Frage, wie man Kanadiern, Politikern und anderen am besten Forschungsergebnisse kommuniziert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein ganzer Abschnitt war der Mediendiskussion über Adipositas gewidmet. Diese Veranstaltung war vom&lt;a href="http://www.obesitynetwork.ca/detail.aspx?dt=92769&amp;menu=15&amp;app=55&amp;cat1=181&amp;tp=18&amp;lk=g"&gt;Canadian Obesity Network&lt;/a&gt; tatkräftig unterstützt worden,.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der vollständige Bericht ist &lt;a href="http://www.rc-rc.ca/en/media.php?mid=1334&amp;xwm=true"&gt;hier&lt;/a&gt; erhältlich, ein Webcast der Veranstaltung &lt;a href="http://www.webcastcanada.ca/pfizer/login.php"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diane Finegood (Bild), Direktorin des CIHR-INMD fasste als wesentlich bei der Adipositas zusammen:&lt;br /&gt; &lt;blockquote&gt;"&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Es gibt eine hohe Hürde, wirklich eine Änderung und überhaupt den Impuls zur Änderung zu erreichen, weil die Öffentlichkeit Adipositas immer noch als ein Problem der persönlichen Verantwortung sieht. In Wirklichkeit ist es ein Mix aus gesellschaftlichen und systembedingten Aspekten. Ohne entsprechende gesellschaftliche Forderungen wird sich die Politik nicht ändern. Wissenschaftler müssen mit den Medien zusammen arbeiten, um dies zu erreichen. "&lt;/span&gt; "&lt;/blockquote&gt;Dem habe ich wenig hinzuzufügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-6999271227983186198?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/6999271227983186198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=6999271227983186198' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6999271227983186198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/6999271227983186198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/05/research-canada-schaut-auf-die-medien.html' title='Research Canada schaut auf die Medien'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SDH6KjuG20I/AAAAAAAAAII/eYIJu_Ehc6w/s72-c/sharma-obesity-finegood.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1714078213284074326.post-730680899054481154</id><published>2008-05-19T20:06:00.000-07:00</published><updated>2008-06-30T09:00:52.022-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><title type='text'>Medien zur Adipositas: Ihre Diät ist schuld!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SDGJrzuG2wI/AAAAAAAAAHo/F_Yz4IcB-DI/s1600-h/sharma-obesity-media.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SDGJrzuG2wI/AAAAAAAAAHo/F_Yz4IcB-DI/s200/sharma-obesity-media.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5202090430300609282" /&gt;&lt;/a&gt;Ganz klar - gemessen an den täglichen Medienberichten über Fettsucht, kann man kaum behaupten, dass das Thema vernachlässigt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber trotz der Vielzahl an Meldungen: Steuern die Medien wirklich etwas dazu bei, das öffentliche Verständnis der Adipositas zu vertiefen? Was wird berichtet? Und vielleicht noch wichtiger: worüber wird nicht berichtet? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den kanadischen Medien habe ich keine Statistiken, aber eine neue Studie aus Australien verdient Aufmerksamkeit, sollte sie auch auf Kanada zutreffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Catrioni Bonfiglioli von der Universität Sydney analysierte 50 repräsentative TV-Nachrichten und aktuelle Meldungen zu Übergewicht und Adipositas, die von fünf Sendern in New South Wales zwischen Mai und Oktober 2005 ausgestrahlt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den Ergebnissen, die letztes Jahr im &lt;a href="http://www.mja.com.au/public/issues/187_08_151007/bon10486_fm.html"&gt;Medical Journal of Australia&lt;/a&gt; publiziert wurden, fanden die Forscher, dass die Medien dazu neigen, die Adipositas ganz überwiegend als ein Problem einzelner Individuen darzustellen, mit einer falschen Ernährung als Hauptursache.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fand die Art der Themen bemerkenswert und habe sie daher hier kopiert: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Modern medical miracles&lt;/span&gt;: z.B. LAPBand-Chirurgie rettet Leben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Surprise or quirky news&lt;/span&gt;: z.B. Wein hilft beim Abnehmen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Individual success stories&lt;/span&gt;: z.B. Sieger beim Abnehmwettbewerb am Arbeitsplatz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Hunting the Holy Grail of weight loss&lt;/span&gt;: z.B. „Die Diät, die funktioniert“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Danger in the familiar&lt;/span&gt;: z.B. Kaffee maacht dicker als ein Big Mac&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Health scare&lt;/span&gt;: z.B. die Adipositas-Epidemie bedroht alle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;David and Goliath battle&lt;/span&gt;: z.B. McDonald’s klagt Aktivisten wegen Beleidigung an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Debunking myths&lt;/span&gt;: z.B. zehn Märchen zur Gewichtsabnahme entlarvt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;The elixir of life&lt;/span&gt;: z.B. Weniger essen und mehr bewegen ist der Schlüssel für längeres Leben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Big bucks - obesity is big business&lt;/span&gt;: z.B.. $3-Millionen-Dollar ausgegeben für eine Kinder-Beobachtungsstudie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Government in bed with business&lt;/span&gt;: z.B. die US-Regierung handelt, damit die Fast-Food-Industrie nicht wegen Adipositas angeklagt wird&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Celebrity&lt;/span&gt;: z.B. Sportler ruft zu mehr Aktivität auf, um Adipositas bei Kindern zu stoppen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Food fight&lt;/span&gt;: conflicts:z.B. ABC feiert eine Debatte über Ernährung &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Junk food TV advertising to blame&lt;/span&gt;: z.B. Gesundheitsexperten und Eltern greifen die Werbung für Junk Food an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Parents to blame&lt;/span&gt;: z.B. Eltern übergewichtiger Kinder werden wegen Misshandlung bzw. Vernachlässigung angeklagt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Pester power&lt;/span&gt;: z.B. der Kampf, Kinder für gesundes Essen zu gewinnen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Don’t brand fat children&lt;/span&gt;: z.B. Kinder als fett zu etikettieren ist grausam&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Obesity is genetic&lt;/span&gt;: z.B. Adipositas ist familiär bedingt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Faktor, der am häufigsten als Adipositas-Ursache genannt wurde, war die Ernährung  (72%), während Inaktivität einschließlich Computerspielen nur in 14% der Berichte als ursächlich erwähnt wurde.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Individuum wurde in 66%, die Industrie in 8% und die Gesellschaft in 6% als „schuldig“ bezeichnet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allgemein lautete der generelle Tenor der Medienberichte, Adipositas sei ein Ergebnis des individuellen Lebensstils, und man schlug Lösungen vor, die auf der persönlichen Verantwortung für eine individuelle Änderung basieren, also die Rhetorik der “freien Wahl”.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob absichtlich oder unabsichtlich lenken die australischen Medien völlig von der Idee ab, dass Regierung und Industrie an der Verantwortung für das adipogene Umfeld ebenfalls beteiligt sein könnten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konzentriert man sich auf die Ernährung des Einzelnen, führt das weg von strukturellen Fragen, z.B. von der Notwendigkeit, stundenlang bewegungsarm zu arbeiten, von einer ungenügenden Stadtplanung, langen Wegen für Pendlern, unzureichendem öffentlichen Verkehr und anderen Faktoren, die entscheidend sein könnten, um die Adipositas-Epidemie anzugehen. Das aber ist ungleich unbequemer für die Politiker und Aktionäre, als einfach die “Opfer” verantwortlich zu machen. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Indem sie den Gedanken der individuellen Verantwortung und individueller Lösungen in den Vordergrund stellen, spielen die Medien sicher eine Rolle beim weit verbreiteten Vorurteil und der Diskriminierung von Übergewichtigen bis Fettsüchtigen, einfach durch die Auswahl der Themen, über die sie berichten und die sie ausblenden.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich, ob eine Untersuchung zu Berichten der kanadischen Presse ähnliche Ergebnisse zeigen würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMS&lt;br /&gt;Edmonton, Alberta&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1714078213284074326-730680899054481154?l=adipositasnotizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/feeds/730680899054481154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1714078213284074326&amp;postID=730680899054481154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/730680899054481154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1714078213284074326/posts/default/730680899054481154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adipositasnotizen.blogspot.com/2008/05/medien-zur-adipositas-ihre-dit-ist.html' title='Medien zur Adipositas: Ihre Diät ist schuld!'/><author><name>Arya M. Sharma, MD</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_peAdNoPWYpU/SDGJrzuG2wI/AAAAAAAAAHo/F_Yz4IcB-DI/s72-c/sharma-obesity-media.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
